Ökologisch eingepackt

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    Fotos: Ytong Bausatzhaus

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Ein mineralisches Wärmedämm-Verbundsystem packt dieses Plusenergiehaus aus Porenbetonsteinen zum Selbstbauen mollig warm ein, sehr preiswert und ganz umweltfreundlich.

Ein Plusenergiehaus können nicht nur Spezialisten bauen. Umweltbewusste Bauherren und Do-it-yourselfer schaffen das auch: mit einem Porenbeton-Bausatz und einem ökologischen Wärmedämm-Verbundsystem. Die Elemente des Ytong-Bausatzhauses sind leicht. Sie bestehen zu 80 Prozent aus Luft. Aber sie bieten beste statische Eigenschaften. Sie erreichen sehr gute Dämmwerte. Und werden millimetergenau aus den natürlichen Bestandteilen Quarzsand, Zement, Kalk und Wasser in einem ressourcenschonenden Verfahren abfall- und abwasserfrei hergestellt. Für den gewünschten Plusenergie-Hausstandard musste allerdings noch eine Außendämmung her. Die 14 Zentimeter starken Multipor-Dämmplatten machten den Bau nun zum Passivhaus. Die ebenfalls aus Kalk, Sand, Zement und Wasser hergestellte Dämmung überzeugte die Baufamilie schon durch ihre Umweltzertifikate. Sie gehört zur Baustoffklasse A, ist also nicht brennbar. Zudem ist sie diffusionsoffen und transportiert Wasser ab. Algen- und Pilzwachstum ist fast ausgeschlossen, der Einsatz von Bioziden verzichtbar. Zudem macht hohe Massivität die Dämmung spechtsicher. Porenbeton und Mineraldämmplatten sind aber nicht nur baubiologisch sichere Baustoffe. Sie sind auch einfach präzise zu verarbeiten. Die Systemkomponenten sind durch ein Nut-und-Feder-System rasch und fast luftdicht zusammenzufügen.


Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 20 in der Ausgabe Juli/August 2015 mein schönes zuhause°°°

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