Entwurf City Life von WeberHaus

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    Stadtvilla City Life. Ans Bauhaus erinnert das Flachdach, das dank der holzverschalten Fuge über dem Baukörper zu schweben scheint.

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    Fast 40 Quadratmeter misst der üppig belichtete Familienbereich, an den sich rechts die Terrasse vor der Küche anschließt.

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    Obergeschoss Stadtvilla City Life

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    Erdgeschoss Stadtvilla City Life

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    Für Licht und Weite in Eingang und Flur sorgt die Treppenverglasung. Durch das Fenster fällt der Blick in den Carport.

Stilbewussten Bauherren mit Anspruch an Komfort und Ökologie wird das neue Musterhaus in der World of Living in Rheinau-Linx gefallen. Das geradlinige Design zitiert das Bauhaus. Und trotz großzügiger Glasflächen erfüllt es die energetischen Bedingungen eines Passivhauses.

Wohnkomfort mit Bauhaus-Elementen

Die Zeiten, in denen Passivhäuser dickwandige Wohnburgen mit Schließschartenfenstern waren, sind wahrlich vorbei. Sicher – der Dämmaufwand ist beim Passivhaus immer noch immens und nicht ganz billig, aber die Bauphysik hat sich in den vergangenen Jahren von einer relativ vernachlässigten und ebenso unbekannten zu einer der innovativsten Leuchtturm-Technologien in Deutschland entwickelt.

Der moderne Holzfertigbau hat daran einen großen Anteil. Ein Gebäude zu entwickeln, das ohne herkömmliche Heizung, nur mit der Eigenwärme der Bewohner, der Wärmeabgabe der Haushaltsgeräte und nicht zuletzt mit den passiven Wärmegewinnen durch Sonneneinstrahlung auch im Winter ein behagliches Raumklima bereitstellt, ist eine technologische Herausforderung. Diese reicht von den wärmebrückenfreien, hochgedämmten Außenwänden bis hin zur modernen Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung, die die Luft im Haus alle zwei Stunden komplett austauscht und für eine hygienische und wohngesunde Atmosphäre sorgt.

In nüchternen Zahlen ausgedrückt heißt das, dass ein Passivhaus einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr hat (kWh/m2a). Das entspricht einem Heizölbedarf von etwa 1,5 Litern. Bei Weberhaus, Anbieter des City Life und einer der führenden Vertreter des modernen Holzfertigbaus, kommt die Außenwand Övonatur Therm mit einem Wärmedurchlass-(U-)Wert von 0,12 W/m2K zum Einsatz, ergänzt vom Övonatur-Dach, das gar auf 0,094 W/m2K kommt.

Die Bodenplatte wird von unten mit einer wasser- und druckbeständigen Dämmung von bis zu 30 Zentimeter verstärkt. Die dreifach wärmeschutzverglasten Kunststofffenster erreichen einen Uw-Wert von 0,8 W/m2K. Umgekehrt optimieren sie mit einem Energiedurchlassgrad (g-Wert) von 54 Prozent die passiven Solargewinne.

Fördergeld von der KfW

Damit erfüllt das City Life alle Passivhaus-Jahresheizwärmekriterien. Das reicht für ein Darlehen der KfW-Bank. Reichlich Platz bietet das Erdgeschoss mit 97 Quadratmetern. Dort können das Büro zum Technik- und Hauswirtschaftsraum und das Gäste-WC zum Duschbad werden. Eine massive Eichentreppe in Faltwerktechnik führt ins 85 Quadratmeter große Obergeschoss. Das Dach kann als Walmdach ausgeführt werden; die Holzverschalung der Fassade ist ein verschiedenen Farben verfügbar.

Die smarte Haustechnik-Automation steuert Außenraffstores und Beleuchtung, Innen- und Außenkameras und die kabellose Internet-Musikanlage, die jeden Raum des Hauses mit unterschiedlichen Radio- und Musikprogrammen beschallen kann.