Stadthaus mit zwei Vollgeschossen von Schwörer

Ich ließ mir eine Bescheinigung zum Sanieren meines Schornsteins ausstellen, obwohl ich gar keinen hatte.“ Das war 1980. Mit diesem Trick kam Gerd Schneiderheinze, 56, zu DDR-Mangelzeiten an die dringend benötigten Klinker für seine 40 Quadratmeter große, selbst gebaute Gartenlaube. Aber auch die ist inzwischen Geschichte. Nur die Süßkirsche und der Kornapfelbaum sind Zeugen der alten Zeit, in der Grundstücke um die Ecke von Leipzig so viel kosteten wie heute ein Wochenendeinkauf.

Seit fünf Jahren nun spendet die Süßkirsche nicht mehr der Laube, sondern dem 130 Quadratmeter großen Schwörer-Haus der Eheleute Schneiderheinze Schatten. Das übrigens ab Oberkante Keller nach acht Wochen einzugsbereit war. Alltägliches Tempo beim schwäbischen Fertighausanbieter.

*Zum Glück konnte das Haus dann doch mit zwei Vollgeschossen gebaut werden*

Gerd Schneiderheinze: „Als Vorbild diente uns der Entwurf ,Plan 410‘. Der sah zwar kein zweites Vollgeschoss vor, das wir unbedingt wollten und das vom Bauamt ursprünglich abgelehnt worden wäre. Durch Zufall entdeckte ich in unserer Wohnanlage ein etwas versteckt liegendes zweigeschossiges Haus – daraufhin musste das Bauamt die Genehmigung erteilen. Das war unser Glück. Hohe Decken im Dachgeschoss bedeuten einfach mehr Lebensqualität.“

*Das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip*

Gerd Schneiderheinze kennt sich mit Häusern aus, schließlich hat er in den letzten 16 Jahren 180 verkauft. „Ich sehe mich als Teil von SchwörerHaus, habe viele technische Neuerungen miterlebt und halte es für das innovativste Hauskonzept am Markt. Hier wird die komplette Lösung von einem Anbieter entwickelt, jedes Detail aufeinander abgestimmt und als Paket angeboten: die architektonische Planung, die Wände, die Bodenplatte, die komplette Heizungs- und Sanitärtechnik. Wir haben eine firmeneigene Schreinerei, die Möbel für Küche, Bad und Flur anfertigt. Da passt der eingebaute Kleiderschrank auf den Millimeter. Eigentlich ein logischer Service für einen Hausbauer, er kennt schließlich das Außen- und Innenleben seiner Häuser wie kein anderer.“

In der Regel macht es die Elterngeneration den Kindern vor, bei Schneiderheinzes wurde die Reihenfolge mal vertauscht. „Meine Tochter Mandy, 31, hat vor sechs Jahren gebaut, ebenfalls mit SchwörerHaus. Wir Sachsen sind Familienmenschen. Wir wollten in ihrer Nähe sein, sie unterstützen und haben unsere eigene Altersvorsorge ein wenig vertagt. Ein Jahr später war dann aber unser Haus dran.“

*Standard bedeutet: erste Liga*

Von einer Premiummarke darf man verlässliche Qualitätsstandards erwarten. Das Haus von Familie Schneiderheinze zählt zu den ersten errichteten „Wärme-Direkt-Häusern“. Ein Testobjekt? Gerd Schneiderheinze: „Es ist so gut gedämmt, dass es selbst die aktuellen Kriterien des „KfW-Effizienzhauses 70“ erfüllt. Die Kombination aus verleimten Balken, einer Dachkonstruktion mit 240 mm mineralischer Dämmung, einer diffusionsoffenen, trotzdem winddichten Außenwand, die mit ihrem Sandwichaufbau von nur 32 Zentimetern einen U-Wert von 0,16 W/m2K erreicht, sowie die „Keller DämmWertDecke“ mit 160 mm mineralischer Dämmung sind die Säulen für beispielgebende Energiebilanzen. Gerd Schneiderheinze: „Die klassischen Schwachstellen anderer Anbieter – an den Übergängen zwischen Kellerdecke und Haus sowie zwischen den Wand und Dachkonstruktionen – sind bei Schwörer schlichtweg kein Thema. Ich wiederhole mich: Die Praxis, alles aus einer Hand zu bieten und mit Leuten zu arbeiten, die nicht nur ihren Part kennen, sondern immer auch das Gesamtprojekt im Blick haben, tut den Häusern einfach nur gut.“

