Individueller Cottage-Anbau von Huf Haus

  • Huf_Cottage_Anbau_Außenansicht

    Der moderne Anbau ergänzt das ehrwürdige Cottage mit Transparenz und Weite.

  • Huf_Cottage_Außenansicht

    Die Eingangsseite des Cottages hat ihren idyllischen Charakter vollstängig erhalten.

  • Huf_Cottage_Innen

    Großgewachsene müssen in der Cottage-Küche die Köpfe einziehen. Die Glastür führt in den Anbau.

  • Huf_Cottage_Anbau_Korridor

    Der gläserne Korridor hält den Anbau mit Wohnlounge und Bad auf Abstand zum Altbau.

  • Huf_Cottage_Anbau_Wohnbereich

    Hier erleben die Bauherren hautnah das Gartenparadies, das ihnen die Cottage-Fenster verwehren.

Spannender Kontrast

Unsere britischen Nachbarn haben viel Sinn für Tradition. Und allmählich auch für Komfort. Das zeigt zum Beispiel dieser Huf Haus-Anbau „made in Germany“ an ein altehrwürdiges Cottage.

Kennen Sie von Reisen nach England vor noch gar nicht allzu langer Zeit noch die y-förmigen weißen Plastikschläuche? Sie wurden auf den Heiß- und den Kaltwasserhahn gesteckt, sodass  kochendes und eiskaltes Wasser gemischt werden konnte? Besonders das Leben auf dem Land erwies sich diesbezüglich als hartnäckig – vom Cottage bis zum Herrenhaus. Aber dass Glasfachwerkhausbauer Huf Haus mittlerweile auf den britischen Inseln fast ebensoviel Umsatz erzielt wie hierzulande, lässt jedoch auf ein gestiegenes Komfortbewusstsein schließen.

very british mit deutschem Anbau

Unser britisches Bauherrenpaar ist hingegen typischer Traditionalismus-Vertreter in puncto Stil. Liebevoll hatte man das alte Gemäuer in der südenglischen Grafschaft Hampshire mit den winzigen Zimmern und der urigen Küche eingerichtet und sorgsam gepflegt. Zudem sogar mit einer Zentralheizung versehen. Bad und Toilette waren indes schon in den Achtzigern in einem Anbau hinzugefügt worden.

Große Glasflächen einer modernen Lounge statt der winzigen Cottage-Fensterchen sollten den Kontakt zum prachtvollen Garten herstellen. Das ursprünliche Wohnzimmerchen im Cottage neben der Küche sollte zum Speisezimmer werden. Da im Altbau kein Platz für ein Bad war, musste das – natürlich in neuer, komfortabler Größe und Ausstattung – im Anbau bleiben.

Während sich Architekt und Bauherr über den Glasfachwerk-Entwurf  schnell einig waren, erforderten die Genehmigungsbehörden intensivere Überzeugungsarbeit. Auch die Haustechnik des energetisch sehr verschiendenen Ensembles war nicht ganz leicht unter einen Hut zu bekommen und wurde letztendlich mit einer eigenen Wärmepumpe für die Fußbodenheizung des Anbaus realisiert. Klar: so leicht bei guter Architektur stilistisch Harmonie durch Kontrast entstehen kann, so schwierig ist es, eine modene Effizienzhaushülle mit ungedämmtem Cottage-Charme zu kombinieren.

Grundriss

HUF_Cottageanbau_Grundriss_EG