Gebaut mit FingerHaus: Neueste Technik im Architektenentwurf

Bis vor einem Jahr bewohnten Corinna und Rainer Schellenberg ein altes Bau­ern­­haus aus Naturstein. Sie hatten es ebenso schön hergerichtet wie ein regionaltypisches Ferienhaus, das sie in Frankreich besitzen. Auch das ist aus Stein und erst nach einigem Modernisierungsaufwand so bequem, wie man das heutzutage eben mag. Rai­ner Schellenberg, der als Diplom-Ingenieur für Versorgungstechnik seit Jahr­zehnten Kon­takt zum Bauwesen hat und weiß, was dort läuft und schiefgehen kann, hat schon mehrere Privathäuser be­sessen und auf Vorder­mann gebracht. Ein Insider.

Die Erfahrung mit den Steinhäusern und die Tatsache, dass die selbst nach noch so engagierter Modernisierung betagte Immobilien mit Ecken, Kanten und Winkeln auch an den Stellen bleiben, wo man dies nicht wünscht, prägte den Wunsch der Schel­lenbergs nach Veränderung und die Form, die sie annehmen sollte.

Beim Gespräch in ihrem neuen Haus im frän­kischen Ippesheim mit seinen sanften Ber­gen und den vielen Weinstöcken sagt Corinna Schel­len­berg, selbstständige Marke­tingfrau: „So schön und gemütlich wir es in dem Bau­ern­haus auch hatten, uns gelüstete nach Ver­­än­derung. Wir wollten ein Kontrastpro­gramm: ein neues Haus mit klaren Konturen, weniger verwinkelt, weniger zugestellt mit Möbeln und anderen Gegenständen und mög­­lichst wartungsarm. In dem alten Haus gab es ja fast jedes Wochenende etwas zu reparieren.“

Genau ein Jahr leben Schellenbergs nun in ihrem Finger-Haus. Das Fertig­bauunter­neh­men aus dem nordhessischen Frankenberg hat sich mit sauberer Qua­lität und frischer Architektur Jahr für Jahr weiter nach vorn ge­­schoben. Das Haus in Unterfranken ist einer der gebauten Belege hierfür. Herr Schellenberg, der zum ersten Mal neu und ein Fer­tighaus gebaut hat, sagt ohne Um­schweife: „Nach dem Er­lebnis mit Finger­Haus werde ich mich wohl nie wieder an ge­brauchten Häusern vergreifen. Unser jetziges ist so toll, da kann eine Gebrauchtimmobilie einfach nicht mithalten. Angelehnt an einen Slogan aus Skandinavien haben Corinna und ich schon manchmal gesagt: Wir wohnen nicht mehr, wir leben schon.“

Der gänzlich frei geplante Architekten­ent­wurf, den Schellenbergs bis in Kleinig­keiten so und nicht anders haben wollten, hebt sich merklich von den anderen neuen Einfami­lienhäusern oberhalb des Markt­flecken Ip­pesheim ab. FingerHaus hatte ihn – anders als ein ebenfalls erwogenes Unter­nehmen aus Baden-Würt­temberg – ohne Abstriche verwirklicht. Das versetzte Pultdach holt mehr Helligkeit ins Haus als die herkömmlichen Satteldächer in der Nachbarschaft. Das Beharren der Bauherren auf dieser Dachform war so entschieden, dass sie ihren ursprünglichen Bauplatz in ei­ner nahe gelegenen Ge­meinde aufgaben. Die dortigen Lokalpo­litiker hatten weniger die Erfüllung eines Bauher­ren­­wunsches als die Verhinderung eines Pult­daches in ihrer Sat­teldach-Kom­mune im Auge …

Was Corinna und Rainer Schellenberg gleich­­falls wichtig war: zwei Terrassen am Haus – eine mit Morgen-, die andere mit Nach­mit­tagssonne. Die Küche offen und dem Ess­bereich zugewandt. Sie: „Nirgendwo im Haus geht es so lebhaft zu wie hier. Der Küchen­block ist der Treffpunkt mit Freunden, oft auch mein Arbeitsplatz.“ Der Fernseher wur­de aus diesem Geselligkeitsraum verbannt, hat aber im geschmackvollen Sitz­bereich auf der Galerie im Obergeschoss Asyl gefunden. Das System der kontrollierten Be- und Ent­lüftung, das alle zwei Stunden für eine komplette Erneuerung mit Frischluft und gleichzeitig für Energieeinsparung sorgt, „hat un­sere anfänglichen Vorbehalte gegen diese Technik vollständig ausgeräumt.“ Der Farb­ein­satz am und im Haus lässt sich vom We­­ni­ger-ist-mehr-Gedanken und von dem Ge­fühl leiten, „dass nichts klassischer als Weiß und die Kombination mit Anthrazit und Rot be­sonders vornehm ist.“

Rainer Schellenbergs große, für einen Kenner fast überschwängliche Zufriedenheit mit seinem Hausanbieter resultiert auch aus dem Er­­lebnis des Bauablaufs: „Wir haben das Haus schlüsselfertig erworben – knapp 300.000 Eu­ro ab Oberkante Bodenplatte mit allem Drum und Dran. Wir hatten er­staunlicher­weise kei­ne einzige Rekla­ma­tion gegenüber dem Un­ternehmen. Wäh­rend des Innenausbaus bin ich fast täglich auf die Bau­stelle gefahren. Nicht aus Miss­trauen, sondern aus Neu­gier: Es war einfach faszinierend, wie präzise und eingespielt die FingerHaus-Leute arbeiteten.“

Seine Frau Corinna hat ihre Freude über dieses Bauvergnügen mit einer Entscheidung quittiert, die man üblicherweise nur bei in­nerer Zustimmung trifft: Sie entschloss sich nach dem Bauen mit FingerHaus künftig für das Unternehmen zu arbeiten.

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