Charmantes Landhaus “715L” von Arge-Haus

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    Ein Mansarddach schafft zusätzlich Platz.

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    Der Wohnraum zur Gartenseite

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    Offener Kamin zwischen Sitzecke und Küche.

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    Erdgeschoss

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    Dachgeschoss

Es muss nicht immer Düsseldorf sein: Zwei Stadtmenschen zogen aufs Land, denn auch der Süden von Essen hat seinen Reiz.

Eigentlich sollte es eine Eigentumswohnung in Düsseldorf werden: Dort nämlich hatten zwei promovierte Juristen, sie aus Berlin, er aus Dortmund, die sich schon im Studium kennengelernt hatten, endgültig zueinander gefunden. Aber die exorbitanten Preise der Landeshauptstadt motivierten sie, stattdessen in der Ruhrmetropole Essen nach passendem Bauareal Ausschau zu halten. Immerhin sind beide Städte nicht nur benachbart, sondern auch per Nahverkehr gut miteinander verbunden.
In Essens grünem, Richtung Düsseldorf gelegenen Süden wurden sie fündig. Und Arge-Haus fiel den beiden auf, weil ihnen eine besondere Architektur ihres Domizils am Herzen lag. Gesucht waren Details, die das Haus verspielt wirken lassen.
Realisiert wurde eine Mischung aus zwei Haustypen, die in Details abgewandelt wurde. So fiel die Trennwand zwischen Küche und Wohnraum, da den Bauherren kommunikatives Kochen am Herzen liegt. Die Idee, beide Bereiche durch einen Kamin zu teilen, war Ihnen in einer Wohnzeitschrift aufgefallen. Und der Kamin wiederum führte zu der Schiebe- anstelle einer Flügeltür, die beim Öffnen den Kamin verdeckt hätte.
Oben opferte die Bauherrin einen Teil des Schlafraums für eine geräumigere Ankleide, während der Bauherr Wert darauf legte, vom Schlafzimmer direkt ins Bad zu gelangen. Ein zusätzlicher Zugang von der Galerie ermöglicht den Kindern später, das Bad zu erreichen, ohne durchs Elternschlafzimmer zu müssen. Und wenn der Bauherr früher aufbrechen muss, kann er ebenfalls ins Bad schlüpfen und sich anschließend ankleiden, ohne seine Frau beim Weiterschlafen zu stören.
Die ursprünglich als Heizung gewünschte Gastherme wurde nach ausführlichen Beratungen durch eine Luftwärmepumpe ersetzt. Weil sie trotz Trocknungsphase schon die erste Heizkostenprognose deutlich unterschritt, hat sie bereits im ersten Jahr vollends überzeugt.