Passivhaus für Kommunikative – von SchwörerHaus

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    Erdgeschoss

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    Obergeschoss

Ein Passivhaus am Hang, durchdachte Details für den Alltag und überschaubare Kosten – exzellent umgesetzt im Entwurf Ritzmann.

Unbedingt ökologisch, aber es muss sich auch rechnen, das ist ganz klar“ sagt Bauherr Erich Ritzmann. Aus diesem Grund setzte seine Familie auf einen Neubau statt auf die Sanierung ihres Terrassenhauses aus den 1960er Jahren: Dieser Entwurf ist nach zertifiziertem Schweizer Energiestandard ein Minergie-P Haus: So nennt man dort Häuser, die in Deutschland als Passivhaus bezeichnet werden. Das Pultdach, die dezenten französischen Balkongeländer aus Glas und die Holzfassade verleihen dem Haus seine besondere Note. „Ökologisch und neu zu bauen, das war für uns tatsächlich preiswerter. Außerdem hätten wir solch niedrige Verbrauchskosten selbst mit aufwendiger Sanierung nie erreicht.“, schwärmt der Bauherr. Auf der Home Expo in Suhr stieß er auf die Fertigbauweise von Schwörer Haus. Wie individuell „Fertigbau“ in der Praxis ist, erlebte er mit seinem Hanggrundstück: Schwörers Architekt Marco Miller hatte bereits wenige Wochen nach der Besichtigung vor Ort die ersten Entwürfe parat. Wichtig war der Familie, ihre gelebte Kommunikationsfreudigkeit im Entwurf wiederzufinden: Von der mittig gelegenen Kochinsel kann man sich gleichzeitig sowohl mit Gästen am runden Esstisch drinnen als auch mit jenen draußen auf der großzügig überdachten Terrasse unterhalten. Eine separierte Hauswirtschaftsküche spart Schränke und Stellflächen im eigentlichen Kochbereich. So ist genügend Platz für Terrassentüren, die ganz nebenbei für mehr Licht sorgen. Ein kombiniertes Gäste- und Arbeitszimmer sowie ein Duschbad komplettieren das Erdgeschoss, das damit im Alter als eigenständige Wohneinheit nutzbar ist. Eine ungewöhnliche und clevere Idee war auch die Auslagerung der Kleiderschränke aus den Kinderzimmern des Dachgeschosses in das größer konzipierte Kinderbad mit integrierter Waschmaschine: Das schafft Platz zum Spielen in den Kinderzimmern und kurze Wege für Schmutzwäsche. Das Resümee von Erich Ritzmann: „Das Bauen ging sehr schnell, wir sparen täglich Energiekosten, haben sehr viel Platz und es hat jeder seinen Rückzugsbereich – für uns die beste Entscheidung“.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Holz- & Ökohäuser 2015/2016