Lichtblick Keller

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    Der moderne Keller ist mehr als nur das Fundament des Hauses. „Hier schwimmt nicht das Wasser im Keller, sondern der Keller im Wasser“

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    Haus mit einem Beton-Maßkeller von Bürkle und einem Großteil an Eigenarbeit der Hausbesitzer an den anderen Etagen.

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    Der Keller-Experte Bürkle plante und baute das zur Hälfte im Erdreich verborgene Untergeschoss.

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    Der Keller-Experte Bürkle plante und baute das zur Hälfte im Erdreich verborgene Untergeschoss.

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    Einschalung der Keller-Bodenplatte.

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    Hausaufbau auf Bürkle-Keller

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    Der „schwimmende Keller“ im neuen BASE-Keller-Kompetenzzentrum in Sasbach.

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    Der Keller als Lobby in Bühlertal im Schwarzwald.

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    PC-gesteuerte Fertigungsstraße für Beton-Maßkeller der Firma Bürkle.

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    Abtransport großer Mengen Aushub für den Kellerbau in steiler Hanglage in Bühlertal.

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    Hausaufbau auf dem Kellerfundament

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    Bauprojekt in Rotterdam: wasserdichter Keller mit Rampe zur Garage, beides unterm Meeresspiegel gelegen.

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    Maßnahmen zur Absicherung gegen den hohen Grundwasserspiegel.

Der moderne Keller ist mehr als nur das Fundament des Hauses. Bauherren planen hier von vornherein auch Arbeits- oder Gästezimmer einwertvollen Raum zur Vergrößerung der Wohnfläche.

Passé die Zeiten, in denen der Keller einzig und allein als Lagerraum diente. Auch feuchte und düstere Kellerräume gehören der Vergangenheit an. Heute erwarten Bauherren ein trockenes, mit Fenstern versehenes Untergeschoss zur Erweiterung des Hauses. Das Unternehmen Bürkle ist ein Spezialist für wasserdichte Unterkellerung und Fertigkeller nach Maß. Im Gewerbegebiet von Sasbach im mittelbadischen Ortenaukreis fallen schon von weitem Kräne und Kiesbunker auf, Hinweise auf ein Betonwerk: das der Firma Bürkle. Zudem befindet sich hier das neue BASE-Keller-Kompetenzzentrum. In dem treffen sich die Erfahrungen eines Betonherstellers und die eines Kellerbauers – eine äußerst fruchtbare Kombination: Kompetenz aus einer Hand.

Ein Besuch lohnt sich für die ganze Familie; denn auch die Kleinen sind von dem sogenannten „schwimmenden Keller“ beeindruckt, der sich wie ein Schiff durchs eigens angelegte Freiluftbecken bewegt. „Hier schwimmt nicht das Wasser im Keller, sondern der Keller im Wasser“, scherzt Johannes Bürkle, Geschäftsführer des Familienunternehmens in der zweiten Generation. Das Ziel der staunenswerten Demonstration: der Beweis am „lebenden Objekt“, dass ein Bürkle Beton-Maßkeller absolut wasserdicht ist. Was der Erfahrung vieler tausend realisierter Kellerprojekte und der Akribie bei allen technologischen Details zu verdanken ist.

Bürkle schafft das solide Kellerfundament für zahlreiche Bauvorhaben, so auch für das in Bühlertal im Schwarzwald. Das Haus befindet sich in einer extremen Steillage, sodass sich der Keller nur zur Hälfte in der Erde verbirgt. Während der Kellerboden zur Talseite hin ebenerdig abschließt, verschwindet er zur Hangseite völlig im harten Untergrund. Die Entscheidung, das Haus mit oder ohne Keller zu errichten, hat die Topographie den Bauherren abgenommen. Ohne Untergeschoss wäre an dieser Stelle kein Haus möglich gewesen. Unzählige Male fuhren LkW die enge Straße hinunter und herauf und beförderten so den Aushub ins Tal. Der Aufwand hat sich gelohnt.

Der Bühlertal-Keller wurde nicht allein nach praktischen Gesichtspunkten gestaltet, er hat eine Doppelrolle übernommen und darf zugleich einladendes Entree sein – weshalb er hell in Marmor erstrahlt. Daneben beherbergt er eine Garage für zwei Autos, zwei Zimmer und einen Technikraum. Die Treppe in den großzügigen, ebenfalls gefließten Wohnbereich des Hauses wurde übrigens gleichfalls von Bürkle entworfen. Dank der Kompetenz des Unternehmens wurde der Kellerbau trotz der exponierten Lage schnell und reibungslos in nur knapp einer Woche abgeschlossen.


Die Tücken von Wasser und Torf

Einer ganz anderen Herausforderung stellte sich Bürkle in den Niederlanden, in Rotterdam. Die Stadt liegt unter dem Meeresspiegel, daher ist der Grundwasserspiegel hoch und der Boden sehr instabil. Die Kellerbodenplatte dieses Hauses liegt sogar sechseinhalb Meter unterhalb des Meeresspiegels, sie musste sowohl gegen das Absinken im torfigen Grund, als auch gegen den Auftrieb durch das Wasser gesichert werden. Die Tücke: Torf quillt bei Feuchtigkeit stark auf, bei Trockenheit zieht er sich zusammen. Dieses Problem wurde in Zusammenarbeit mit ortskundigen Statikern abgeklärt.

Im Keller des Hauses ist eine Garage mit einer Rampe als Zufahrt untergebracht. Diese ebenfalls unter dem Meeresspiegel befindliche Rampe benötigte auch eine auftriebssichere, wasserdichte Wanne. Insgesamt wurden allein für die Bodenplatte mehr als elf Tonnen Betonstahl verarbeitet. Besonders aufwendig war der zusätzliche Schacht unter der Bodenplatte, um die Entwässerung zu gewährleisten. Da der Grundwasserspiegel manchmal nur wenige Zentimeter unter der Grasnarbe liegt, ist an einen natürlichen Abfluss nicht zu denken. Probleme erkannt – Probleme gemeistert: Keller und Abfahrt sind dicht und erfüllen bestens ihre Aufgaben. Auch hier.

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