Blockhaus „An der Sieg“ von Fullwood

  • house-3172-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-5

    Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-6

    Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-1

    Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-2

    Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-3

    Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-grundriss-erdgeschoss-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-1

    Grundriss Erdgeschoss: Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

  • house-3172-grundriss-obergeschoss-blockhaus-an-der-sieg-von-fullwood-1

    Grundriss Obergeschoss: Blockhaus "An der Sieg" von Fullwood

Das Haus wurde von Fullwood gemeinsam mit den Bauherren geplant und mit hohem Eigenleistungsanteil gebaut. Das Heizen übernehmen allein ein mit Holz befeuerter Kamin- und ein Kachelofen.

Auch ihr erstes Haus sollte klein, aber fein sein – und das ist dem jungen Künstler Carsten Honthorst und seiner Frau Kerstin am Flüsschen Sieg gelungen. Ihr Plan: mit wenig Geld, viel Eigenleistung, noch mehr Liebe zum Detail und reichlich Wissen über alte Handwerkstechniken und Materialien ein Haus ganz aus Holz zu schaffen, das Vergangenheitsflair mit zeitgemäßem Komfort verbindet. Also weitgehend auf technisch Überflüssiges zu verzichten und trotzdem den steigenden Energiekosten Paroli zu bieten! Der Plan ging auf: der antike Kaminofen oben auf der Galerie brauchte den Kachelofen aus dem 19. Jahrhundert mit gemauertem Kamin unten im ersten Jahr nicht ein einziges Mal zu unterstützen. „Vier Raummeter Holz – das waren unsere einzigen Heizkosten“, freut sich Kerstin Honthorst.
Den in der Energieeinsparverordnung vorgeschriebenen Dämmstandard der Wände erreicht Hersteller Fullwood durch 20 Zentimeter starke Blockbohlen aus widerstandsfähiger nordischer Kiefer, die im Werk zu kompletten Wandelementen verleimt wurden. Diese konnten geschickte Bauherren wie die Honthorsts auf der Baustelle schnell und einfach unter Anleitung eines Richtmeisters montieren. Die für ein Blockhaus traditionelle einschalige Bauweise schafft nebenbei alle Vorteile eines gesunden Raumklimas.
Viele Bauelemente und Details des Hausinneren hat das junge Paar in der ländlichen Umgebung gesammelt. Sogar einen aus nur einem dicken Eichenstamm gehauenen Spindelbalken aus dem 17. Jahrhundert: daraus und aus den Stück für Stück nach Maß neu angefertigten Stufenbrettern hat Carsten Honthorst die freitragende Wendeltreppe zur Galerie gebaut. Sein Geschick und die Wertschätzung fürs Alte vermitteln dem Neubau eine wahrlich historische Atmosphäre.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 20 in der Ausgabe September/Oktober 2015 mein schönes zuhause°°°