Ein Meister des Raums – Plusenergiehaus von OKAL

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    Mit Außenmaßen von 13,50 mal 16 Metern hat das neue Plusenergiehaus von OKAL viel Raum für einen großzügigen Auftritt.

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    Ein Lichtschacht wird zur Klimaanlage und sorgt im Sommer für Frischluft.

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    Die riesigen Fensterflächen lassen sich mit nur einem Finger öffnen. So verschmelzen Küchen- und Außenbereich miteinander zu einem Raum.

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    Die „minimal window“ Glasfront mit circa 2,80 Meter Höhe verbindet den 27 Quadratmeter großen Wohnbereich mit der 57 Quadratmeter großen Terrasse.

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    Komfort auch im Dachgeschoss: Vom Bett ist der Zugang zum 70 Quadratmeter großen Balkon schwellenfrei möglich.

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    Ein Weg verbindet die offenen Zugänge zur Terrasse mit der Eingangstür.

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    Glasfronten auch im Dachgeschoss – mit nahtlosem Zugang vom Kinder- als auch vom Schlafzimmer.

  • house-2677-die-gerade-edelstahltreppe-ist-in-vielen-farben-erhaeltlich-und-wurde-fuer-eine-optimale-raumausn-1

    Die gerade Edelstahltreppe ist in vielen Farben erhältlich und wurde für eine optimale Raumausnutzung des Untergeschosses an der Wand zum Arbeitszimmer angebracht.

Mit geschosshohen Glastüren und einem völlig neuen Konzept, in dem Innen und Außen miteinander verschmelzen, definiert dieser Entwurf den Begriff Wohnen neu.

Schlicht, puristisch und doch erhaben, das sind die ersten Eindrücke, die dieser kubistische Entwurf eines Terrassenhauses auslöst. Die Verwandtschaft zum Stil des Bauhauses ist unübersehbar. Bemerkenswert: Die klare Grenze zwischen Drinnen und Draußen lässt sich nicht ziehen. Die klar umrissene Definition – hier Terrasse , da Wohnzimmer – ist nicht möglich. Und genau das ist Konzept.

Die Verschmelzung mit der Außenwelt realisierte der Architekt Ludwig Mies van der Rohe bereits in den 1920er Jahren mit dem Barcelona Pavillion oder der Villa Tugendhat: Mit großen Glasfronten und ebenerdigen, nahtlosen Übergängen ins Freie wurden schon hier die starren Grenzen zwischen drinnen und draußen aufgehoben. Diese Grundidee wurde von OKAL Architekt Sven Propfen aufgenommen und in die heutige Zeit transformiert.

Absolute Flexibilität des Raums lautete seine Devise. Der Clou: Wenn es gewünscht wird, gehört die Terrasse innerhalb von Sekunden zum Wohnzimmer und ist nach außen abgeschottet.


So einfach wie genial

Die Idee, einen absolut flexibel nutzbaren Außenbereich zu schaffen, der das Wohnzimmer erweitert, bei Regen trocken bleibt, vor starker Sonneneinstrahlung schützt, kühlt, ein schattiges Ambiente bietet und auch vor starkem
Wind schützt, wurde mit einem 58 Quadratmeter großen überdachten Terrassenbereich realisiert. Er erstreckt sich über die gesamte Fläche des Hauses und ist sowohl vom Wohn- als auch Küchenbereich erreichbar.

Die Außenwände mit riesigen Öffnungen zur Seite und nach vorne vermittelt das Gefühl, man befände sich in einem Raum ohne Fenster mitten in der Natur. Unsichtbar integrierte Jalousien schotten bei Bedarf den kompletten Außenbereich ab. So ist man per Knopfdruck vor neugierigen Blicken, Wind, Regen oder lästigen Mücken an Sommerabenden geschützt.

Technische Finessen

Der nahtlose Übergang nach draußen stellte für OKAL eine bauphysikalische und technisch ausgeklügelte Herausforderung dar: Für die raumhohen Glasfronten wurde erstmals eine neue, patentierte Technologie eingesetzt – minimal windows: Die Scheiben haben einen kaum sichtbaren Rahmen und verlaufen ebenerdig. Die Bewohner profitieren so von einem schwellenlosen Zugang zur Terrasse. Die Fenster verlaufen über die gesamte Deckenhöhe von ca. 2,80 Meter – einer Raumhöhe, die dreißig Zentimeter über der üblichen Geschosshöhe liegt und als „DIMENSION 2,80“ von OKAL zum wesentlichen Merkmal der modernen Architektur erklärt wurde.

Verkaufsleiter Marc Häusgen schwärmt: „Der besonders großzügige Raumeindruck wird durch die nahezu unsichtbare Glasfront verstärkt. Die Besucher sind beeindruckt von der fl exiblen Verbundenheit mit dem Außenbereich, ohne das Gefühl zu haben, auf dem Präsentierteller zu sitzen …“ Übrigens: Obwohl die Glasscheiben äußerst schwer sind, können sie doch durch eine spezielle Rollenkonstruktion kinderleicht geöffnet oder geschlossen werden.


Detailverliebt

Architekt Sven Propfen achtete während der Planung auf viele Kleinigkeiten: So ließ er die Holzkonstruktion des Baukörpers mit Stahlträgern verstärken. Damit kommt das untere, durchgängig offene Erdgeschoss ohne zusätzliche Stützpfeiler mitten im Raum aus und bietet freie Sicht vom Eingangsbereich bis auf die Terrasse.

Eine Klimaanlage auf natürlicher Basis schafft ein in die Decke der Terrasse integrierter Lichtschacht. Er sorgt
an heißen Sommerabenden dafür, dass neben zusätzlichem Tageslicht auch die angestaute, warme Luft im überdachten Bereich nach oben abziehen
kann. Die überdachte Außenfläche des Erdgeschosses bildet das Podest für den 70 Quadratmeter umlaufenden Balkon des Obergeschosses. Im Kinderzimmer verschwinden die raumhohen Glasfronten mit nahtloser Anbindung zum Balkon geöffnet sogar unsichtbar in der Außenwand.

Das Plus

Energetisch ist das OKAL-Musterhaus in Wuppertal wegweisend: Das Flachdach versteckt die 10-Kilowatt-Photovoltaikanlage. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, kombiniert mit einer Belüftungsanlage, sowie der bei OKAL garantierte Effizienzhaus-55-Standardmachen aus dem inklusive Terrasse und Balkon rund 300 Quadratmeter großen Anwesen ein Plusenergiehaus. Das geizt auch nicht bei der Beleuchtung: Die vielen LED-Strahler in den Decken verbrauchen nur etwa 10 Prozent der Energie herkömmlicher Halogenspots.

Und mit der Hausautomation „myGEKKO“ schließen sich nicht nur die Jalousien selbständig, sie sorgt auch für ein effizientes Energiemanagment.