Einbruchschutz – Sicherheit im Eigenheim

  • Sicherheitstür von Hörmann dient dem Einbruchschutz

    Sicherheitstür (Foto: Hörmann)

  • Tür- und Fensterkontakt von Devolo dient dem Einbruchschutz

    Tür- und Fensterkontakt (Foto: Devolo)

  • HD Außenkamera von Rademacher dient dem Einbruchschutz

    HD Außenkamera von Rademacher

  • Einbruchschutz: Intelligentes Türschloss von RWE

    Intelligentes Türschloss (Foto: RWE)

Smarte Bauherren beim Einbruchschutz im Vorteil

Erstmals seit Jahren weist die polizeiliche Kriminalstatistik für 2016 wieder eine sinkende Anzahl an Wohnungseinbrüchen auf. Das deutet darauf hin, dass zahlreiche Hausbesitzer bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die eigenen vier Wände besser gegen Diebe zu schützen.

Mechanik hilftFenster und Türen, vor allem Terrassen- und Kellertüren, stellen die Hauptzugangspunkte für Einbrecher dar. Deshalb müssen diese mechanisch stärker gesichert werden: Mehrfachverriegelung mit Pilzkopfzapfen, Zusatzriegel, Gitter, Schutzbeschläge, Profilzylinder oder verschließbare Griffe machen Ganoven das Leben schwer. Wenn sie merken, dass sie längere Zeit brauchen, um sich Zutritt zu verschaffen, brechen sie den Versuch oftmals ab und wenden sich lieber einem Objekt zu, das nicht so gut gesichert ist.

Elektronisch und smart – Zusätzlich zur mechanischen Sicherung der Außenhaut
eines Hauses bringen elektronische Sicherheitssysteme ein höheres Plus an Sicherheit. Sie nehmen dem Einbrecher die Gelegenheit, unentdeckt zu „arbeiten“. Je nach Lage kann dieser nachts dauerhaft beleuchtet werden, oder ein Bewegungsmelder aktiviert bei Bedarf eine oder mehrere Leuchten. Kameras ergänzen das Sicherheitsangebot, indem sie die Personen erfassen, die sich im Außenbereich aufhalten.
Auch die Hauseingänge sollten gut ausgeleuchtet sein. Mit einer Video-Türsprechanlage kann man zudem an der Innenstation prüfen, wer da Einlass begehrt. Ein Speicher ermöglicht es dem Hausbesitzer zudem, auch nachträglich noch festzustellen, wer wann an der Tür geklingelt hat.

Will der Ganove trotz aller Schutzmaßnahmen ins Haus eindringen, kommt die Alarmanlage zum Einsatz. Diese löst einen lauten oder stillen Alarm aus, wenn Bruchsensoren an Türen und Fenstern Gewalteinwirkung melden. Eine Alarmsirene schreckt den Täter auf, sodass er den Einbruchsversuch voraussichtlich abbrechen wird. Eine lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst hilft oft, den Einbrecher zu schnappen.

Optimale Sicherheit mit Smart-Home-Systemen – Anstatt die einzelnen elektronischen Komponenten vor sich hin werkeln zu lassen, ist es sinnvoller, sie miteinander zu vernetzen. Das geht mit Smart-Home-Systemen. Die Signalübertragung erfolgt entweder über eine spezielle Datenleitung, per Funk oder über die Stromleitung. Solche Hausautomationssysteme mit programmierten Abläufen erhöhen die Hemmschwelle für Einbrecher zusätzlich. Nähert sich zum Beispiel ein Eindringling dem Haus und eine Außenkamera registriert eine verdächtige Bewegung, schaltet sich automatisch die Beleuchtung ein und die Rollläden fahren herunter.

Vernetzte Technik erlaubt dem Hausbesitzer auch von unterwegs Zugriff auf alle Komponenten. So kann ein Klingeln an der Haustür per Smartphone, Tablet oder Smartwatch beantwortet werden, ohne dass die vor der Tür stehende Person das bemerkt, dass gar niemand zu Hause ist. Auch haben Hausbewohner stets Zugriff auf die Außen- und Innen­kameras und können sich im wahrsten Sinne ein Bild davon machen, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Wird die Alarmanlage ausgelöst, erhält der Hausbesitzer eine Benachrichtigung per SMS und kann geeignete Maßnahmen veranlassen.

Joachim Hoffmann

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Juli/August von "mein schönes zuhause°°°"
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