Smart Kitchen – Intelligente Küchenhelfer

  • Vorwerk Thermomix

    Über "CooK-Key" mit dem Internet verbunden - der Thermomix (Foto: Vorwerk)

  • Miele Smart Kitchen

    Miele Smart Kitchen - gesteuert vom Touchpanel (Foto: Miele)

  • Loxone Touch Stone

    Loxone Touch Stone (Foto: Loxone)

  • AEG ComboHob

    Dunstabzugshaube im Induktionskochfeld (Foto: AEG)

Millionen Küchenbesitzer können nicht irren: Thermomix, die Knet-Rühr-Mix-Dämpf-Back-und-Gar-Maschine mit Internetanschluss kocht sich rasant schnell in Deutschlands Herzen. Allein im letzten Jahr verkaufte Vorwerk 1,3 Millionen der smarten Multifunktionsgeräte, und auch in den deutschen Zeitschriftenverlagen klingeln die Kassen. Damit ist das Internet endgültig in unseren Küchen angekommen. Und die Hersteller haben noch eine Menge begeisternder Geräte in der Pipeline!

Vom Smart Home zu smarten Küchen

Wer bislang von „Smart Home“ spricht, meint in der Regel, vernetzte Alarmanlagen und intelligente Klimatechnik. Automatische Heizungs-, Rollläden- und Lichtsteuerung oder vernetzte Entertainment-Geräte gehören schon vielerorts zum Alltag und sind zumal bei Neubauten Standard. Seltener fand man Vernetzung und Internet-Steuerung bisher bei Haushaltsgeräten. Doch mindestens den Hauswirtschaftsraum hat das Internet schon erobert: Waschmaschinen, die ihre Reinigungsmittel automatisch nachbestellen, oder Staubsauger, die sich selbstständig durchs Haus bewegen, setzen den Trend.

Und auch in der Küche gibt es viele tag­tägliche Herausforderungen, die gera­de­zu nach Smart-Home-Lösungen rufen. Kochen, Kühlschrank kontrollieren, Lebensmittel einfrieren, Geschirr spülen und nebenbei die Kinder beaufsichtigen – die Küche war schon immer ein Ort für Multitasking. Kleine Fehler oder ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit führen hier schnell zu größeren Desastern, wie jeder weiß, der schon einmal vergessen hat, die Herdplatte auszu­stellen. Der Vorteil von „schlauen“ Küchengeräten, die sich automatisch abschalten oder ferngesteuert abschalten lassen, liegt da auf der Hand. Auch das Energiesparpotenzial durch smarte Haustechnik in der Küche ist groß, weil hier so viele Stromfresser wie sonst nirgendwo im Haus im Einsatz sind.

Hier eine Auswahl an Smart-Kitchen-Lösungen, die verschiedene Hersteller bereits jetzt oder voraussichtlich demnächst am Markt anbieten:

Vernetzung von Kochfeld und Dunstabzugshaube

Dicke Luft und Feuchteschwaden sind unangenehme Begleiterscheinungen beim Kochen, der Dunstabzug oft umständlich zu handhaben. Smarte Abzugshauben, unter anderem von Bosch, Siemens oder AEG angeboten, müssen nicht mehr manuell bedient werden, sondern erhalten ihre „Anweisungen“ direkt vom Kochfeld. Wird dieses eingeschaltet, geht die Beleuchtung an, danach auch das Gebläse. Die Absaugleistung passt sich automatisch dem Kochgeschehen an.

Temperaturregelung per Sensor

Ist der Braten schon durch oder wie lange braucht er noch? Mit einem intelligenten Backofen, zum Beispiel von AEG mit „SenseCook“-Technologie, ist das punktgenaue Garen möglich, ohne die Tür öffnen zu müssen. Ein Sensor regelt die Temperatur und kommuniziert mit dem Ofen. Von Bosch gibt es einen smarten Backofen, der sogar mit einer Rezeptdatenbank verbunden werden kann.

Kommunikation mit dem Kühlschrank

Nein, sprechende Kühlschränke gibt es derzeit noch nicht, aber mit dem Gerät kommunizieren geht schon. Das Gerät Siemens iQ700 beispielsweise hat eine eingebaute Kamera, die Bilder vom Innenleben des Kühlschranks aufs Handy versenden kann. So kann man unterwegs schnell mal nachschauen, welche Lebensmittel noch eingekauft werden müssen. Zu den smarten Kühlschrankfeatures gehört auch die digitale Steuerung der Temperatur in verschiedenen Bereichen des Kühlgeräts über ein Touch-Display.

Ingrid Lorbach

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Mai/Juni von "mein schönes zuhause°°°"
Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.