Küche: KREIS – Für Leidenschaften die richtige Adresse

/mszh: Man hört, dass Ihre Küchenspezialisten in der Schweiz 2006 schon wieder zweistellige Zuwachsraten verzeichneten. Stimmt das?/

*Maximilian Oettl:* Ja. Wie in dem Jahr zuvor. Und in dem davor. In den Jahren davor gab es übrigens auch starke Zuwächse.

/mszh: Dann haben Sie uns all die TV-Köche beschert, die auf allen Kanälen Mut und Appetit auf eigene Kochkünste machen?/

*Maximilian Oettl:* Sind es nicht eher die Sender, die clever den Megatrend aufgreifen, dass viele die Lust am Kochen und Essen zu Hause für sich entdecken? Wir erleben derzeit eine Umbewertung der Prioritäten: Ein schönes Zuhause rückt ganz nach oben. Vielen wird bewusst, dass das Beisammensein mit der Familie, die gemeinsam verbrachten Stunden zum Besten und Schönsten gehören, was das Leben zu bieten hat. Naturgemäß trifft man sich am liebsten und häufigsten an Mutters Herd und am großen Esstisch.

Kleine Kinder übrigens genauso gern wie große, Väter sowieso. Die Küche rückt also wieder auf den Platz, der ihr gebührt: in den Mittelpunkt familiären Lebens. Die Zeiten der U-Boot- und Mini-Küchen, hinter denen man nach der Nahrungszubereitung schnellstens die Tür zumacht, ist mit Ausnahme spezieller Single- und Apartmentlösungen vorbei.

/mszh: Was können denn neue Küchenkonzepte besser als die alten?/

*Maximilian Oettl:* Fast alles. Das klingt vielleicht unbescheiden, ist aber eine ehrliche Antwort. Sie sind variantenreicher, individueller gestaltbar, hochwertiger und wohnlicher. Mit einer völlig neuen Gerätegeneration, die den Wünschen der Endkonsumenten nach minimalem Energieverbrauch, gesundem Essen und Spass am Kochen entgegenkommt. So verkaufen wir zum Beispiel sehr viele Küchen mit Steamer.

/mszh: Macht die neue, zum Wohnraum offene Küchenarchitektur Ihre Sache einfacher oder anspruchsvoller?/

*Maximilian Oettl:* Beides. Einerseits ermöglicht diese wandlose Offenheit das Erlebnis wirklich grosszügiger Lebensräume Kochen/Essen/Wohnen in XXL-Format, mit grossen, sonnenhellen Fenstern zum Garten, das hat was. Andererseits ist für die Familie – ebenso wie für Freunde und Gäste – die Küche nun immer im Blickfeld. Sie gilt mittlerweile als ein Statussymbol. Man zeigt seine Küche. Die Kunst des Planers besteht auch darin, den Stil der Küche harmonisch mit dem Wohnambiente zu verbinden.

/mszh: Stilfragen sind immer Geschmacksache. Zwischen kühlem Design und romantischem Landhaus liegen auch bei Küchen Welten. Wohin geht derzeit der Trend?/

*Maximilian Oettl:* Auffallend eindeutig zu modernen Formen. Geradlinig, klar, oft grifflos. Zu den Favoriten gehören hochwertige Lackfronten, sowohl in Hochglanz als auch seidenmatt. Vornehmlich in dezenten Tönen: Camee, Magnolie, Cappuccino zum Beispiel. Oft geschickt kombiniert mit Glas, Aluminium oder Edelstahl.

/mszh: Und Holz?/

*Maximilian Oettl:* Findet sich als edle Furniere auch bei einigen neuen Modellen, aber derzeit nicht in der ersten Reihe.

/mszh: Bei den Abdeckungen ist die Liebe zum Naturstein ungebrochen?/

*Maximilian Oettl:* Granit, Granit, Granit. In bislang ungewöhnlichen exklusiven Färbungen und Maserungen. Mitunter auch als edel-puristische Variante: Nero assoluto, geflammt. Ein tatsächlich faszinierendes Schwarz.

/mszh: Es fällt auf, dass sich die Küchenspezialisten von KREIS nicht nur um Kunden mit Aufträgen für neue Küchen kümmern, sondern mit wachsendem Erfolg auch um ältere, bereits in die Jahre gekommene. Bietet Ihr „Lifting“-Konzept mehr als Fronten-Kosmetik?/

*Maximilian Oettl:* Sonst würde es bei unseren Kunden kaum derart gut angenommen. Die Idee ist so naheliegend, dass man sich hinterher fragt, weshalb nicht schon längst mal einer darauf gekommen ist.

Eine der Stärken von DER KREIS als Gemeinschaft mittelständischer Küchenspezialisten in der Schweiz ist die Bodenständigkeit der meisten Mitgliedsfirmen. Es sind Familienbetriebe, die ihren Kundenstamm oft seit Jahrzehnten aufgebaut haben. Wie ernst wir den Wunsch nach wertbeständiger Qualität nehmen, sehen Sie auch daran, dass die von uns gelieferten Küchen länger halten als gedacht: Die sind nach 20 und mehr Jahren immer noch richtig gut, sagen uns ihre dankbaren Besitzer. Andererseits sind die Schweizer sehr energiebewusst – dass moderne Küchengeräte oft nur halb so viel Energie verbrauchen wie die aus den 80er Jahren, ist ein guter Grund, sie schnellstens auszutauschen.

/mszh: Einer der ersten Mitglieder von DER KREIS in der Schweiz, Toni Meier vom MMB Küchenstudio Basel, beschreibt „Lifting“ als Chance für Kunden, die tief in ihrem Herzen íhre Küche gern behalten möchten, wie sie ist – nur ein bisschen neuer und schicker. „Lifting“ ist die Gelegenheit, „die Seele der Küche“ zu erhalten – sie aber dennoch wieder zukunftsfähig zu machen./

*Maximilian Oettl:* Sauber formuliert. Der Respekt vor dem Kunden und sein Wunsch nach Modernem trefflich auf den Punkt gebracht. Dass sich Kunden am liebsten an den wenden, mit dem sie vor Jahren schon gute Erfahrungen gemacht haben, öffnet uns die Türen. Wenn wir jetzt Küchen in die Neuzeit liften können, ohne brutal alles rausreissen und das halbe Haus umbauen zu müssen, ist es genau das, was viele wollen. Welche Teile der alten Küche „geliftet“ werden – nur die Geräte oder auch die Fronten, die Abdeckung, Spüle und Armaturen – das entscheidet allein der Kunde selbst. Zudem kostet das „Lifting“ beim Küchenspezialisten oft nur die Hälfte der Neanschaffung.

/mszh: Werden in aller Regel von Paaren gemeinsam gekauft. Sind eher Frauen ausschlaggebend oder Männer?/

*Maximilian Oettl:* Im Idealfall treffen beide die Kaufentscheidung.

/mszh: Im Normalfall?/

*Maximilian Oettl:* Nehmen kluge Frauen ihre Männer mit zum Küchenkauf. Es geht schliesslich um eine Entscheidung für viele Jahre. Oft haben Frauen mehr Sinn und wohl auch das berühmte bessere Händchen für zugleich schöne und praktische Lösungen. Männer interessieren sich meistens mehr für technische Details.

/mszh: Es gibt Untersuchungen, nach denen jeder fünfte Schweizer Mann Leidenschaft fürs Kochen entwickelt. Sie auch?/

*Maximilian Oettl:* Sicherlich! Um aber der Wahrheit die Ehre zu geben – meine Frau hat auf diesem Gebiet uneinholbaren Vorsprung. Da habe ich Respekt.

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