Keller vor Nässe schützen

  • Keller_Informationszentrum_Beton

    Mit der richtigen Konstruktion lässt sich der Keller zuverlässig gegen Nässe schützen. (Foto: Informationszentrum Beton)

  • weisse_Wanne_Cemex

    Bei der weißen Wanne bilden Bodenplatte und Kellerwände eine geschlossene Konstruktion. (Foto:Cemex)

  • schwarze Wanne_Bornit

    Gemauerte Keller lassen sich mit einer schwarzen Wanne abdichten. (Foto: Bornit)

  • Regenschutzabdeckung_Neher

    Eine Regenschutzabdeckung verhindert das Eindringen von Wasser in den Kellerfensterschacht. (Foto:Neher)

  • Montage_Kellerfensterschacht_MEA

    Montage eines Kellerfensterschachts mit integrierten Rückstauventilen. (Foto:MEA)

  • ACO_kein_Rueckstauschutz

    Ohne Rückstauschutz kann bei großen Regenmengen Wasser zurück ins Haus drängen. (Foto: ACO)

  • ACO_Rueckstauverschluss_Triplex

    Rückstauverschlüsse oder -klappen verhindern, dass Wasser zurück in Sanitärobjekte oder Haushaltsgeräte fließen kann. (Foto: ACO)

  • ACO_Haustechnik_Powerlift

    Mit einer Hebeanlage wird bei Rückstau Abwasser aus dem Gebäude abgepumpt. (Foto: ACO)

So bleibt der Keller trocken

Wasser im Keller – diese schlimme Erfahrung mussten im Sommer 2017 einmal mehr die Hausbesitzer in verschiedenen Regionen Deutschlands nach extremen Regenfällen machen. Allerdings wird Wasser nicht nur zum Problem wenn es von der Straße aus in den Keller fließt – Nässe im Untergeschoss kann auch entstehen, wenn natürliche Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch die Wände dringt. Wenn Sie dagegen gleich beim Hausbau die entsprechenden Schutzmaßnahmen treffen, können Sie sich über einen dauerhaft trocknen Keller freuen.

Die bautechnische Abdichtung des Kellers

Sie steht an erster Stelle. Der dazu erforderliche Aufwand hängt von den Bodenverhältnissen, dem Grundwasserstand und dem Risiko für Starkregen und Überschwemmungen ab.

Schwarze und weiße Wanne

Bei beiden geht es um die geschlossene Abdichtung, die Boden und  Seitenwände umschließt. Eine schwarze Wanne reicht aus, um den Keller vor normaler Feuchtigkeit aus dem Erdreich, zum Beispiel nach Regenfall zu schützen. Bei der weißen Wanne sind sowohl Bodenplatte wie Kellerwände aus wasserundurchlässigem Beton und von Anfang an miteinander verbunden.
Ob eine weiße Wanne notwendig ist, entscheidet sich vor allem anhand des sogenannten Bemessungswasserstandes. Darunter versteht man den höchsten anzunehmenden Grundwasserstand im Zeitraum der geplanten Nutzungsdauer des Hauses.
An manchen Standorten ist zusätzlich zur Wanne noch eine Drainage notwendig. Sie hat die Aufgabe, Sickerwasser vom Gebäude weg zu einer Sickergrube zu führen. Von dort aus kann es dann durch Kieslagen in tiefer liegende Bodenschichten versickern.

Fenster- und Türöffnungen

Sie sind naturgemäß Schwachstellen, über die Wasser in den Keller hineingelangt. Ein Rückstauverschluss an den Abflussventilen der Schächte verhindert, dass es in den Kellerraum eindringen kann. In Regionen mit stärkerem Hochwasserrisiko lohnt sich unter Umständen der Einbau druckwasserdichter Kellertüren und -fenster für stärkeren Schutz.

Rückstauvorrichtungen

Bei Hochwasser steigt auch der Pegel in der öffentlichen Kanalisation. Rückstauklappen in den Ableitungen verhindern automatisch, dass das Abwasser in Sanitäreinrichtungen oder Haushaltsgeräte zurückfließt. Eine andere Möglichkeit der Rückstausicherung sind vollautomatische Hebeanlagen. Sie sammeln die Abwässer in einem Behälter und pumpen sie vorschriftsmäßig kontrolliert ab.

Zur Frage, welcher Rückstauschutz für Ihren Neubau der richtige ist, sollten Sie sich immer fachkundig beraten lassen.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe November/Dezember von "mein schönes zuhause°°°"
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