*In der Ruhe liegt die Kraft*

Während wir reden, ist es still und leise. Obwohl die Frau des Hauses, Petra Schneiderheinze, im Dachgeschoss aufräumt. Meine Verwunderung ob dieser Ruhe beantwortet Herr Schneiderheinze mit einem Fingerzeig Richtung Decke. „,Cospan‘, die patentierte SchwörerHaus-Waffe zur Schallabsorption. Diese 16 Millimeter starke Massivwand aus Zement und Holzfaserstoff wird nicht nur für die Außenwände, sondern auch für die Zwischendecke verwendet. Das ist, gerade für größere Familien, ein Wohnkomfort, der sich nicht mit Geld aufrechnen lässt. Trockenestrich in den Zwischendecken und Schalldämpfer in den Lüftungsanlagen mindern zusätzlich Lärmbelästigungen – heute ein ernsthaftes Umweltproblem. Sie hören nichts, das genau macht die besondere Qualität aus, wenn ein Haus bis zu Ende gedacht wird.“

*Lösungen für alle Wetterlagen*

Gas- oder Ölheizungen, daraus macht der Mann mit Technikverstand keinen Hehl, findet er von gestern. „Wer die heute noch einbaut, handelt meiner Meinung nach zukunftsnaiv. Das Frischluftheizungssystem mit kontrollierter Lüftung, Wärmerückgewinnung, Brauch-wasserwärmepumpe oder Solaranlage ist effizienter und sogar preiswerter. Man spart den Gasanschluss, den Schornstein und, nicht zu vergessen, den jährlichen Schornsteinfegerbesuch. Die selbst entwickelten Heizungssysteme ersticken schon im Ansatz häufig übliche Probleme: Lüftungsheizungen, die irgendwo auf dem Grundstück platziert werden, unschön sind und womöglich den Nachbarn mit Betriebsgeräuschen nerven.

Das Heizsystem von Schwörer wird dagegen im Haus untergebracht. Lediglich das Ansaugrohr ist draußen zu sehen.“ Das Problem, das Heizsystem arbeite bei Minusgraden womöglich ineffizient, hat Schwörer mit einem patentierten Erdrohrwärmetauscher (heute: Sohle-Tauscher) gelöst: Sinkt die Außentemperatur unter 5 Grad ab, wird die Frischluft nicht direkt angesaugt, sondern in einem spiralförmigen Rohr vorgewärmt, das um die Bodenplatte oder um den Keller herum 1,50 bis 2 Meter unter der Erde liegt.

Gerd Schneiderheinze: „Wir gehörten damals zu den ersten Bauherren mit so einem Tauscher – es hätte uns nichts Besseres passieren können. Unsere Stromkosten für Heizung und Warmwasser betragen im Monat gerade mal 90 Euro. Die kleine 1-Kilowatt-Photovoltaikanlage bringt jährlich etwa 400 Euro Einspeisungsrendite. Mit einer vergleichbaren Gasheizung hätte ich in den vergangenen 5 Jahren etwa 3.000 Euro mehr Betriebskosten ausgegeben. Und bei Temperaturen wie in diesem Jahrhundertsommer kann ich bei Bedarf das Haus sogar kühlen.“

*Die große Freiheit*

Petra Schneiderheinze ist nicht minder begeistert als ihr Mann. „Seit wir hier wohnen, fühlen wir uns wie im Dauerurlaub. Am Morgen werden erst mal die Blumen im Garten gegossen, hinterher wird gemütlich gefrühstückt … Ich bin glücklich, dass unsere Kinder dieses Freiheitsgefühl bereits in so jungen Jahren genießen können: Mandy hat schon gebaut und Kevin ist kurz davor.“ Es wird gleichfalls ein Schwörer-Haus, die Familie hat sich festgelegt.

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind geschlossen.