Ganz schön trittsicher: Bodenbeläge für das Haus

Neue Bodenschätze im Haus

Moderne Beläge für den Boden gibt es in großer Vielfalt. Laminat ist günstig, praktisch und kann richtig gut aussehen. Holzliebhaber favorisieren einen echten Parkettboden im Haus, denn er macht einen Raum erst so richtig behaglich. Wir präsentieren die schönsten Böden von klassisch modern bis zum Vintage-Look und zeigen raffinierte Imitate. Für moderne Bodenbeläge in Ihrem Haus.

Holz ist ein wunderbarer natürlicher Werkstoff. Er belebt einen Raum und strahlt so auch gleichzeitig eine einladende Geborgenheit aus. Es lebt, atmet und ist in seinen Farben, seiner Struktur und fußwarmen Oberfläche einzigartig. Holz ist immer wieder anders in seinen Farben und Mustern: Seine Unregelmäßigkeiten machen es so unverwechselbar und verleihen einem Raum ein Wohlfühlambiente. Und außerdem wächst Holz auf natürliche Weise nach.

Parkettboden – eine natürliche Schönheit

Einschicht-Parkett „Creamy Horse“
Das Einschicht-Parkett „Creamy Horse“ aus massiven Eichenstäben wird aufwendig von Hand verlegt und mehrfach mit Hartwachsöl behandelt. (Foto: Fischbacher Living)

Parkett besteht in der Regel aus massiven Hartholzelementen oder mit Hartholz furniertem Weichholz. Weitgehend schadstofffrei reguliert es das Raumklima. Achten Sie auf Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft! Massives Stäbchen- oder Fischgrätparkett aus einer bis zu 22 Millimeter starken Holzschicht wird heute seltener verlegt. Die meisten Bauherren haben hier die Qual der Wahl, entscheiden sich aber in der Regel für kostengünstigeres Mehrschichtparkett. Es setzt sich aus zwei oder drei Lagen zusammen. Nur die obere, 2,5 bis 6 Millimeter starke Nutzschicht besteht aus Hartholz.

Je dicker diese Nutzschicht, desto öfter kann sie abgeschliffen werden. Ein mehrmaliges Abschleifen ist in Privathaushalten heuzutage aber kaum noch üblich: Parkett behält jahrzehntelang sein wertiges Aussehen. Und wird mit der Zeit durch Patina noch schöner.

In der Regel werden die Parkettbretter mit Nut und Feder oder einem Klick-System miteinander fixiert und schwimmend verlegt. Besonders strapazierfähig und pflegeleicht sind lackierte Böden. Soll der natürliche Charme erhalten bleiben, sind geölte Produkte die erste Wahl. Die Auswahl an verschiedenen Bodenbelägen und unterschiedlichen Materialien ist enorm. Das Angebot der Hölzer reicht von heimischem Nussbaum, Esche, Eiche bis zu mediterranem Oliven- oder Zedernholz oder afrikanischem Merbau oder Wenge.

Es gibt auch Parkett, das aus dem Mantel reifer Bambushalme gefertigt wird. Vorteile: Die Verlegearten reichen von einem traditionellen Fischgrät- oder Flechtmuster bis zu einer Schiffsboden- oder Landhausdielen-Optik. Entscheidend für die Auswahl des geeigneten Verlegemusters sind der Einrichtungsstil und die Abmessungen des Zimmers. Ob ein Raum optisch länger oder eher breiter wirkt, ist davon abhängig, in welche Richtung die Parkettstäbe oder Dielen verlegt werden. Je härter das Holz, desto widerstandsfähiger die Oberfläche. Stuhlbeine oder Katzenkrallen hinterlassen dann wenig Spuren. So kann man mit einem Produkt optisch verschiedene Böden im Haus verlegen.

Laminatboden – der Vielseitige

Laminat "Hygge"
Dieses farbenfrohe Laminat mit dem Produktnamen „Hygge“ sorgt für Wohlbefinden. (Foto: Parador)

Laminat ist einer der beliebtesten Beläge für den Boden. Im Gegensatz zum Echtholzparkett besteht es aus einer MDF-Trägerschicht mit aufgedrucktem Dekor – meist Holzmuster. Eiche-, Pinie- oder Nussbaumdekore zum Beispiel werden so perfekt reproduziert, dass sie vom Original fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Stimmig bis ins kleinste Detail werden sogar Poren, Maserungen oder Risse nachgebildet. Dank digitaler Druckverfahren ist Laminat auch mit Kies-, Mosaik- oder Fliesen-Optik zu haben. Aber auch mit grafischen und Retro-Mustern. So erhält man verschiedene Arten von Bodenbelägen im Haus.

Sogar für Küche und Bad gibt es spezielle wasserresistente Laminatböden. Eine entsprechende Kennzeichnung bietet Gewähr, dass nur geeignete Modelle im Sanitärbereich verwendet werden. Überall sonst lohnt es sich, auf den guten Ton zu achten: Es gibt bei Laminatböden wahre Leisetreter: Fragen Sie beim Kauf nach Paneelen mit einem geringen Trittschall!

Vorteile: Laminatböden lassen sich mit einem Klick-System leicht selbst verlegen. Die antistatischen und Schmutz abweisenden Oberflächen sind deswegen äußert strapazierfähig und pflegeleicht. Außerdem ist Laminat für eine Fußbodenheizung gut geeignet.

Raffinierte Imitate

Boden "Ceramico"
„Ceramico“ vereint die hochwertige Steinoptik mit dem angenehmen Laufgefühl eines Laminatbodens. Er ist in zwölf Varianten erhältlich. (Foto: epr/Logoclic)

Jenseits von Holz – wie eine Fototapete bildet das Dekor moderner Laminate auch Naturstein, Fliesen oder sogar Mosaike nach. Eine harte Deckschicht schützt vor Flecken und Stößen. Die Paneele lassen sich im Handumdrehen verlegen.

2 × Parkett: Der feine Unterschied

Der Aufbau ist das Unterscheidungsmerkmal bei Parkettböden. Grundsätzlich wird zwischen Massiv- oder Einschichtparkett und dem sogenannten Fertig- oder Mehrschichtparkett unterschieden.

Massivparkett (Einschichtparkett)

Bauart: Es besteht durchgehend aus einer Schicht Vollholz und wird üblicherweise im Rohzustand verlegt. Anschließend wird es mit dem Untergrund vollflächig fest verklebt, dann geschliffen und oberflächenbehandelt.
Eigenschaften: Besonders widerstandsfähig, kann mehrfach abgeschliffen werden und schafft eine behagliche Atmosphäre. Feuchtigkeitsausgleichend.

Fertigparkett (Mehrschichtparkett)

Bauart: Es besteht aus zwei oder drei miteinander verleimten Schichten. Die Oberfläche wird mit Öl oder Lack ab Werk endbehandelt und ist daher sofort nach dem Verlegen begehbar.
Eigenschaften: Durch Klick-Systeme relativ einfach und schnell selbst zu verlegen. Enorme Auswahl an Oberflächen von der klassischen Landhausdiele, über Fischgrät-Muster bis zur Schiffsboden-Optik.

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