„Keine Schönheit ohne Klarheit“ – Stadthaus von Haacke Haus

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    „StadtHaus“ von Haacke

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    Dietmar Förtsch und Holger Hennig

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    „StadtHaus“ von Haacke

Was wird aus dem weiblichen Element, wenn zwei Schwule bauen? Triumphiert Männ­lichkeit oder regiert auch bei ihnen der reine Wohnsinn? An- und Einsichten von Dietmar Förtsch (vorn links) und Holger Hennig aus Dallgow-Döberitz bei Berlin. In einem „StadtHaus“ von Haacke.

Der eigene Geschmack als bestimmendes Element beim Bau des Hauses

„Ein schönes, modernes, mit zwei Vollgeschossen versehenes Niedrig­energiehaus, das all unsere Wünsche erfüllt. Holger und ich mögen ­keinen ‘‚Tuntenbarock‘. Wir lieben sachliche Moderne – und trafen uns darin mit Haacke. Ich glaube nicht, dass wir anders herangegangen sind als ein Hetero-Paar. Für mich ist Schönheit nicht ohne Klarheit denkbar. Wir haben uns für klare Linien, Dezenz und kühle Eleganz ­entschieden. Diese Kühle wollten wir aber nicht steril aufführen. Sie soll kompatibel bleiben mit persönlicher Note – so wie etwa das ­minimale italienische Design des Esstisches im Zusam­menwirken mit dem ,augenzwinkernden‘ paillettenartigen Kron­leuchter darüber.“
Dietmar Förtsch (59, Darsteller und Model)

Ästhetisch ist auch praktisch

„Funktionalität und Schönheit sind uns gleichermaßen wichtig. Ein Design, das ästhetisch top und funktional flop ist, verbreitet kein Glück auf Dauer. Wir haben versucht, beides zusammenzubringen. Etwa im Obergeschoss: Die Lösung für den offenen Arbeitsplatz schafft Helle und Abgeschiedenheit zugleich, und sie vermeidet eine praktisch funktionslose Galerie, die nur sich selbst genügt. Ebenfalls hier oben haben wir die Grundrisse für das Schlaf- und das Gäs­te­zimmer etwas zu­gunsten eines zwischen beiden liegenden, begehbaren Kleiderschranks verringert. Das ist schön und praktisch.

Gute Problemlöser

„Die Beratungsqualität bei Haacke war durchweg Spitze, auch und gerade in der anfänglichen Finanz­beratung durch Frau Otto: Sie hat uns nichts erspart, nichts schöngerechnet und uns damit ganz schön ins Schwitzen gebracht. Aber sie schuf so ein belastbares Fundament, auf das wir bauen konnten. Generell vermittelte uns Haacke in allen Phasen das Gefühl, immer problemlösend vorzugehen. Das ist wichtig für jene Momente, die bei jedem Bau un­weiger­lich auftreten: wenn es mal Schwie­rigkeiten gibt. Die zweitägige Bemusterung mit Berater Ronald Gaßer war echt mustergültig, Bauleiter Matthias Pelz ein Ausbund an Ruhe, Kompetenz und Souve­rä­ni­tät.“
Holger Hennig (45, Immobilien-Ökonom)

Heute anders?

„Wir haben vielleicht etwas zu wenig Stauraum bedacht und entsprechenden Rat nicht genügend beachtet. Der Carport ist gut, ja sogar das Beste, was dem Auto passieren kann, aber eine mit dem Haus verbundene Garage wäre noch besser gewesen. In einer Garage kann ich im Winter Gartenmöbel lagern, im Carport nicht.
Und: Eine Fußbodenheizung würde ich heute nicht nur fürs Bad, sondern – wie uns nahegelegt – fürs ganze Haus wählen. Auch in einem schlauen Haus kann man als Bauherr eben noch klüger werden …“
Dietmar Förtsch


Was wir suchten

„Holger und ich sind seit zwölf Jahren zusammen, wir wollen demnächst heiraten, um nicht zuletzt die Möglich­keiten, füreinander da zu sein zu verbessern. Sie sind von Staats wegen für homosexuelle Partner­schaf­ten viel ungerechter geregelt als für Hetero-Beziehungen.
Mit dem Haus haben wir insbesondere auch Alters­vorsorge treffen, mit der Wahl des Grund­stücks am Rande der Hauptstadt Berlin eine Ruheinsel schaffen wollen.

Beides haben wir gefunden und dabei unter anderem festgestellt: Es befriedigt ungemein, sich um Haus und Garten zu kümmern, Eigentum zu pflegen und zu verschönern. Hier haben wir ge­lernt, wieder mit den Jahres­zeiten zu leben. Für uns gibt es einfach kein Sch … wetter mehr. Und wenn am Morgen die Sonne Bad und Küche flutet – all das ist einfach unbezahlbar.“