Bungalow „Velum FD-100“ von Heinz von Heiden

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    Fotos: Heinz von Heiden

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    Erdgeschoss

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    Kellergeschoss

Die U-Form des Bungalows und die großen Fensterfronten waren nur einige der vielen Vorgaben der Bauherren.

Der Baugrund an sich war schon eine Herausforderung. Durch die extreme Hanglage musste sehr viel Erdreich aufgeschüttet werden. Der Baupartner des Paares, Heinz von Heiden, riet aufgrund der Grundstückssituation zum Bau eines Vollkellers. Ein Kompromiss, den die Bauherren eingingen und über den sie im Nachhinein dankbar sind: „Wir reduzieren uns grundsätzlich und lieben es minimalistisch, aber ohne einen Keller wäre es doch schwierig geworden“, gesteht die Bauherrin. An den Keller ist eine Doppelgarage angedockt, über die das Untergeschoss betreten werden kann. Der Bungalow erstreckt sich auf insgesamt 155 Quadratmetern und ist U-förmig gestaltet. Aufgeteilt ist das Haus in den Wohnbereich mit offener Küche und den privaten Bereich des Paares mit Bad, Ankleide und Schlafzimmer. Darüber hinaus gibt es einen Innenhof sowie eine große Terrasse. Das Besondere im Hausinnern: Es existieren kaum trennende Wände. „Das war eines der Ausstattungsmerkmale, die uns sehr wichtig waren. Wir wollten ein offenes Haus“, erläutert der Hausherr. „Das stellte Heinz von Heiden natürlich auch vor eine Herausforderung. Die tragenden Wände haben wir zu großen Teilen nur außen, so dass überall zusätzliche Stahlstützen eingezogen werden mussten. Auf diesen liegt auch die durchgehende Betondecke.“ Für eine maximale Transparenz weisen die Außenwände des Bungalows große Fensterfronten auf, wodurch sich die Flächen der gemauerten Wände reduzieren. Bedingt durch die Hanglage betritt man das sonst ebenerdige Haus über einige Stufen und gelangt in die Diele. Hier führt eine Treppe hinab in den Keller. Die Bauherren haben sich zur Sicherheit für einen Dekra-Gutachter entschieden. „Fünfmal waren die Experten vor Ort und sie haben uns bescheinigt, dass hier alles ordentlich abgewickelt wurde“, berichtet der Bungalowbesitzer. „Die Bauphase war ein großes Abenteuer für uns. Jetzt sind wir überglücklich und haben das gute Gefühl, alles richtig gemacht zu haben.“


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 154 im "das dicke deutsche hausbuch 2016"