Schwesterlich geteilt – Mehrgenerationenhaus von LUXHAUS

Mona Mummenhoff kennt Ilona Keller seit deren Geburt. Logisch. Die beiden sind ja Schwestern. Mona und ihr Mann Klaus Mummenhoff hatten eine eigene Werbeagentur in Augsburg und arbeiteten als Grafikdesigner. Die Schwester war dort ebenfalls beschäftigt, im Büro. Sie waren also immer beieinander. Gewohnt haben die Geschwister allerdings getrennt; das Ehepaar Mummenhoff in einem großen Haus, Ilona Keller in einer schönen Eigentumswohnung.

Dann traten alle drei ihren wohlverdienten Ruhestand an und trafen eine kollektive Entscheidung: Wir ziehen nach Falkensee bei Berlin! Auslöser war der Wunsch nach Elternnähe von Mona und Klaus Mummenhoffs Tochter, sie lebte schon seit sieben Jahren mit ihrer Familie in Brandenburg. „Ich glaube, es war nicht nur reine Sehnsucht nach uns. Vielleicht hegte sie auch einen klitzekleinen Hintergedanken – nämlich Oma und Opa als Babysitter in unmittelbarer Nähe zu haben“, erzählt die 70-Jährige mit einem Schmunzeln.

Das Dreierteam nahm die Herausforderung eines Neustarts voller Begeisterung an. Schon bald fanden die Bauherren ein geeignetes Grundstück in Falkensee und suchten nun nach einem passenden Baupartner. „Ich hatte einen Bedarfsplan erstellt und damit bei verschiedenen Firmen angefragt“, erzählt Klaus Mummenhoff. „LUXHAUS war am Kreativsten, wir fühlten uns dort am besten verstanden – und die Entscheidung erwies sich als goldrichtig!“

Während das Haus und die Eigentumswohnung in Süddeutschland verkauft wurden, plante LUXHAUS nach den Vorgaben der Pensionäre das neue kubische Domizil. Ilona Keller wünschte sich eine eigene Wohnung in der oberen Etage, das Ehepaar wollte im Erdgeschoss leben – also hundertprozentige Eintracht schon bei einer Grundsatzentscheidung. „Dass wir fortan zu wenig Privatsphäre haben könnten, kam uns nie in den Sinn. Ilona hatte ihre Eigentumswohnung in Augsburg so schnell verkauft, dass sie übergangsweise für einige Monate in unser altes Haus zog. Wir konnten das Miteinanderwohnen also vorab ausprobieren“, erinnert sich Mona Mummenhoff. „Und nun freuten wir uns einfach nur auf unser neues Wohnkonzept.“

Die familiäre Harmonie machte einen separaten Eingang für die Einliegerwohnung überflüssig. Alle Bewohner benutzen die offene Eingangshalle, die unmittelbar in den etwa 80 Quadratmeter großen Wohn-, Ess- und Kochbereich der Mummenhoffs mündet. „Wir erleben schon beim Betreten des Hauses ein maximales Großraumgefühl“, so Klaus Mummenhoff. Das Ehepaar verfügt in seinem Erdgeschoss- Domizil über 145 Quadratmeter. Im hinteren Teil des Hauses ist die „Privatsphäre“ untergebracht: ein Bad, eine Ankleide, das Schlaf- sowie ein Gästezimmer.

Alle Räume im unteren Geschoss setzen sich farblich deutlich von den Brauntönen der schwesterlichen Einliegerwohnung ab. Schwarze Schieferplatten und weiße Wände und Decken dominieren die Wohnlandschaft. Farbe bringen nur die bunten Buchrücken in den Regalen ins Ambiente. Für ihr Niedrigenergiehaus haben die Hausherren eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung gewählt. „Dadurch senken wir unsere Heizkosten im Vergleich zu unserem alten Haus um ein Vielfaches“, erklärt Klaus Mummenhoff. Die drei Rentner teilen sich nicht nur den Wohnraum und die Kosten, sondern auch die anfallenden Arbeiten.

„Ich habe mich bereit erklärt, den Rasen vor unserem Haus zu pflegen“, erklärt Ilona Keller die Hoheiten, „Mona und Klaus kümmern sich um die Grünfläche hinterm Haus.“ Der Garten ist Gemeinschaftsterritorium. Und dann gibt es eine weitere Leidenschaft, die sie teilen: das Lesen. Am liebsten Sachbücher, thematisch querbeet. Ein kleiner Wermutstropfen: Von zwei Dritteln ihrer Bücher mussten sie sich trennen, die gewünschten großen Fensterfronten ließen nur wenige Wände für Bücherregale übrig. „Aber die tolle Aussicht in den Garten ist Entschädigung“, tröstet sich Mona Mummenhoff.

„Oberste Priorität hatten weite Sichtachsen vom Eingangs- bis zum Wohnbereich, uns waren klare, geradlinige Formen wichtig.“ Die Einliegerwohnung der jüngeren Schwester ist etwa 70 Quadratmeter groß. Sie verfügt über den Wohn-, Ess- und Kochbereich, ein Bad und ein Schlafzimmer mit separater Ankleide. Ein gemeinsamer Haushaltsraum komplettiert das obere Geschoss.

Alles fügt sich zu einem Haus mit viel Raum für Familiensinn, in dem sich die Bewohner gerne über den Weg laufen. Und auch Mummenhoffs Tochter ist glücklich über den Umzug nach Falkensee. Die Kinder brauchen mittlerweile keinen Babysitter mehr, wohl aber Oma, Opa und die Tante in greifbarer Nähe.

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