Entwicklungs-Räume

Direkten Zugang nach draußen haben alle Fenster(türen) auf der Haupteingangsseite.

Carmen und Richard, füreinander die erste große Liebe und seit zehn Jahren beisammen, haben ihr Holzhaus von Sonnleitner zu einer Art Entwicklungszone erklärt. In ihr genießen, planen und experimentieren sie, loten Tiefen und Potenzial der Räume aus.

Bauherren sind Ideensucher. Sie bleiben es auch nach dem Einzug, denn die Inbesitznahme des eigenen Hauses ist ein längerer Prozess. Der wiederum ist Teil des Lustgewinns, den die ersten eigenen vier Wände bereithalten.


Bei Carmen und Richard war das nicht anders. Im Gegenteil: Die beiden 29-Jährigen – sie Studentin für Technische Chemie, er Vertriebsleiter und Juniorchef in einem Familienbetrieb in Oberösterreich – sind vor anderthalb Jahren in ihr Haus in schneesicherer Lage, 660 Meter über NN, gezogen.


Doch das Einrichten und die Raumgestaltung sind sowohl im Haus mit seinen gut 210 Quadratmetern Wohnfläche auf einer (!) Ebene als auch im Außenbereich des 2.000-Quadratmeter-Grundstücks noch eine Weile im Gange: Im Dachgeschoss warten zwei stattliche Räume auf ihren Ausbau – eigener Nachwuchs, den die zwei sich wünschen, hat dafür die besten Chancen.


Der üppige Wohnbereich, 57 Quadratmeter groß, soll irgendwann noch einen großen Esstisch (Carmen: „im Idealfall ein alter Bauerntisch“) und eine ebenso einladende Eckbank für gesellige Stunden erhalten. Bei der Suche nach schönen Leuchten wollen sie nichts übers Knie brechen, und für den Garten hat Carmen besonders ehrgeizige Pläne – Gemüsebeete, Staudenrabatten sowie die spätere Gestaltung des Areals vor dem Eingang zu einem gefällig eingefassten grünen Wohnzimmer.



Das alles bedeutet nicht, dass Carmen und Richard ihr erstes Haus noch nicht genießen könnten. Weit gefehlt. „Vor dem Wechsel nach hier haben wir vier Jahre in einer Wohnung gelebt – das Haus ist im Vergleich dazu ein Unterschied wie Tag und Nacht“, sagt Richard. „Wir haben mehr Platz und mehr Ruhe. Wir haben viel engeren Kontakt mit der Natur und deshalb zum Beispiel darauf geachtet, dass alle Räume einen eigenen, ebenerdigen Zugang zum Garten besitzen.“


Einen zwischenzeitlich hitzigen Streitpunkt räumten die Gleichaltrigen aus dem Weg, als es um die Wahl des Hausanbieters ging. Richard, gelernter Maschinenbauer, wollte nie etwas anderes als ein Holzhaus. Carmen hingegen wollte das genau nicht. „Mir stand der Sinn nach einem Ziegelbau. Ich hielt ihn für langlebiger und stabiler.“ Carmens überzeugte Bekehrung zum massiven Holzhaus geht weniger auf Richards als auf das Konto der Firma Sonnleitner.


Die fand am Sitz des Familienunternehmens in Ortenburg bei Passau statt: „Wir haben uns einige Musterhäuser angeschaut. Die gefielen mir besser als alles, was ich bis dahin gesehen hatte. Die massiven Holzwände fand ich ebenso vertrauenerweckend wie die Tatsache, dass Sonnleitner gleichermaßen aufgeschlossen auch Putzfassaden einsetzt. Das Letzte, was ich nämlich für uns gewollt hätte, wäre ein Haus im Barackenlook gewesen.“



Von Anfang an einig waren sich beide, dass ihr Haus ein Giebeldach bekommen würde. Richard: „Das ist im Gebirge mit langen Schneeperioden sowieso praktisch. Aber in meinen Augen macht erst ein Giebeldach das Haus zum Haus. Alles andere ist für mich Baracke.“ Sonnleitner erhielt den Zuschlag. Vom reibungslosen Service des Unternehmens aus Niederbayern sind die beiden Österreicher bis heute so angetan, dass der einstige Ziegelfan Carmen inzwischen sogar bedauert, „da und dort im Haus nicht noch etwas mehr Holz eingesetzt zu haben“. Alle zwei jedoch betonen: „Entweder wir haben einfach Schwein gehabt oder aber Sonnleitner hat eine Spitzenleistung abgeliefert. Wir neigen zu Letzterem.“


Hausherrin Carmen:


„i mog mei haus, weil

... uns Sonnleitner ein wirk- lich stabiles Holz- und nicht irgendein beliebiges Fertig- haus gebaut hat,

... es uns Ruhe, Schutz und engsten Kontakt mit der Natur bietet,

... es keine Wohnung mit ihren Grenzen und Kompromissen ist"


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