Entwurf Markert von Baufritz

  • Außenfassade vom Eigenheim Markert

    Idyllisch fügt sich das Eigenheim in seine Umgebung ein. (Foto: BauFritz)

  • PV-Module am Haus Markert

    Zahlreiche Sonnenkollektoren unterstützen die Baufamilie beim Stromsparen. (Foto: BauFritz)

  • Großzügige Fensterfronten im Wohnzimmer von Haus Markert

    Traumhaftes Panorama vom Wohnbereich aus. (Foto: BauFritz)

  • Essbereich mit Ausblick im Haus Markert

    Auch vom Essbereich hat die Baufamilie einen fabelhaften Ausblick. (Foto: BauFritz)

  • house-3410-eingangsgeschoss-1

    Eingangsgeschoss (Foto: BauFritz)

  • house-3410-kellergeschoss-9

    Das Kellergeschoss. (Foto: BauFritz)

  • house-3410-erdgeschoss-214

    Das Erdgeschoss. (Foto: BauFritz)

Umweltautarkes Eigenheim

Größtmögliche Autarkie zahlt sich aus. Der Entwurf Markert von Baufritz beweist völlige Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz und produziert Strom und Wärme selbst.

Die Bedingungen dafür sind an seinem Standort in den Schweizer Alpen, nur etwa 15 Kilometer Luftlinie vom Matterhorn entfernt, absolut ideal: Klare Bergluft, kaum Nebel und mehr als 300 Sonnentage im Jahr erlauben es den beiden Photovoltaikanlagen am Hang vor dem Haus und in die Kellerfassade integriert, zehn Monate im Jahr genug Strom für das 150-Quadratmeter-Haus zu liefern.

Für alle Fälle gerüstet

Vier Solarkollektoren wärmen das Trinkwasser und unterstützen die Heizung. Bei Dauerschneefall wird der Holz-Küchenofen eingeheizt, der dann auch das Wasser wärmt und die Heizung unterstützt. Falls ein Schneesturm die PV-Anlage lahmlegt, übernimmt das Windrad auf dem Dach die Stromproduktion. Dann wird auch nicht mehr elektrisch gekocht, sondern auf dem modernen wasserführenden Holzofen, in den für den Normalbetrieb Induktionskochfeld und Elektrobackofen integriert sind.

Der Lithium-Ionen-Batterieblock im Keller kann Strom für eine Woche speichern. Eine ausgefeilte Steuerung kümmert sich um die optimalen Abläufe in diesem Miniatur-E-Werk. Und eine Zentrallüftung mit Wärmerückgewinnung minimiert den Energiebedarf.

Klimapolitische Wende vollzogen

Die klimapolitische Wende wurde auch bei der Haushülle vollzogen: Nur ein Holzhaus mit einer Wandkonstruktion aus unbehandelten heimischen Hölzern und einer Biodämmung aus Holzspänen kam infrage. Deshalb entschied sich der Bauherr für ein nachhaltiges Baufritz-Ökohaus. „Die ökologische Hightech-Architektur speichert über 26 Tonnen CO2 – ein nicht zu schlagendes Argument“, findet Bauherr Stefan Markert. Für ihn steht nach zweijähriger Erprobung fest: „Autarkie mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist möglich“. Für sein Engagement in Sachen Klimaschutz wurde er im Rahmen des Schweizer Klimapreises geehrt.


Weitere Häuser finden Sie im Hausfinder.