Kinderzimmer-Einrichtung, Ansatz III: Intelligente Möbel

  • article-2466-d0f474696862

    Ein offenes Regal bietet Präsentationsflächen, Materialkisten Stauraum, im Podest sind Schubladen untergebracht.

  • article-2466-0932d75f1965

    Viele Entwürfe, wie der Sekretär „basic“, passen sich sogar dem Wachstum des Kindes an.

Im Kinderzimmer wechseln die Anforderungen oft im Minutentakt: Basteln, Malen, Arbeiten – das alles an einem Nachmittag ist Normalität..

Cora Bojahr entwickelt Raumkonzepte, die solchen ständigen Funktionswechseln gewachsen sind. Ihre geplanten Ordnungsprinzipien schaffen bessere Orientierung und geben Hilfestellungen bei der kindeigenen Koordination. Sie helfen visuelle Überforderung zu vermeiden und fördern die Konzentration aufs Wesentliche.

Ihre Kinderräume wollen vielfältige Handlungsmöglichkeiten bieten. Daher sind ihre Möbel multifunktional. Die flexible Nutzung erfordert, dass die Funktion als solche veränderbar ist, aber vorteilhafterweise erst dann, wenn eine Tätigkeit oder ein Spiel ausgeschöpft ist. Viele Entwürfe, wie der Sekretär „basic“, passen sich sogar dem Wachstum des Kindes an. Solche Möbel können selbst von Erwachsenen noch genutzt werden.

Die Beobachtung des Kindes ist für die Architektin eine weitere wichtige Planungsgrundlage, um eine gezielte Förderung und individuelle Ausstattung des Raums zu gewährleisten.


„Im Kinderzimmer geht es weniger um momentane Fixierungen und feste Einbauten. Kindermöbel sollten mitwachsen und so den Entwicklungsverlauf eines Kindes berücksichtigen können.“

Für Cora Bojahr ist die Kinderzimmergestaltung ein komplexes Thema. Als Erzieherin, Heilpädagogin, Innenarchitektin, Raumgestalterin und Dozentin entwickelt sie ihre Möbel nach den Maßgaben von Funktionalität, Raum und Kind.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.