Eleganter Kubus: Fertighaus von SchwörerHaus

Das zertifizierte „Minergiehaus“ zeigt sich energetisch und optisch von der minimalistischen Seite.

Beim Haus von Marianne und Iwan Schneider hatte das Denkmalamt ein Wörtchen mitzureden. Gemeinsam mit SchwörerHaus wurde das Paar allen Auflagen und seinen Wünschen nach einem modernen Einfamilienhaus gerecht.

Marianne und Iwan Schneider lebten in der Nähe von Bern in einem Häuschen aus den 50er-Jahren, ein Erbstück der Großeltern. Es stand auf dem elterlichen Grundstück vor einem sogenannten Taunerhaus – einem für die Schweiz typischen kleinen Bauernhaus –, war viel zu eng und überdies sanierungsbedürftig.


Doch eine Erweiterung war nicht möglich: Die Sicht auf das dahinterliegende denkmalgeschützte Taunerhaus mit seiner besonderen Dachkonstruktion durfte nicht verdeckt werden. Der Vorschlag der Behörden lautete: Abreißen und an einer anderen Stelle des weitläufigen Grundstücks neu bauen. Zwei Vollgeschosse würden dem Paar mit Kinderwunsch ausreichend Platz zur freien Entfaltung bieten.


Konkret vorgedacht


Die Schneiders, beide berufstätig und deshalb mit wenig Zeit fürs Bauen gesegnet, hatten klare Vorstellungen von ihrem künftigen Domizil: ein Haus aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz mit zertifiziertem „Minergie“-Standard. Auch für alle weiteren Wünsche hatte Marianne Schneider ein detailliertes Pflichtenheft angelegt und sogar die Grundrisse schon gezeichnet. Das Denkmalamt forderte ein Flachdach. Der Baukörper sollte zudem für jeden sofort als Neuplanung erkennbar sein.


Das kam den Bauherren und ihrem Faible für moderne Architektur sehr entgegen und lieferte den Beweis, dass nachhaltiges Bauen im Bestand in zeitgemäßer Form möglich ist. Nach Prüfung diverser Angebote fiel Marianne und Iwan Schneider die Entscheidung für das Baunternehmen nicht schwer: „SchwörerHaus war einer der wenigen Anbieter mit transparenten Kosten.“ Außerdem ging das Unternehmen sehr individuell auf alle Wünsche ein, legte dem Angebot sogar einen Entwurf mit Ansichten bei. In Begleitung des Firmenberaters sprachen sie damit bei der Behörde vor. Diese verlangte statt der Putz- eine Holzfassade – man einigte sich schließlich auf eine Stülpschalung in Douglasie, Farbton Opak. Eine natürliche, elegante Holzoptik.



Sensationelles Raumgefühl


Aus der Hangsituation ergab sich die unkonventionelle Aufteilung in oben Wohnen, unten Schlafen. Die Küche in „Höhenlage“ wird von Tageslicht durchflutet. Das Wohnzimmer ist mit großen Glasschiebetüren direkt und ebenerdig an die Terrasse und den Garten angeschlossen, der wirkt, als gebe es ihn seit Jahren. Kein Wunder: Die Hausherrin hatte die vorhandenen Pflanzen gerettet, bevor die Baugrube ausgehoben wurde. Das Raumkonzept mit offenem Koch-, Ess- und Wohnbereich wirkt noch großzügiger, weil Schränke bewusst auf ein Mindestmaß reduziert wurden, auch in der Küche. Sie wird durch eine kleine Speisekammer entlastet.


Nimmt man noch die Deckenhöhe von 2,60 Metern, ist der Neubau ein klares Kontrastprogramm zum engen vorherigen Haus. „Das Raumgefühl ist sensationell“, schwärmt die Bauherrin, die Anfang 2011 Mutter eines kleinen Sohnes wurde und seit der Geburt ihr Haus rund um die Uhr genießen darf. Ein Stockwerk tiefer befinden sich die Schlafräume und der Eingangsbereich.


Die beiden Kinderzimmer sind nach vorn ausgerichtet. Bad und Schlafzimmer wurden hinter der Hangwand platziert. Tageslicht fällt seitlich durch große zweiflügelige Fenster. Dazwischen liegt die Ankleide mit reichlich Stauraum, den außerdem Einbauschränke im Flurbereich beisteuern.

Begeisterung löst regelmäßig auch der Keller aus.


Wenn Iwan Schneider, ein passionierter Musiker, Besucher in sein extra schallgedämmtes Musikzimmer führt, sind die garantiert überrascht über so schöne Räume „unter Tage“. Das Ehepaar hat statt des Standardkellers von Schwörer einen Wohnkeller mit mehr Deckenhöhe gewählt und in ihm einen Fitnessraum sowie die Technik- und Abstellräume untergebracht.


Ein Wohlfühlort


Die stolzen Hausbesitzer genießen ihre neuen Freiheiten in den großzügigen, hellen Räumen. Ganz besonders auch das gesunde, kinderfreundliche Raumklima. Keine Zugluft mehr wie damals im großelterlichen Haus, hier ist alles dicht. Dennoch wird es nie stickig. Dafür sorgt die Schwörer-Haustechnik mit kontrollierter Lüftung und Wärmerückgewinnung. Die Photovoltaikanlage liedert so viel Sonnenenergie, dass Strom sogar ins Netz eingespeist werden kann.


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Zahlen und Fakten

AnbieterSchwörerHaus KG
EntwurfPlan 290.15
Fläche166.54m²
Maße10,91 m x 9,08 m
AngebotPreis auf Anfrage

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