Stauraum im Haus schaffen

  • Ankleide_Cabinet

    Maßgefertigte Ankleiden sind eine gute Basis für Ordnung, die Spaß macht. (von Cabinet)

  • Kinderzimmer_Paidi

    Platzsparende und mitwachsende Lösungen sind besonders im Kinderzimmer wichtig. (von Paidi)

  • Jugendzimmer_Paidi

    Kinderzimmermöbel sollten später durchaus noch den Teenagern gefallen. (von Paidi)

  • Stauraum_Treppe_Luxhaus

    Raffiniert ausgedacht ist dieser Stauraum unter der Treppe. (von LUXHAUS)

  • Schuhschrank_Germania

    Innen praktisch - außen variabel: der Schuhschrank Colorado. (von Germania)

Aufräumen leicht gemacht

Ordnung ist nicht nur nützlich, sie verbirgt auch einen Teil unserer Persönlichkeit. Schließlich hat jede Unordnung ja auch etwas sehr Persönliches. Sie mag charmant wirken oder auch vielbeschäftigt, kann aber auch chaotisch, desolat oder gar liederlich wirken. Räumen wir also lieber auf und nutzen vorhandenen Stauraum.

Und das beginnt in der Regel mit der Diele, dem “Spiegel” Ihrer Persönlichkeit. Aber unpraktischerweise zugleich auch Hauptabwurfstation: Mütze, Mäntel, Schals und Handschuhe, aber auch Geldbörse, Schlüssel und oft auch die Schuhe bleiben normalerweise dort. Das macht die Diele besonders in Häusern größerer Familien zum unterschätztesten und daher meist zu kleinen Raum.

Der Flur sollte natürlich wegen seiner Aufgabe als Verkehrsverbindung möglichst frei bleiben von ausladenderen Möbeln. Ein paar der superflachen Schuhschränke, in deren Klappen die Schuhe stecken, gehen natürlich immer. Auch im Stauraum unter der Treppe lassen sich Dinge unterbringen, ob in offenen Regalen oder in einer Kammer hinter einer Tür.

Virulente Herausforderung im Wohnzimmer sind immer mehr die Geräte und Kabel der Unterhaltungselektronik. Aber natürlich auch Bücher und Spiele wollen wohl verwahrt sein. Neben den üblichen freistehenden Regalen, Kommoden und Schränken sind dafür Einbaumöbel prädestiniert, die ein Maximum an Stauraum auf einem Minimum an Fläche bieten, da sie auch bis unter die Decke reichen können.

Auch in der Küche selbst gibt es immer wieder überraschende Unterbringungsmöglichkeiten für Geräte, Vorräte und Utensilien. Zum Beispiel Rollladenschränke, in denen Elektrokleingeräte wie Kaffeemaschine oder Mixer fix und fertig angeschlossen auf ihren Einsatz warten. Sinnvolle Ergänzung insbesondere zur offenen Küche und bei Fehlen einer Speisekammer ist der Hausarbeitsraum.

Womit wir im Schlafzimmer angelangt wären, dem Raum mit dem wohl größten Stauraumbedarf. Wer kann, leistet sich eine Ankleide als begehbaren Kleiderschrank. Wer mit Quadratmetern knausern muss und trotzdem auf ein halbwegs geräumiges Schlafgemach Wert legt, sollte wieder bereits bei der Planung seines Hauses den platzsparenden Einbau von Schränken vorsehen.

Didaktische Qualitäten sollte der Stauraum im Kinderzimmer haben. Das heißt, das Aufräumen sollte einfach sein, schnell gehen und (nicht zuletzt deswegen) Spaß machen. Dabei helfen Regale, große Aufbewahrungsboxen und auch wieder Einbauten, wie zum Beispiel ein Podest oder Hochbett, in und unter dem sehr viel Platz zu Verstauen ist. Sinnvoll ist es, bei der Einrichtung darauf zu achten, dass die Möbel oder Einbauten stilistisch neutral, qualitativ hochwertig und stabil sind, damit sie auch für Nutzungen jenseits der seligen Kindheit noch taugen.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe November/Dezember von "mein schönes zuhause°°°"
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