Plusenergiehaus „Walz“ von Fertighaus WEISS

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    Plusenergiehaus "Walz" von Fertighaus WEISS

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    Satteldachhaus mit „normaler“ Kubatur und ausgewogener Verglasung von Fertighaus WEISS

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    Innenraum: Plusenergiehaus "Walz" von Fertighaus WEISS

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    Grundriss unteres Geschoss: Plusenergiehaus "Walz" von Fertighaus WEISS

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    Grundriss mittleres Geschoss: Plusenergiehaus "Walz" von Fertighaus WEISS

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    Grundriss oberes Geschoss: Plusenergiehaus "Walz" von Fertighaus WEISS

Energie-Plus-Häuser folgen in der Regel dem Einmaleins der Solararchitektur: Große Glasflächen im Süden stehen einem vergleichsweise dürftigen Glaseinsatz im Norden gegenüber – wo keine solaren Gewinne, dafür aber umso größere Transmissions-Wärmeverluste zu erwarten sind.

Die Nordseite empfiehlt sich deshalb für den Eingang. Diele und Nebenräume werden als Wärmepuffer den Wohnräumen vorgelagert. Aber es geht auch anders, demonstrierte Architekt Heiko Nick von Fertighaus WEISS. Genau wegen dieser Planungsleistung beauftragte ihn die Baufamilie Walz mit ihrem Projekt.

Martin Walz, selbstständiger Elektromeister und Energieberater, der seit 15 Jahren Solarthermie- und Photovoltaikanlagen verkauft, wollte endlich ein Referenzobjekt realisieren: Mit seinem neuen Eigenheim sollten skeptische Kunden von der Effizienz moderner Solarthermie- und Photovoltaikanlagen überzeugt werden. Also konzipierte er ein Energie-Plus-Haus, „bei dem ich kein Geld für Energie zahlen, sondern unter dem Strich noch einen Energieüberschuss erwirtschaften wollte“.

Architektonisch schwebte dem Ehepaar ein Satteldachhaus mit „normaler“ Kubatur und ausgewogener Verglasung vor, passend zum Hanggrundstück in einem Baugebiet aus den 60er-Jahren. Eckdaten wie Firstrichtung, Firsthöhe, Dachneigung, Kniestock und Abstände waren in engen Grenzen festgelegt. Dafür bot das Grundstück mit 750 Quadratmetern reichlich Platz zur Entfaltung.

Ein Spielraum, den man sehr unterschiedlich nutzen kann. Martin Walz: „Uns überzeugten vor allem die Ideen des Vertriebs-Architekten Heiko Nick von Fertighaus WEISS". Der hatte sich schon beim Besuch des Musterhauses als angenehmer und kompetenter Gesprächspartner erwiesen und unterbreitete dem Ehepaar einen Planungsvorschlag, der von den anderen zuvor eingeholten abwich: Statt den Baukörper mit integrierter Garage in der Grundstücksmitte zu platzieren, verschob Heiko Nick das Haus bis an die Nordgrenze des Baufensters. Im Süden ergab sich so Platz für einen weitläufigen Freisitz, den der Architekt kurzerhand auf die Garage platzierte.


Außergewöhnlich, aber genauso außergewöhnlich vorteilhaft: Das Untergeschoss, das aus der Hanglinie herausragt, eignete sich bei dieser Planungsvariante für eine separate Einliegerwohnung. Die dient Martin Walz heute als Büro und verbesserte außerdem die Fördermöglichkeiten durch die KfW-Bank. Fördergelder bekam das Ehepaar für sein Energie-Plus-Haus ohnehin. Dessen Energiekonzept basiert auf der hochgedämmten Haushülle von Fertighaus WEISS, die bereits in der Standardausstattung nahezu KfW-40-taugliche U-Werte aufweist.

Fertighaus Weiss lieferte auch die Luft-Wasser-Wärmepumpe, die als Zusatzheizung dient und die kontrollierte Lüftung der Innenräume inklusive Wärmerückgewinnung aus der Abluft übernimmt. Diese Haustechnik ergänzte Martin Walz durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und Fassadenkollektoren an der nach Süden ausgerichteten Giebelwand. Planung nach Maß auch in anderer Beziehung: Das Haus ist ganz auf den Alltag der vierköpfigen Walz-Familie zugeschnitten: Im Erdgeschoss ein 60 Quadratmeter großer Wohn-Ess-Bereich mit offener Küche, ergänzt durch ein Gästezimmer mit Dusch-WC. Unter dem Dach sind die zwei Kinderzimmer, der elterliche Schlafraum und ein komfortables Familienbad untergebracht.

An den Hausaufbau, die Qualität der Ausführung und den Kontakt zu den WEISS-Mitarbeitern hat Martin Walz „nur positive Erinnerungen. Ich habe zum Beispiel die Leitungsdurchführungen für die Photovoltaikanlage durch das Dach überprüft. Die waren sorgfältig abgedichtet. Man merkt eben, dass dieses Unternehmen alle Leistungen selbst anbietet und die entsprechenden Fachleute im eigenen Haus beschäftigt.“ Nach der Elektroinstallation übernahmen wieder die WEISS-Mitarbeiter, um die Innenwände zu schließen, zu tapezieren und zu streichen. Das alles ging Hand in Hand, sodass Martin Walz noch heute ins Schwärmen kommt. Er und seine Frau würden auch das nächste Mal mit dem Fertighausunternehmen bauen – allerdings: Warum solten sie ihr schönes Haus jemals wieder verlassen?