Weiße Villa in der Natur – „Junghans“ von DAVINCI HAUS

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    Zeitloses Weiß, üppige Verglasung und eine filigrane Holzkonstruktion prägen die Villa von DAVINCI-Haus.

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    Durch die sechs Dachflächenfenster am First scheint die Sonne bis in jede Ecke des Hauses.

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    Das Schwarz des polierten Granitbodens und das Weiß der Leimholzkonstruktion geben den Ton vor. Auch die Möbel ordnen sich diesem Konzept unter.

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    Das Schlafzimmer auf der Nordwestseite hat einen gemeinsamen Balkon mit dem Studio.

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    Hinter dem verspiegelten Kopfende der Wanne versteckt sich die offene Dusche.

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    Elegant und großzügig: Wände und Boden im Sanitärbereich sind mit demselben Belag versehen.

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    Das Obergeschoss dient dem Rückzug. Trotzdem ist das Studio mit dem Wohnbereich verbunden.

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    Die gerade Treppe ins Obergeschoss teilt den von drei Seiten belichteten riesigen Wohnbereich im Erdgeschoss.

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    Das Souterrain bietet eine ebenfalls üppig verglaste, Zwei-Zimmer Einliegerwohnung mit weitgehend offenem Grundriss und abgeschiedener Südostterrasse.

Ein Hanggrundstück mit alten Bäumen, ein Teich und hineinkomponiert in diese Idylle: eine weiße Villa. In der Natur zu wohnen, wurde hier formvollendet erreicht.

Es ist eine Binsenwahrheit: Ein solches Haus spielt seine Vorzüge nur auf dem richtigen Grundstück aus. Sei es, dass man durch die üppige Verglasung nicht ständig die banale Nachbarschaft im Blick hat, sei es, dass man darin nicht wie auf dem Präsentierteller sitzt. Wie gut, dass sich Bauherr und (Motorrad-)Hobbyrennfahrer Ralf Junghans (48) und seine Lebensgefährtin vom Davinci-Musterhaus in Wuppertal so animiert fühlten, dass sie auf der Stelle ihr künftiges Domizil vor sich sahen.

Auf einer Idylle mitten im Sauerland – 4.500 Quadratmeter am Hang, natürlicher Teich, opulenter alter Baumbestand, angrenzende Pferdekoppel – fand die Villa in zeitlosem Weiß ihren Platz. Eine Einschränkung musste galant umschifft werden: Baubehördlich war nur ein Vollgeschoss erlaubt. Um das großzügige Raumprogramm von mehr als 330 Quadratmetern dennoch unterzubringen, wurde das Grundstück aufgeschüttet, so modelliert und mit großen Natursteinen gesichert, dass gen Südosten ein verglastes Souterrain mit Einliegerwohnung für die Mutter des Bauherrn ausreichenden Platz fand. So etwas ist natürlich nicht mit einem der üblichen Fertigkeller zu bewerkstelligen. Der Keller war bei diesem Projekt vollwertiger Part der Gesamtarchitektur.

„Wir wollten in Kontakt mit der Natur wohnen.“ Davinci bringt dieses Bedürfnis sowohl architektonisch als auch bautechnisch auf den Punkt, findet Ralf Junghans. So mit der zu 80 Prozent und dreifach wärmeschutzverglasten Fassade. Die beiden äußeren Scheiben sind zum Zwischenraum hin mit Wärmefunktionsschichten versehen. Effekt: Sie reflektieren die Heizwärme zurück in den Raum, selbst in unmittelbarer Fensternähe herrscht stabiles Wohlfühlklima. Die filigrane, klare Konstruktion seines modernen Fachwerkhauses mit dem sichtbaren Tragskelett fasziniert den Bauherrn jeden Tag aufs Neue. Man ahnt, welche Sorgfalt bei der Planung und welches handwerkliche Können darin stecken.

