Musterhaus Villingen-Schwenningen von SchwörerHaus

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    Fotos: Schwörer Haus

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    Erdgeschoss

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    Obergeschoss

Was in einem Satteldachklassiker mit weißer Putz- und dunkler Lamellenfassade für Innovationen stecken, läßt sich im Schwörer-Musterhaus Villingen Schwenningen ausgiebig entdecken.

Die Frage, wie sich das Familienleben in einem neuen, fremden Haus anfühlt, lässt sich am besten im Praxistest beantworten. Beim Probewohnen fiel Familie Schmitt insbesondere die Kombination von intelligenter Raumaufteilung und cleveren Detaillösungen auf, zum Beispiel die in der Mitte des Erdgeschosses platzierte Treppe. Ihre Konstruktion bringt gleich mehrere Vorteile: Sie ist einläufig, das spart Platz, der für mehr Wohnraum zur Verfügung steht. Die Treppe trennt den Koch- und Essbereich vom restlichen Wohnbereich. Auch der Platz unter den Stufen wird optimal genutzt – als praktische Abstellkammer, die direkt von der Küche aus zu erreichen ist. Flexible Verwendungsmöglichkeiten bietet auch ein Multifunktionsraum: Er verbindet den Wohnbereich mit dem Arbeitszimmer des Anbaus. Bei geöffneter Schiebetür lässt er sich entweder als Erweiterung für den Wohnbereich nutzen, bei geschlossener Tür bildet er einen vom Flur aus separierten zusätzlich nutzbaren Arbeitsbereich, der auch als Gästezimmer dienen kann.
Wohnraum effizient schaffen – das war auch die Devise im Obergeschoss des Hauses. Nicht benutzbare Ecken oder Winkel sind praktisch nicht vorhanden. Dafür wurde der Kniestock auf 165 Zentimeter angehoben und der Winkel des Satteldaches auf 35 Grad reduziert. Ein einladender heller Flur verstärkt zusätzlich das opulente Raumgefühl. Trotz kompakter Außenmaße bieten hier drei jeweils 15 Quadratmeter große Zimmer ausreichend Bewegungsfreiheit.
Der familienfreundliche Entwurf ist als Effizienzhaus 55 mit Dreifach-Verglasung so sparsam, dass Heizkosten die kleinste Belastung für die Familienkasse bedeuten würden. Das liegt auch an der Tatsache, dass Schwörerhaus eine eigene Frischluft-Heizung mit kontrollierter Lüftung inklusive Wärmerückgewinnung herstellt, die ein Energie-Recycling von fast 90 Prozent erreicht. Ein weiterer Vorteil: Ein System, das optimal auf ein Haus zugeschnitten ist, läuft effizienter und damit sparsamer als von außen aufgesetzte Lösungen. Zusätzlich entfallen die Anschlusskosten von Gas oder Öl. Und im Garantiefall hat der Bauherr nur einen Ansprechpartner. Eine weitere interessante Option: Durch die Integration einer Photovoltaikanlage wird das Haus zu einem Plusenergiehaus.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Holz- & Ökohäuser 2016/2017