Wieviel BIO braucht das Kinderzimmer?

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    Wir zeigen Ihnen, welches Spielzeug Sie mit ruhigem Gewissen kaufen können.

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    Auch Holzspielzeug sollte zusammensteckbar und erweiterbar sein, dachten sich Jose und Jan Rosella. www. spielzeug-designer.de

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    „XaXa" - Ein kreativer Ball, der sich befüllen lässt und mit einer Hartschale ein neuer Ball wird. www.activepeople.com

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Fragen Sie sich manchmal, wenn ihr Baby leidenschaftlich am Plastikflugzeug von der Drogerie um die Ecke herumnuckelt, ob das so gesund ist?.

Bei 150 untersuchten Spielzeugen wurden in knapp 11 Prozent chemische Mängel (beispielsweise gesundheitsschädliche Weichmacher) nachgewiesen. Aber im Kinderzimmer lauern weitere Gefahren in Wänden oder nicht altersgerechten Möbeln. Wir zeigen Ihnen, was Sie mit ruhigem Gewissen kaufen können.


Holz, Plastik und Bio

Die Bioqualität des nachwachsenden Rohstoffs Holz beweisen eigene Prüfzeichen. Die wichtigsten sind das FSC-Siegel (www.fsc-deutschland.de) und das PEFC- Siegel (www.pefc.de), das nachhaltige Waldbewirtschaftung garantiert, was wiederum regionale Familienbetriebe unterstützt. Holz hat nur dann Bioqualität, wenn es ausschließlich mit natürlichem Öl und ökologischen Naturfarben behandelt wurde. Wer bei Plastik-Spielsachen auf Nummer sicher gehen will, sollte „Made in China“ meiden. Lego und Playmobil gelten als unbedenklich, da sie aus Hartkunststoff bestehen, der in der Regel kein PVC enthält. Spielzeug ohne Bioqualität muss also nicht immer gleich ungesund sein.


Spielzeug – was Experten raten

Zu viel Spielzeug verdirbt die Lust darauf. TIPP: regelmässig Spielzeug verstecken und ab und zu mit den bestehenden auswechseln. Ihr Kind wird vieles neu entdecken, wofür es sich vorher nicht interessiert hat.

Blinkende, jaulende und selbst agierende Spielsachen sind gut für die Werbung, fördern aber nicht die Kreativität der Kinder. Außerdem nerven sie relativ schnell das Gehör. Konstruktionen, die kombinier- und erweiterbar sind, kreative und Geschicklichkeitsspiele helfen ihrem Kind, die Sensorik und Fantasie anzuregen.


Wände, Möbel, Elektro

Neben Biofarben sind Lehmfarben eine gute Wahl: Sie sehen gut aus, regulieren das Raumklima und halten die Luftfeuchtigkeit nahezu konstant. Bei Renovierungen mit „normalen“ Materialien den Raum mit Planen abdichten, hinterher penibel saubermachen und gut lüften. Kindgerechte Bio-Möbel haben gerundete Kanten, stabile Eckverbindungen und wachsen mit. Wie wär‘s mit Pappmöbeln? Sie lassen sich von den Kids selbst aufbauen und sind preiswert.

Generation Computer: Schützen Sie Ihr Kind vor Elektrosmog. Wenn WLAN, dann Router mit Nachtabschaltung verwenden (zum Beispiel Fritzbox), das Handy nachts ausschalten und das Bett von Steckdosen wegrücken.

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