Entwurf ART Sonderplanung: Mut zur Lücke
Als passgenauer Architektenentwurf Art Sonderplanung wurde dieses Huf-Fachwerkhaus mit markanter Silhouette präzise in die schmale Baulücke eingefügt.
Möglichst viel Tageslicht ins Innere eines Hauses zu lenken, geschieht klassischerweise über Fenster auf allen Seiten eines Baukörpers. Im Falle des vorliegenden Entwurfs erforderte die enge Nachbarbebauung eine kreativere Lösung. Die Dachkonstruktion wurde gezielt geöffnet, um das Licht von oben tief ins Haus zu führen. Das geknickte Flachdach, vom Architekten gerne als „Welle“ bezeichnet, bringt Bewegung in die klar strukturierte Fassade und verleiht der modernen Fachwerkkonstruktion der Art Sonderplanung zusätzliche Leichtigkeit.
Auch im Inneren folgt die Architektur konsequent dem Licht. „Die Eingangshalle haben wir mit doppelter Raumhöhe realisiert, sodass man den Luftraum förmlich zum Aufatmen nutzt, wenn man aus dem Trubel der Stadt nach Hause kommt“, so Peter Huf, Architekt des Hauses.
Eine klare Sichtachse führt von der Haustür bis in den Garten. Je tiefer man in den Wohnraum vordringt, desto intensiver wird der Bezug zur Natur, die das Haus umgibt. Während die Straßenseite mit geschlossenen Elementen in dunkler Holzverschalung bewusst Privatheit schafft, öffnet sich das Haus zur Gartenseite vollständig.
Die großflächige Glasfassade macht den Außenraum zu einem integralen Bestandteil des Wohnens und verstärkt das Zusammenspiel von Architektur, Licht und Natur. Im Inneren setzt ein bewusst dunkles Farbkonzept einen spannungsvollen Kontrapunkt zur lichtdurchfluteten Architektur. Dunkle Wände in speziellem Lehmputz lassen die Konstruktion optisch zurücktreten und lenken den Blick nach außen und auf ausgewählte Kunstwerke und Materialien. Der Eichenparkettboden mit sichtbaren Ästen und natürlichen Unregelmäßigkeiten bringt Wärme und Tiefe ins Raumgefüge und bildet einen sinnlichen Gegenpol zur präzisen Fachwerkkonstruktion des Herstellers aus dem Westerwald
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Grundrisse

