Kühlschränke – was sie heute schon können

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    Die Kühl-Gefrier-Kombi ist der Familienklassiker unter den Kühlgeräten. (Foto: LG)

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    Klassisch auch das Side-by-Side-Gerät. Im Gefrierabteil gibt es zwei Null-Grad-Fächer. (Foto: Initiative Hausgeräte+)

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    Bei der Vario-Kälteserie sind die Regale und Türabsteller durch nahezu unsichtbare Aufhängungen stufenlos verstellbar. (Foro: Gaggenau)

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    40% mehr Nutzinhalt als gleich breite Kühlschränke bietet diese 80 Zentimeter tiefe XXL-No-Frost-Kühl-Gefrier-Kombination. (Foto: Bosch)

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    Das Modell Custumflex ermöglicht mit seinem variablem Türbaukastensystem raffinierte Ordnungsideen. (Foto: AEG)

  • web_Liebherr_Monolith

    Dieser Monolith-Einbau-Kühl- und Gefrierschrank mit Internetanbindung ist per Smartphone steuerbar. (Foto: Liebherr)

Alles frisch

Gesunde Ernährung ist in aller Munde – zumindest als Thema. Aber vielleicht ist Ihre neue Küche ja ein guter Anlass, auch real auf Vollwert-Kost und gesunde Frische umzusteigen. Moderne Kühlschränke können Sie dabei perfekt unterstützen.

Drei Effizienzklassen für Kühlschränke

Das Geräteangebot ist riesig. Gar nicht so leicht, sich dort zurechtzufinden! Ausgangspunkt aller Überlegungen sollte der Energieverbrauch sein: Immerhin sind Kühlschränke die Haushaltsgeräte, die ununterbrochen arbeiten, sprich: Strom verbrauchn. Es gibt für Neugeräte in Europa nur noch drei Effizienzklassen A+, A++ und A+++ (außer für Wein- und Absorberkühlschränke). Die beste, A+++, benötigt nur halb soviel Strom wie A+. Die europäische Ökodesign-Richtlinie hat dafür gesorgt, dass ineffizientere Geräte bei uns nicht mehr angeboten werden, obwohl auf dem Energielabel weiterhin die sieben Klassen A+++ bis D auftauchen.

Drei Gerätevarianten

Das Geräteangebot lässt sich grob in drei Kategorien unterteilen: Kühlgeräte, Kühlgefrierkombinationen und Gefriergeräte. Kühlgeräte gibt’s mit oder ohne Ein- bis Vier-Sterne-Gefrierfach. Das jedoch ist nicht separat steuerbar, da diese Geräte mit nur einem Kühlsystem ausgestattet sind. Empfehlenswert sind Kühlschränke mit dynamischer Kühlung. Die Kälte wird dort mittels Ventilation gleichmäßig im ganzen Kühlraum verteilt. Vorteile: Lebensmittel kühlen rascher ab, und der Kühlraum ist besser nutzbar.

Vorteil: zwei Kühlsysteme

Größeren Haushalten mit ausgeprägterer Lagerhaltung ist eine Kühl-Gefrier-Kombination zu empfehlen. Sie vereint in einem Gerät Frosten und Kühlen – aber in getrennten Abteilen. Einige Kombinationen verfügen über getrennte Kühlsysteme. Bei einem Side-by-Side-Gerät sind diese Abteile nicht über-, sondern nebeneinander angeordnet und demzufolge größer. Auch bei den Kombinationen ist die Umluftkühlung empfehlenswert. Aktivkohlefilter können darüber hinaus Gerüche im Kühlraum neutralisieren. Eine antibakterielle Innenraumbeschichtung mindert das Wachstum und verhindert die Übertragung von Bakterien.

Kühlschränke mit No- und Lo-Frost-Technik

Ein weiteres Stichwort, das bei der Suche nach dem passenden Kühlschrank auftaucht, ist No- beziehungsweise Lo-Frost-Technik beim Gefrierteil. No Frost verhindert dort Eis- oder Reifbildung durch Frosten mit gekühlter Umluft und permanentes Abführen von Luftfeuchtigkeit. Das unterbindet erhöhten Stromverbrauch durch Eisbildung. Lo Frost vermindert die Eisbildung immerhin noch um 80 Prozent. Auch zwei spezielle Null-Grad- Fächer unten im Kühlteil sind heute fast schon Standard im modernen Kühlschrank.

Vernetzte Kühlschränke

Dass Kühlschränke selbsttätig Joghurt nachbestellen, sobald keiner da ist, ist mittlerweile realistischeren Szenarien gewichen. Webcams im Kühlraum machen bei jeder Türöffnung Bilder von Schrank- und Türinhalt, die mit dem Smartphone im Supermarkt beim Einkaufen abrufbar sind. Manche haben einen großen Bildschirm in der Tür, der nicht nur die früher von Kühlschrankmagneten gehaltene Notizen – selbst handgeschriebene! – präsentiert, sondern via Internetanschluss Filme oder Nachrichten zeigen, Rezepte abrufen, Kalender synchronisieren, Fotos tauschen oder auch sämtliche Smart-Home-Komponenten steuern kann.

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