Fertighaus “Gartenstraße” von Gussek Haus

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    Architektenentwurf von Gussek Haus

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    Wie zwei Hände umfassen die verklinkerten Giebel­wände den verputzten Baukörper. Architektenentwurf von Gussek Haus.

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    Neben dem optischen Effekt ist auch der energetische interessant. Architektenentwurf von Gussek Haus

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    Architektenentwurf von Gussek Haus

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    Architektenentwurf von Gussek Haus

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    Architektenentwurf von Gussek Haus

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    Farben, auch an den Wänden, von dezent bis intensiv, bringen Lebendigkeit ins Spiel.

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    Nicht die Ideallösung für jedermann, für diese Familie auf jeden Fall: die in den Wohn­bereich integrierte Treppe ins Obergeschoss

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    Im Bad können sich ohne gegenseitige Behinderung auch mehrere Familienmit­glieder aufhalten.

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    Licht und Luft auch für die Kleinsten der Familie – neben dem bodentiefen Fenster gibt es noch eins im Dach.

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    Architektenentwurf von Gussek Haus

Es sollte kein Allerwelts-Haus sein und kein konventionelles. Der Architektenentwurf auf Basis "Magnolienallee" der Modellreihe "Boulevard" von Gussek Haus hakt gleich mehrere Wünsche auf der Prioritätenliste der Bauherren ab: Er ist modern, besitzt eine persönliche Handschrift und erweist sich als wunderbar alltagstauglich für die vierköpfige Familie.

Es ist ein Haus, das den Streit der Ge­schmä­­cker provoziert. Die Befürwor­ter von Dachüberständen werden sich die Au­gen reiben: Wo ist der denn? Gerade mal ein paar Millimeter ragen über die Fassa­denfront hinaus. Und auch die Klinker- und Putzfrak­tio­nen werden hin- und hergerissen sein. Das Haus liefert kein eindeutiges Bekenntnis, vielmehr präsentiert es Putz und Klinker in schöner Ein­tracht.

Ganz nach den eigenen Vorstellungen: Ein Haus bauen, wie man es für richtig (schick) hält

Genau diese Ambivalenz macht die eigentlichen Qualitä­ten dieses Hauses aus. Hier wurde nicht der größte ge­meinsame Nenner, eine für jedermann funktionierende Gefällig­keit gesucht, sondern Individualität – ein strapaziertes, von Ver­käufern häufig vorschnell benutztes Güte­siegel für Wohn­bau­ten unserer Zeit. Hier findet sie sich ohne Anstrengung.

Was man ahnt, bestätigt denn das Pla­nungs­team von Gussek Haus auch: Die Bau­her­ren traten bereits zum ersten Ge­spräch mit sehr konkreten Vorstellungen von ihrem künftigen Domizil an. Und es machte beiden Partnern Spaß, diese Ideen in der Phase des gegenseitigen Kennenlernens auf den Punkt zu bringen, sprich: sich dem für die Familie perfekten Lebensraum anzunähern.

Der sollte auf jeden Fall die Gestalt eines Fertig­hau­ses besitzen. Schon deshalb war die Familie bei Gussek Haus an der richtigen Adresse. Der moderne Baukörper, der eine gewisse Stren­­ge ausstrahlt, sollte von Anbeginn an eine zweischalige Fassade erhalten. In Putz­aus­füh­rung. Aber die robuste, wartungsarme Ver­blend­steinfassade, gewissermaßen Mar­ken­zeichen des Nordhorner Unterneh­mens, drängte sich nach näherer Begut­ach­tung ­zwi­schen die Putz-Wünsche. Wa­rum also kein Mix? Ein Mix bringt Spannung, Unverwech­sel­bar­keit und „sieht herrlich un­konven­tio­­nell aus“, befand das Ehe­paar. Die gleichen Gründe sprachen für den Ver­zicht auf den gemeinhin üblichen Dachüber­stand.

Auch das Innere des Hauses erzählt von verwirklichten Idealvorstellungen. Die Familie mit zwei kleinen Kindern entschied sich für das bewährte Konzept „unten wohnen, oben schlafen“. Alltagstrubel und Ruhepol – das Le­ben findet hier beides. Einer unbeengten Diele folgen im Erdgeschoss das Homeoffice und ein Gäste-WC. Die räumliche Trennung zum Wohnbereich ist zwar gesichert, trotzdem ver­­­liert man sich nicht aus dem Blick. Im gro­ßen Hauswirtschaftsraum wurde die ge­sam­te Heiztechnik untergebracht. Von hier gibt es – clever vorgesorgt – einen direkten Zu­­­gang nach draußen. Die dicken Lehmkrusten brö­­ckeln also schon mal in der „Schmutz­­­schle­­use“ von den Kinderschuhen ab.


Die Seele des Hauses bildet der offene Wohn-, Ess- und Kochbereich. Viel Braun und viel Weiß – Moderne und Gemütlichkeit gehen eine innige Verbindung ein. Und das Kontrastprogramm der Fassade wird mit Spaß an der Sache fortgesetzt. Dunkle Bo­den­­fliesen in der Küchenzone im Kontrast zur hellen Decke, Holzböden im Wohn­be­reich im Kontrast zu Mobiliar aus Leder, Glas, Metall. Die bodentiefen Fenstertüren erfüllen gleich mehrere Dienste. Sie holen Licht und Sonne in den Raum, rücken den Garten ins Blickfeld und schaffen Verbindung zur Terrasse.

Im Obergeschoss haben die beiden Kinder ihre Zimmer, ebenfalls mit bodentiefen Fenstern und zusätzlich mit Licht von oben. Hier schlafen auch die Eltern und wurde das Familienbad untergebracht. Dazu noch die großzügige Diele – auch in diesem Geschoss kann sich das Leben frei entfalten.

Zur Zufriedenheit mit ihrem neuen Haus ge­hört für das Ehepaar unbedingt die moderne Energie­technik. Freunde berichteten von gu­­ten Erfahrungen mit Wärmepumpen, Gussek Haus konn­te mit einem überzeugenden An­­ge­bot dienen – abgemacht. Gerade mal 37 Euro kos­­­ten die vierköpfige Familie Heizung und Warm­­­­wasser im Monat.

Ein Haus zu bauen kann Abenteuer, Strapa­zen, schlaflose Nächte bedeuten. „Die Pla­nung mit dem Architekten war einfach klasse. Wie auch die Bauabwicklung und die Qua­­li­tät“, so die Hausherrin. Bauen kann eben auch die reine Freude sein.