Haus “Auf dem Fels” von Fullwood: ein barrierefreies Massivholzhaus

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Aussenansicht

    Die bis unter das Dach reichenden Südfenster lassen viel Licht in den Wohnbereich. (Fotos: Fullwood)

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Kochen Essen

    Die Rückseite der Kochinsel ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar.

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Wohnen

    Der gemütliche Wohnbereich schließt sich nahtlos an Essbereich und Küche an.

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Bad

    Behagliches Holz auch im Bad. Die geräumige bodengleiche Dusche (siehe Grundriss) hat rollstuhlgerechtes Format.

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Jugendzimmer

    Hinter dem Bett verbirgt sich der offene Ankleidebereich.

  • Haus auf dem Fels von Fullwood Jugendzimmer 2

    Im Zimmer der Tochter zeigen die Fenster nach Westen und Norden. Ihm gegenüber liegt ein separates Duschbad.

Nach dem Stand der Sonne entworfen

Die Baufamilie will nur die glücklichen Stunden im Haus zählen. Darum richtete Fullwood den Hausentwurf nach dem Stand der Sonne aus.

„Wir wollten ein massives Holzhaus. Das finden wir einfach schöner und vom Raumklima angenehmer“, erklärt der Hausherr, der als Rollstuhlfahrer obendrein ein komplett
barrierefreies Haus und Grundstück brauchte. Da lag freilich ein Bungalow nahe.

Bauzeit: nur einen Monat

Als Planung, Bauantrag und Bemusterung erledigt waren, montierte der auf  Wohnblockhäuser spezialisierte Haushersteller Fullwood das Gebäude binnen
einer Woche – inklusive Dacheindeckung. Den Innenausbau erledigten die Profis schließlich auch in nur drei Wochen. Hier waren allerdings mehr Gesichtspunkte erheblich. Einserseits flache Schwellen, die mit dem Rollstuhl leicht zu überwinden sind, andererseits extrabreite Türen, Rangierflächen, unterfahrbare Küchenmöbel und ein rollstuhlgerechtes Bad.

Kaum Heizenergie nötig

Die Fußbodenheizung wird gespeist von der kleinsten Gastherme, kombiniert mit Solarthermie. Benötigt wird sie im Grunde genommen selten, da die Familie den offenen Wohnbereich im Winter lieber mit ihrem Kaminofen beheizt. Der tatsächliche Heizenergieverbrauch bei Wohnblockhäusern von Fullwood liegt indes erfahrungsgemäß 30 bis 40 Prozent unter dem errechneten Wert. Das spart Energie und Geld. Zudem sind niedrigere Raumtemperaturen im Winter besser für die Gesundheit. Außerdem ist die Oberflächentemperatur von Holz relativ hoch.

Der größte Vorteil von Holz als Baumaterial liegt darin, dass Bäume während ihrer Wachstumsphase der Luft Kohlendioxyd entnehmen und es als Kohlenstoff einlagern. Auch Herstellung und Transport sowie der Aufbau der Massivholzwände benötigen
kaum Energie – die Gewinnung des Baustoffes Holz gar keine.

Den vorgeschriebenen Dämmstandard der Wände erreicht Fullwood durch 20 Zentimeter starke Blockbohlen, die im Werk zu kompletten Wandelementen verleimt
werden. Die Vorfertigung erhöht die Qualität der Bauteile. Die mittels CAD-System konstruierten, luftdichten Wände aus besonders widerstandsfähiger nordischer Kiefer sind setzungsfrei, sodass sie mit Mauerwerk kombiniert werden können. Auch die anderen Materialien eines Fullwood-Hauses halten jeder baubiologischen Prüfung stand.

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Grundriss

Grundriss Haus Auf dem Fels von Fullwood