Mediterrane Stadtvilla “Plan 412.11s” von SchwörerHaus

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    Mediterrane Stadtvilla "Plan 412.11s" von Schwörer

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    Mediterrane Stadtvilla "Plan 412.11s" von Schwörer

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    Mediterrane Stadtvilla "Plan 412.11s" von Schwörer

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    Die Schwörer-Hausbesitzer fühlen sich gleich mehrfach frei: in ihrem großzügigen Haus, in ihrem Garten mit eigenem Gemüse, in ihrer Unabhängigkeit von konventioneller Energie.

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    Mediterrane Stadtvilla "Plan 412.11s" von Schwörer Grundriss EG

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    Mediterrane Stadtvilla "Plan 412.11s" von Schwörer Grundriss DG

Das Bauherren-Paar wollte keine Abhängigkeit von Öl und Gas und entschied sich daher für ein Schwörer-Passivhaus ohne konventionelle Heizanlage. Der mediterran anmutenden Stadt­villa mit ihrem Zeltdach und den beiden Erker­balkonen sieht man in keiner Wei­se an, dass sie ganz ohne konventionelles Heiz­sys­tem auskommt..

Wird der Hausherr gefragt: „Und wie heizen Sie?", lautet seine Antwort: „Gar nicht." Ein „Haus ohne Heizung" in un­seren Breitengraden klingt nach Technik al­ler­orten. Irr­tum.

Auch dieser Kunde war zuerst skeptisch und überprüfte die Werte für den Heizwärme­bedarf seines künftigen Eigenheims mit dem vom Passivhaus-In­s­titut Darmstadt definierten Standard, wonach im Jahr zum Heizen nicht mehr als 15 kWh/m² Wohnfläche verbraucht werden dürfen. „Pas­sivhaus" be­zeichnet also keine Bauweise, sondern den geringen Heizenergiebedarf. Die Grundlage: eine optimal gedämmte, luftdich­te Gebäu­de­hülle mit sorgfältig ausgeführten Kon­struk­tionsdetails und eine smarte, darauf abgestimmte Haustechnik. Mit Schwörer­Haus fanden die Bauwilligen ein Unter­neh­men, das bereits eine große Anzahl Passiv­häuser realisiert hat. Dank 46 Zen­ti­meter dicker Außenwände, zweimal 24 Zen­timeter starkem Dämmstoff fürs Dach, einer Passiv­haus-Kellerdecke und insgesamt vierfach ver­glas­ten „Passiv-Solution“-Fenstern, einer Schwörer-Eigenentwicklung, entweicht kaum Wärme durch die Außen­hülle.


Daneben bot die Fertigbauweise des schwäbischen Herstellers weitere Vorteile: Haus und Ausbau aus einer Hand, Festpreis und ein garantierter Fer­tig­stellungstermin bei einem minimalen Zeit­aufwand für die Bau­herrschaft.

Für Wohlfühltemperaturen im Hausinneren sorgt die „Frischluftheizung" von Schwö­rer­Haus. Sie beinhaltet eine kontrollierte Lüf­tung mit Wärmerückgewinnung, Kleinst­wärmepumpe und Direktheizelemente. Das Funktionsprinzip: Aus Küche Bad und WC wird die verbrauchte Luft samt Gerüchen und Feuchtigkeit abgesaugt und einem Wär­metauscher zugeführt. Hier überträgt die Ab­luft etwa 90 Prozent ihrer Wärme an die hereinströmende Frischluft, sodass diese wohltemperiert in die Wohnräume gelangt. Allergien auslösende Pollen, Staub und Schmutz werden beim Eintritt ins Haus herausgefiltert. Falls nötig, bringt eine Wärme­pumpe die frische Luft auf die vorgegebene Temperatur. Bevor sie in einzelne Räume strömt, wird sie bei Bedarf vorher thermos-tatgesteuert elektrisch nachgeheizt.

Die Lage des Passivhauses am sonnenreichen Bodensee ist ideal: Den Bedarf an warmem Brauchwasser decken Sonnenkollektoren auf dem Dach. „Durch die bodentiefen Süd­fens­ter ernten wir mit dem Licht zusätzlich Son­nenwärme", erzählt die Bauherrin.


Die jeweils zweifach verglasten Doppelflügel der „Passiv Solution"-Fenster ermöglichen es den Bewohnern zudem, flexibel auf die Wet­ter­verhältnisse zu reagieren: An trüben Win­tertagen bleiben die Fenster geschlossen, an heißen Som­mertagen ebenfalls. Für frische Luft sorgt in beiden Fällen die kontrollierte Lüftung. An sonnenreichen Winter­ta­gen da­gegen kann die Haus­herrin den in­ne­ren Flü­gel öffnen und damit die solare Ein­­strah­lung besser nutzen. Sobald es warm wird, dürfen selbst in einem Passiv­haus die Fenster offen stehen.

Bodentiefe Fenster auch im Obergeschoss bieten Ausblicke auf den alten Baumbestand, die benachbarte Streuobstwiese und den liebevoll angelegten Garten, den der Hausherr „unser Freiluftzimmer" nennt. Die beiden be­geisterten Hobbygärtner halten sich gern im Freien auf. An Regentagen ist der Teich vor dem Esszimmer liebster Blickfang.