Lichtplanung und Leuchten

  • Leuchten_Artemide

    Das Leuchtensystem Yanzi animiert mit weichem Allgemeinlicht zur Poesie. (von Artemide)

  • Leuchten_philips

    Mohair heißt diese Pendelleuchte. Sie lässt sich in wenigen Minuten leicht zusammenbauen. (von Philips)

  • Pendelleuchte_Occhio

    Innovative Sensorik schaltet das Licht per Geste, dimmt und verteilt es stufenlos zwischen Up­- und Downlight. (von Occhio)

  • Leuchten_Paulmann

    Das U-Rail­Schienensystem bringt gerichtetes Licht auf Tischfläche und Wände und ist bei Bedarf dimmbar. (von Paulmann)

  • Leuchten_Artemide

    Die Pendelleuchte Logico ist Teil einer ganzen Leuchtenserie. Raffiniert ist der Schirm aus mungeblasenem Glas. (von Artemide)

  • Leuchten_Nimbus

    Roxxane Leggera CL ist Licht zum Mitnehmen. Der austauschbare Akku liefert bis zu 100 Stunden Strom. (von Nimbus)

Licht ist Leben

Ohne Licht kann der Mensch nicht existieren. In der Zeit nach Einbruch der Dunkelheit ist es neben Orientierung und Sicht auch für unsere Stimmung und Befindlichkeit verantwortlich. Daher sollten Sie es sorgfältig planen. Und das fängt beim Tageslicht an. Das sollte in jedem Fall so reichlich ins Haus gelangen, dass Sie solange wie möglich ohne Beleuchtung auskommen.

Wie das Tageslicht ins Haus kommt, ist für dessen Beleuchtungsqualität ebenso wichtig wie seine Menge. Fassadenfenster sorgen für Seitenlicht. Ihre Lage muss genau bedacht sein. Im Dach lassen Lichtkuppeln Oberlicht herein. Dachfenster spenden eine gute Mischung aus Ober- und Seitenlicht. Gaubenfenster dagegen sind wegen ihrer relativ geringen Seitenlichtausbeute nicht sonderlich gut zur Belichtung von Dachräumen geeignet.

Künstliche Beleuchtung sollte erst auf den Plan treten, wenn Tageslicht nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Dabei geht es vor allem um das benötigte Licht und seine Aufgaben. Das sind in eigentlich jedem Raum des Hauses drei:

Für das Allgemeinlicht werden meist Deckenleuchten, Wand- oder Deckenfluter genutzt. Sie sollten einen Raum so gut ausleuchten, dass man auch in den Ecken noch genügend Licht hat.

Das Platzlicht sorgt dafür, dass wir an Tischen, an Sitzplätzen oder auf Arbeitsflächen nicht nur alles gut, sondern auch in den Originalfarben sehen können. Klassiker sind hierfür Pendel- oder Standleuchte.

Als Lampen kommen im energieeffizienten Neubau eigentlich nur LED (Licht emittierende Dioden) oder ESL (Energiesparlampen) infrage. LED sind entweder in der Leuchte fest eingebaut, da sie eine sehr lange Lebensdauer haben, oder als sogenannte Retrofits erhältlich.

Entscheidend beim Lampenkauf sind heute nicht mehr Watt, sondern Lumen (die Lichtstärke) und Kelvin (die Lichtfarbe). Bei der Lichtstärke gilt diese Faustregel für die Umrechnung: die Watt-Zahl der alten Glühlampe mal zehn entspricht in etwa dem Lumen-Wert einer LED. Und die Lichttemperatur beziehungsweise -farbe einer Glühlampe entspricht etwa 2.700 Kelvin. Wird Licht zum Arbeiten genutzt, sollte die Lampe mindestens 3.000 Kelvin abstrahlen. Denn je höher die Lichttemperatur (also je weißer das Licht), desto besser die Konzentration.

Für die korrekte Farbwiedergabe ist ein Ra-Wert zwischen 80 (mindestens) und 100 wichtig. Wichtig beim Kauf ist auch: nicht alle LED und kaum eine ESL lassen sich dimmen. Die Dimmbarkeit muss – wie übrigens auch die anderen erwähnten Werte – auf jeder Verpackung vermerkt sein. Sonst: besser nicht kaufen, da wahrscheinlich kein Qualitätsprodukt.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe November/Dezember von "mein schönes zuhause°°°"
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