Musterhaus Adelby – von Danhaus

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    Fotos: Danhaus

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    Erdgeschoss

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    Dachgeschoss

Das Musterhaus Adelby von Danhaus erzeugt seinen Strom selbst und teilt es sich mit den anderen Häusern im Quartier.

In der Fertighauswelt Wuppertal werden ausschließlich Plusenergie-Musterhäuser präsentiert, die in einem intelligenten Netz miteinander verbunden sind. Sie demonstriert, wie umweltfreundlich erzeugte Energie zentral gespeichert, intelligent verteilt und gemeinschaftlich genutzt werden kann und ist damit ein Modellprojekt für die zukünftige Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter Quartiere.
Das Musterhaus Adelby, das in dieser Ausstellung zu sehen ist, sorgt zunächst mit seiner hochgedämmten Gebäudehülle dafür, dass möglichst wenig Energie verloren geht. Obendrein trägt die massive Ummauerung des Erdgeschosses zu weiterem Wärme- und Schallschutz bei. Ergebnis: Das Haus braucht nur 10,9 Kilowattstunden Heizendenergie pro Jahr und Quadratmeter. Das entspricht etwa dem Heizwert eines Liters Öl.
Hier sorgt allerdings eine Außenluft-Wärmepumpen-Direktheizung mit Strom vom Dach, auf dem 59 Quadratmeter PV-Module installiert sind, für behagliche Wärme via Fußbodenheizung und warmes Wasser. Unterstützt wird sie von der Zentrallüftung mit Wärmerückgewinnung, die nicht nur für stets frische Luft sorgt, sondern auch 85 Prozent der Wärmeenergie im Haus hält. Das übrigens im Jahresschnitt fast 600 Kilowattstunden überschüssigen Strom an den zentralen Stromspeicher liefert.
Die intelligente Vernetzung im Quartier funktioniert: Die Energiebilanz ist ausgeglichen; das Ausstellungsgelände bezieht nicht mehr Strom aus dem öffentlichen Netz, wie es einspeist. Die Energieströme werden ständig gemessen und ihre Verteilung intelligent gesteuert. Die Messdaten sollen Aufschluss geben, wie umweltfreundliche Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Holz- & Ökohäuser 2016/2017