Altersgerechter Bungalow von Büdenbender

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    Rosen und Salbei schmücken dieses einfallsreiche, moderne Haus.

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    Die lichte Höhe von etwa sechs Metern vermittelt ein exklusives Raumgefühl.

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    Dies ist bereits das dritte Haus, in dem sich Ekkehard Gauch verwirklicht.

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    Wandschränke, Nischen und der Essbereich, sind in ein kluges offenes Raumkonzept eingepasst.

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    Ekkehard Gauch verbringt einen Großteil seiner Freizeit an der Staffelei.

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    Raffiniert wurden mit der grauen, schlichten Stahltreppe und dem dazu passenden Geländer der Galerie architektonische Akzente gesetzt.

Aus dem Traum vom Bungalow wurde ein barrierefreies Traumhaus mit dreifach versetztem Pultdach: Kompromisslos, zeitlos und durchdacht – auch für kommende Generationen geeignet.

Mein eigenes Seniorenheim wollte ich bauen“, witzelt Ekkehard Gauch selbstbewusst. Und auch wenn der 72-jährige Verfahrensingenieur mit Klischees gern provokant kokettiert, er hat sein Ziel verwirklicht: Gemütliches Wohnen in Räumen, die nicht einschränken aber auch nicht ablenken und die Barrierefreiheit mit zeitloser Klarheit und konsequenter Offenheit vereinen.

Die vielen Sonnenstunden und das milde Schwarzwaldklima, aber auch der Wunsch nach räumlicher Nähe zu seiner Freundin, ließen Ekkehard Gauch nach 28 Jahren in seine alte Wahlheimat Baden-Württemberg zurückkehren, um noch einmal durchzustarten. Den Traum vom modernen Bungalow verwehrten ihm die Bauvorschriften. Im badischen Ortenberg prägen Sattel- und Pultdächer das Erscheinungsbild.

So setzte der bis dato zweimalige Bauherr seine Vorstellungen mit Unterstützung einer ortsansässigen Architektin unter einem Pultdach um. Ein interessanter Entwurf, der von Büdenbender ohne Einschränkung umgesetzt wurde: Wohn-/Essbereich sowie Küche und Diele sind ohne Türen und Wände miteinander verbunden, jedoch dank eines architektonischen Tricks optisch voneinander separiert, indem die Speisekammer direkt neben der Treppe eingeplant wurde. Diese Lösung ersetzt zudem eine extra Stütze in dem 67 Quadratmeter großen offenen Bereich – ein Fakt, der Ekkehard Gauch besonders am Herzen lag.

Durch diesen Einbau gliedert sich der Raum ohne den Eindruck von Größe zu beschneiden. In dieser unteren Ebene befinden sich auch Arbeits- und Schlafzimmer sowie ein Bad, um alles gegebenenfalls später auch mit einem Rollstuhl erreichen zu können. Wahre Großzügigkeit versprüht der Essbereich. Ein extra Vorsprung zum Garten und der freie Blick bis zum First des höchsten Pultdachs mit seiner Giebelhöhe von acht Metern sorgen dafür. Von hier fällt der Blick auch auf die 45 Quadratmeter große Galerie im Dachgeschosses, von der ein Raum abgeht, der den Keller ersetzt.

Die diffusionsoffenen Wände machen eine Lüftungsanlage überflüssig und die Split Luft-/Wasser-Wärmepumpe bescherte dem Bauherrn mit gerade einmal 450 Euro Jahresverbrauch nur ein Drittel seiner bisherigen Heizund Warmwasserkosten, auch dank des Effizienzhaus-55-Standard. Als im Netphener Werk von Büdenbender sein Haus produziert wurde, wurde Ekkehard Gauch eigens eingeladen.

Er kam beeindruckt nach Hause und kommentierte: „Alles passt genau bis auf den Millimeter.“