Entwurf “Berge” von Wolf Haus – Ein Gebäude für Heim und Firma

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    Wohnhaus und Firmensitz in einem Gebäude – von Wolf Haus

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    Grundriss Wolf Haus

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    Grundriss Wolf Haus

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    Innenraum Wolf Haus

Wohnhaus und Firmensitz in einem Gebäude – keine alltägliche Lösung. Das Ehepaar Berge hat mit dem Fertighaus-Spezialisten Wolfhaus aber einen Partner gefunden, der die Herausforderung nicht nur angenommen, sondern gemeistert hat.

Es ist 6 Uhr morgens in Tettnang am Bodensee. Die Kinder schlafen noch. Gunnar Berge macht sich auf in die Firma. 7 Uhr. Frühstück der Familie. Auch Gunnar ist dabei. Anschließend verabschieden sich die Kinder John und Giulia – sie gehen zur Schule und Vater wieder ins Büro. Seine Frau Giusy räumt die Küche auf und erscheint 20 Minuten später ebenfalls im Büro: „Wir leben und arbeiten auf einem Grundstück. Das schnelle hin und her zwischen den Bereichen ist vorteilhaft, allein wegen der zusätzlichen Zeitersparnis, weil wir keinen Fahrweg haben.“

Ihr nicht alltägliches Wohngebäude haben die Berges mit Wolf Haus geplant und gebaut. Im Prinzip setzt es sich aus zwei autarken Bereichen zusammen, ähnlich einem Zweifamilienhaus. Clever: Der Hauswirtschaftsraum trennt wie eine Schleuse die beiden Welten. In die Wand wurde ein extra Schallschutz integriert. Wenn Tochter Giulia Keyboard spielt, ist im benachbarten Büro nichts zu hören.

Das Konzept, Wohnen und Arbeiten zu verbinden, funktioniert übrigens auch in umgekehrter Reihenfolge: Sohn John verbringt jetzt schon gern seine Freizeit in der Firma und wird nach seiner kaufmännischen Ausbildung offiziell dazugehören. Die Entscheidung für Wolf Haus war, so Gunnar Berge, nahezu alternativlos: „Wir wollten mit unserer Firma ganz schnell umziehen und weiterarbeiten, da kam nur ein vorgefertigtes Haus infrage.

Logistisch benötigten wir zwei Systeme: unser Haus in Holzständerbauweise, das Firmengebäude als Stahlträgerkonstruktion. Wolf Haus bot, als eine der wenigen Firmen, beides aus einer Hand zum Festpreis an. Vom ersten Spatenstich bis zum Einzug im Oktober 2009 vergingen gerade mal drei Monate. Hut ab.“

Auch davor: Der „Effizienzhaus“-Standard mit einem Pelletofen für sämtliche Gebäude senkte die Heizkosten im Vergleich zum vorherigen Objekt der Berges um 70 Prozent.