Die Architektur des Glücks

Das schöne am neuen OKAL-Musterhaus in Villin­gen-Schwenningen ist dessen sofort ins Auge fallende angenehme Auffas­sung von bodenständiger Modernität. Klare Linienführung und Konturen bei bewusstem Verzicht auf ins Scheinwerferlicht drängende Extravaganzen. Der Wechsel von Holzver­klei­dungen und farbigen Flächen betont auf sehr zeitgemäße Weise die Solidität dieses Ent­wurfs; die Pergola ist als Hingucker eine reizvolle Idee.

Die großen Fensterformate verweisen auf die sorgfältige Berücksichtigung von Tageslicht und Sonne für die Inszenierung der Räume. Mehr als 190 Quadrat­me­ter Wohnfläche bietet sowohl Familien als auch Paaren jede Menge Freiraum, dieses Haus ihren Vorstel­lun­gen entsprechend zu gliedern.

Der aus gutem Grund immer wieder bevorzugte Klassiker allen Grundrissdenkens für Fa­milien heißt: unten wohnen, oben schlafen. Mit diesem Herangehen ist aber mehr gemeint: Auch in der kommunikativsten, har­­monischsten Familie braucht jeder einen Platz für sich, an den er sich ungestört von den anderen zurückziehen kann. Zum Arbei­ten, zum Lesen, um schräge Musik zu hören oder zu machen – was auch immer. Oben ist die intimere, individuelle Zone. Die Räume im Erdgeschoss dagegen sind für alle da und für alles, was man zusammen tun und leben möchte.

Das Mus­terhaus „Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen“ schlägt dafür eine offene, kommunikative Grundriss­­idee vor. Die Küche ist zen­tral angeordnet, teilt mit der Kochinsel und halb­hohen Sideboards den Essbereich vom Wohn­zimmer genau in der Mittelachse. Die Speisekammer in unmittelbarer (Griff-) Nähe entlastet mit ihren Vorratsregalen die Küche und schafft dort mehr Bewegungs­frei­heit. Der Haus­­wirt­schafts­­raum mit der ge­samten Haustechnik ist bewusst so dimensioniert, dass er Platz bietet für alles, was man nicht täglich im Wohnbereich be­­nötigt oder das Ambiente stören könnte.

Terrassen nach zwei Seiten, davon eine mit der modernen Pergola, erweitern die Wohn­räu­me in den Garten hinein, bieten sich alternativ als Mor­gensonnen-Frühstücks- und Abendrot-Genießerplatz an, eröffnen zugleich aber auch die wohltuende Möglichkeit, beispielsweise kühlen Winden aus dem Weg gehen und trotzdem draußen sitzen zu können.

Die Annehmlichkeiten eines 2,69-Meter-Knie­­stocks (damit ist die Außenwand ge­meint vom Fußboden bis zum Beginn der Dachschräge) sind in den Räumen des Ober­ge­­schos­ses allenthalben zu erleben. Hier muss sich niemand unters Niedrigdach duc­­ken. Die Wohngüte dieser Räume steht der im Erdgeschoss nicht nach. In der „Villingen-Schwenningen“-Mus­ter­haus-Version sind ne­ben dem Elternbereich mit großem En­­sui­te-Wellness-Bad zwei weitere Zim­mer für die Kinder und ein separates Duschbad ein­­ge­plant.

Es fällt nicht schwer, sie sich bei anderer Kons­­tellation auch als größeres Home­-Of­fice, als Kreativstudio oder als Gäs­te­zimmer in einem solchen Haus vorzustellen.

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