Entwurf Töpfer von Büdenbender

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    Alles auf Zukunft - Büdenbender

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    Der Himmel zeigt es: Regen ist gerne Gast im Siegerland.

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    Holz und Mannes­kraft haben im Siegerland eine besondere Tradition.

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    Alles auf Zukunft - Büdenbender

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    Die vanillefarbene Küche mit unterschiedlichen Arbeitshöhen

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    Ein Herz für Kunst: Im Haus von Elisabeth und Peter Töpfer finden sich viele Arbeit­en von heimischen Künstlern.

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    Die Treppe lag Peter Töpfer bei der Planung besonders am Herzen. Sie kann später mit einem Lift aufgerüstet werden.

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    Licht und Luft bietet auch das großzügige Badezimmer mit durchdachter Lichtregie und Regendusche.

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    Ob in der Vor­mittags­sonne oder abends bei Kerzenschein: Die Lehrerin liebt die Zeit der Muße in ihrem Reich.

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    Raum zum Loslassen: Der deutsche Dichter Heinrich Heine ist Elisabeth Töpfers steter Begleiter – in seinen Werken und sogar im Wandtattoo über dem Regal.

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    Der Ausblick über die Dachter­rasse geht direkt ins satte Grün des Siegerlandes hinüber zum Elternhaus von Elisabeth Töpfer.

„Wer jung bleiben möchte, sollte ein Haus bauen“, sind Elisabeth und Peter Töpfer aus Siegen überzeugt. Bei ihrem altersgerechten Domizil haben die beiden nichts dem Zufall überlassen, auch wenn sie zwischen­zeitlich ziemlich desillusioniert wurden durch einige Architekten. Aber dann begegnete ihnen mit Büdenbender der richtige Hausanbieter, der ihre Vorstellungen auf den Punkt brachte..

Dem Zufall überlassen sie ungern ihr Schicksal. Elisabeth und Bernd Töpfer neh­men ihr Leben am liebsten fest in beide Hände. Und das ist immer gut so? „Unser Zu­haus­e ist der beste Beweis“, freuen sich die Siegen­er mit Blick auf den Neubau, nachdem sie mit dem quietschgelben Tandem in die Haus­einfahrt eingebogen sind und vor dem Eingang stoppen. Das schicke Haus in Grau-Weiß schmiegt sich ta­del­los in die sanften Hügel des Siegerlandes. Der moderne Kubus strahlt eine Ausgegli­chen­heit aus, die auf sou­­verän-charmante Weise die typische Schie­fer­­haus-Architekur der Re­gion ergänzt. Doch dass aus einem Traum Wirklichkeit wurde, dafür mussten elf Jahre vergehen.

1995 entstand die Idee: ein Haus fürs Alter. In dem das Paar über jedes Detail von der Steck­dose über die Positionierung des Bade­zim­mer­­fensters, den stufenlosen Übergang zwischen Wohnzimmertür und Terrasse bis hin zur Garten­beleucht­ung mitbestimmen wollte: „Wir ha­ben dabei einige Architekten verschlissen“, sagt Peter Töpfer und seine Augen blinzeln keck hinter der Brille.

Der Ab­teilungsleiter einer Sie­gener Bank verteidigt seinen Bauherren-Perfektionismus: „Wir wa­­ren nicht einfach. Aber es ging schließlich um unser ureigenstes Haus und um unsere Selbst­­stän­digkeit im Alter“, sagt er und seine Frau nickt. Das Älterwerden wollen die 58-Jährige und ihr 61-jähriger Mann, Eltern von zwei längst erwachsenen Söhnen, bewusst angehen: „Ignorieren nützt da gar nichts“, sagt Peter Töpfer gut gelaunt.

Grundsätzlich wünschten sie sich ihr 140- Qua­drat­meter-Haus in beiden Eta­gen stufenlos, die Türen breit, damit im Falle des Falles problemlos auch ein Rollstuhl Platz hat und eine Treppe aus Buchen­holz im Wohnzimmer, die sich für einen Treppenlift umrüsten lässt. „Und den Himmel wollten wir sehen – vom Wohnzimmer, vom Schlaf­­zimmer, vom Bad …“, sagt die Haus­herrin. „Geht nicht“, diese Abwehrreaktion hörten die Töpfers oft bei den Planungen. Zu oft. „Wir verloren allmählich die Lust.“

Als die beiden 2005 ihr Projekt endgültig aufgeben wollten, trafen sie auf Büdenben­der. Anfangs steckte Peter Töpfer voller Skep­­sis beim Stich­wort Fertighäuser: „Ich hatte die Vorstellung, ein Haus müsste Stein auf Stein gebaut werden.“ Irrtum. Und alles lief wie am Schnür­chen. Selbst die Angst, die ihn zuvor manchmal nicht schlafen ließ, die Kos­ten könn­ten aus dem Ruder laufen, löste sich in Wohl­gefallen auf. Stattdessen kehrte die Lust aufs Bauen zurück. Eine so große, dass sich das Ehepaar in Klausur begab: Drei Tage mietete es sich in einem Hotel samt Konfe­renz­saal ein, um Platz zu haben für die ausgebrei­teten Pläne und en détail über die Aus­­stat­tung beraten zu können.

Ihre Hart­näckigkeit hat sich gelohnt, sind sie im Rückblick überzeugt. „Ein Zuhause zu planen, hat uns jungen Schwung gegeben. Denn hier konnten wir all das optimieren, was wir im alten Haus vermisst haben.“