Flottes Fahrvergnügen

Rasant flitzt das Bike vorbei, einen pfeifenden Piloten auf dem Sattel: Pedelecs (= Pedal Electric Cycle) sorgen derzeit für einen Boom im Zweiradgeschäft. Was als Fahrvergnügen für die ältere Generation mit Citybikes begann, gilt jetzt in Gestalt von Cross- und Mountainbikes als cool bei jungen Leuten.

Und so funktioniert es: Je kräftiger der Fahrer in die Pedale tritt, desto mehr Power schießt der Elektroantrieb aus einer Batterie zu; bis zu 250 Watt. Bei 25 km/h ist dann laut Gesetzgeber Schluss mit Zuschuss, wenn das Gefährt seinen legalen Status als Fahrrad nicht verlieren will. Weitere Temposteigerungen gibt es nur mit Muskelkraft. Eine Klasse höher, bei den S-Pedelecs, beschleunigen 500 Watt Unterstützung auf 45 km/h, allerdings mit Versicherungspflicht und mindestens dem Motorradführerschein.

Helmpflicht besteht auch bei den S-Pedelecs nicht. Eine Lithium-Ionen-Batterie-Ladung reicht für 60 bis 80 Kilometer. Zum Laden wird die Batterie einfach entnommen. Der Motor ist so klein, dass er kaum auffällt. Die Fahrradindustrie will das Pedelec bis 2020 auf Kurzstrecken zum Fortbewegungsmittel Nummer eins machen. Sportlich!

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