So bleibt der Keller trocken: sinnvolle Technologien

  • Funke Kunststoffe

    Die Außenwand eines Kellers muss absolut wasserdicht sein. (Foto: Funke Kunststoffe)

  • web_BOrNIT_schwarze_Wanne

    Schon vor Jahrhunderten entstand die Idee, Keller wasserfest zu ummanteln. (Foto: Bornit)

  • Keller Cemex

    Die weiße Wanne schützt gegen Wasser, das von unten oder seitlich gegen Bodenplatte oder Keller drückt. (Foto: Cemex)

  • web_StaufixControl_Kessel-AG

    Moderne Rückstau-Ventile dichten zuverlässig ab und geben sogar Warnsingnale. (Foto: Kessel AG)

  • Terrasse Aco

    Schwellenlos verbaute Schiebetüren zur Terrasse sollten unbedingt mit einer Entwässerungsrinne kombiniert werden. (Foto: Aco)

  • web_Drainagesystem_heroal-DS

    Entwässerungsrinnen verhindern das Eindringen von Wasser beim schwellenlosen Übergang zum Wohnbereich. (Foto: Heroal)

Schutz vor Feuchtschäden im Keller

Wer sich für einen Keller entscheidet, muss sich heute mehr denn je mit der passenden Abdichtung beschäftigen. Klimaforscher prognostizieren nämlich für die kommenden Jahre immer häufigere Wetterkapriolen wie Starkregen und Überschwemmungen. Welche Technologien sind für welches Haus sinnvoll?

Drei von vier Neubauten bekommen einen Keller. Schließlich eignet sich das zusätzliche Untergeschoss nicht nur als Lager und Waschküche, sondern auch zum Wohnen – etwa für Büro, Gästezimmer oder Fitnessraum. Und: Unterkellerte Häuser erzielen beim späteren Verkauf deutlich höhere Preise. Allerdings ist der Schutz vor Feuchtigkeit heute wichtiger denn je.

Die wichtigsten Problemstellungen

Die Außenwand des Kellers muss absolut wasserdicht sein. Kellerfenster und Lichtschächte sind Einfallstore für Regenfluten. Schwellenlose (Terrassen-) Türen sollten gegen Wassereintritt geschützt sein. Besonders dramatisch: wenn Schmutzwasser aus der Kanalisation ins Haus flutet.

Der Klassiker der Keller: Die schwarze Wanne

Das pechschwarze Dichtmaterial wird schon bei den ersten Bauschritten lückenlos auf Kellerwände und Bodenplatte aufgebracht. Die Form des Ganzen erinnert dann an eine Wanne. Daher wird diese Technik „Schwarze Wanne“ genannt. Bitumen gibt es heute flüssig oder als Paste, aber auch in bereits vorgefertigten Bahnen – oft zusätzlich mit Kunststoff modifiziert. Für welche Variante man sich entscheidet, ist mehr oder weniger Geschmackssache.

Starke Variante für den Keller: Die weiße Wanne

Sie besteht aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton), der gegossen oder aus Fertigelementen konstruiert wird. WU-Beton bietet nicht nur extrem hohen Widerstand gegen eindringende Feuchtigkeit, sondern hat auch tragende Funktion für das Haus.

Rückstauschutz

Rückstauventile gibt es schon seit fast hundert Jahren. Die neuesten Ventile dichten die Leitungen nicht nur zuverlässig ab. Sie geben auch optische und akustische Warnmeldungen. Rückstauschutz gehört zu den Voraussetzungen für die Baugenehmigung, wenn Abflüsse unterhalb der Straßenoberkante geplant sind.

Entwässerungsrinne

Der Übergang vom Wohnbereich zur Terrasse wird heute gerne schwellenlos gestaltet. Damit hier kein Regen oder Stauwasser ins Haus schwappt, ist eine Entwässerungsrinne mit Anschluss an die Abwasserleitung nötig.

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