Wir betreten das Haus durch den Haupteingang, der direkt neben der geräumigen Garage liegt, in der übrigens einige Schätze aus der Motorradsammlung des Hausherrn parken. Vom Windfang aus führt eine zweiläufige Podesttreppe hinunter ins Souterrain zur Einliegerwohnung und in den Keller. Das Entree schirmt zusammen mit weiteren Funktionsräumen links und rechts das Erdgeschoss zur Schattenseite hin ab. Hat man den Windfang passiert, folgt der erste Aha-Effekt.

Die Transparenz des Wohnbereichs, der nur von der geraden Treppe nach oben abgeschottet wird, ist beeindruckend. Woran das Licht beträchtlichen Anteil hat: Es fällt von allen Seiten und an der Treppe vorbei durchs hohe Dach herein. Im großen Wasserbecken vor der Treppe spiegeln sich die Sonnenstrahlen, die im Sommer von den sechs sonnenschutzverglasten Firstfenstern bis dort hinunter reichen. Auch weiter hinten, im zweigeschossigen Teil des Wohnbereichs, flutet ein Fensterband im Dach die Sitzgruppe und das Galeriestudio mit Licht von oben.


Bei der Innenausstattung, zum Beispiel der offenen Küche oder des großen Bades mit Sauna im Obergeschoss, fällt auf, dass alles nahtlos in das strenge Konstruktionsraster des Hauses passt. Die Erklärung: Davinci Haus verfügt über eine eigene Tischlerei und Möbelmanufaktur. Ein Service, der viele Probleme maßgeschneidert löst!

Um bei aller Weite und Luftigkeit nicht die Bodenhaftung zu verlieren, entschied sich die Bauherrschaft für schwarzen Granit als Bodenbelag, der erdet. Im Winter sorgt übrigens eine Fußbodenheizung für wohlige Wärme. Auch Arbeits- und Waschtischflächen sowie die Wände im Bad sind mit dem eleganten Naturstein belegt.

Welche Annehmlichkeiten ein so großzügiges Haus einem Zwei-Personen-Haushalt zur Verfügung stellen kann, offenbart das für den privaten Rückzug gedachte Obergeschoss: zwei Schlafzimmer, zwei maßgefertigte Ankleiden – sie ersparen die Kleiderschränke in den Schlafzimmern –, eine Galerie mit Studio, das als Heimbüro dient, dazu ein weitläufiger Wellnessbereich mit Sauna, Solarium, Whirlpool, Dusche und WC.

Das Sprudelbecken wurde in ein großzügiges Podest mit viel Ablagefläche eingelassen. Beim Baden ist nicht nur der bequeme Zugriff auf Essenzen, Getränke und Lektüre gesichert, sondern auch der unverstellte Blick aufs Flachbild-TV an der Wand. Abkühlung bietet nach dem Saunagang die gegenüberliegende offene, bodenbündige Dusche mit Schwall- und Regenbrause. Und auf dem vorgelagerten Balkon darf jeder anschließend tief durchatmen. Im Solarium fanden übrigens obendrein noch diskret Waschmaschine und Wäschetrockner Platz.

Im Dachgeschoss sorgt der Kniestock von 116 Zentimetern für ein großzügiges Raumgefühl. Es ist bis unter den First offen und verglast.


Das Hauskonzept

/Das Obergeschoss/ ..dient dem Rückzug. Trotzdem ist das Studio über eine breite Galerie und den großzügigen Luftraum mit dem Wohnbereich verbunden. Zum Raumprogramm gehören außerdem der Wellnessbereich und zwei Schlafräume mit Ankleiden an den entgegengesetzten Hausecken.

/Das Erdgeschoss/ Die Terrasse der Wohnebene liegt ein Stockwerk höher nach Südwest. Nordöstlich befinden sich mehrere Funktionsräume, in der Ostecke des Hauses ist ein abgeschlossener Gästebereich mit Bad untergebracht. Die gerade Treppe ins Obergeschoss teilt den von drei Seiten belichteten riesigen Wohnbereich.

/Das Untergeschoss/ Eine Podesttreppe am Hauseingang erschließt das Souterrain. Es bietet eine ebenfalls üppig verglaste, Zwei-Zimmer Einliegerwohnung mit weitgehend offenem Grundriss und abgeschiedener Südostterrasse.