Entwurf Schillerhöhe von KitzlingerHaus

  • KitzlingerHaus Schillerhöhe Aussenansicht

    KitzlingerHaus Schillerhöhe - Aussenansicht (Foto: Kitzliger Haus)

  • KitzlingerHaus Schillerhöhe Aussenansicht

    KitzlingerHaus Schillerhöhe - Aussenansicht (Foto: Kitzlinger Haus)

  • KitzlingerHaus Schillerhöhe - Treppenaufgang

    KitzlingerHaus Schillerhöhe - Treppenaufgang (Foto: Kitzlinger Haus)

  • KitzlingerHaus Schillerhöhe - Essbereich

    KitzlingerHaus Schillerhöhe - Essbereich (Foto: Kitzlinger Haus)

Moderne Öko-Architektur

Der Entwurf Schillerhöhe von KitzlingerHaus vereint das jeweils Beste aus verschiedenen Welten in einem anspruchsvollen Haus. Der puristische Architekturstil mit Details wie dem optisch schwebenden Dach und über Eck laufenden Fenstern orientiert sich an den Pionieren der Bauhausarchitektur. Hochmodern wirkt die Außenverkleidung mit weißen HPL-Platten – ein extrem wider­standsfähiges Material aus mehre­ren Lagen harzbeschichteten Papiers. Hinter dieser Fassade würde wohl kaum jemand ein Ökohaus vermuten. Tatsächlich aber wurden für den Haus- und Innenausbau überwiegend ökologische Baustoffe wie unbehandelte Nadel­hölzer, Holzfaserdämmung, Lehmputz und Mineralfarben verwendet. Das Haus ist nach Passivhausstandard geplant und gebaut. Um den sehr geringen verbleibenden Heizenergiebedarf zu decken, wählte die Bauherrenfamilie eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einem Erdkollektor, kombiniert mit einem Lüftungsgerät zur Wärmerückgewinnung. Im Sommer dient die Wärmepumpe auch als Raumkühlung. Doch mit dem an sich schon sehr ehrgeizi­gen Passivhauskonzept gaben sich die Bauherren noch nicht zufrieden, sondern strebten den Plusenergie-Standard an. Dazu bekam das Haus eine Photovoltaikanlage, deren Module auf dem Flachdach in Ost-West-Richtung aufgeständert sind. Diese auf den ersten Blick suboptimal scheinende PV-Ausrichtung erweist sich sogar als Vorteil für einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil. Zwar sind die Erträge insgesamt nicht so hoch wie bei Südausrichtung, dafür aber fällt auch in den Morgen- und Abendstunden Strom an – wenn im Haushalt Bedarf besteht. Auf einen Stromspeicher wurde verzichtet, Überschüsse fließen ins öffentliche Stromnetz. Als letzter Baustein für das Plusenergie-Konzept auf Passivhausbasis kommt noch eine intelligente Haustechnik auf Grundlage eines KNX-Bussystems hinzu, gesteuert über einen Gira-Homeserver. Die smarte Technik unterstützt das Energiesparen, in dem sie die Lüftung und die Jalousien über Sensoren je nach Sonnenstand oder aufkommendem Wind steuert. Auch die Stromproduktion und der Stromverbrauch im Haushalt werden von der KNX-Anlage kontinuierlich überwacht und aufgezeichnet.

Redaktion

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Mai/Juni von "mein schönes zuhause°°°"

Grundrisse

Grundriss Erdgeschoss Schillerhöhe (KitzlingerHaus)

Erdgeschoss

Grundriss Untergeschoss Schillerhöhe (KitzlingerHaus)

Untergeschoss