Das Einfamilienhaus der Zukunft

Nachhaltig und clever
Natürlich sind Gebäude, die trotz regulärer Nutzung mehr Energie produzieren als verbrauchen, ziemlich kostspielige Projekte, die nichts mit dem realen Bestands-Immobilienmarkt im Jahre 2012 zu tun haben. Andererseits ist es aber so, dass fast alle Neubauten, die in der Bundesrepublik entstehen, besonders energieeffizient und nachhaltig daherkommen. Auch wenn das zunächst einige Mehrkosten verursacht, rentiert sich diese Investition bereits nach kurzer Zeit. Es ist nämlich so, dass private Haushalte für rund 30 Prozent des Energieverbrauchs in der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich sind. Selbstverständlich passt dieser Umstand nicht zu dem Bild des aktiven Energiewandels. Der Löwenanteil der häuslich verbrauchten Energie entfällt sicherlich auf das jeweilige Heizsystem des Hauses und die Warmwasseraufbereitung, die zum Beispiel zum Duschen und Waschen genutzt wird.

Das größte Problem bei alten Häusern ist allerdings die mangelhafte Isolierung, die im Winter einen sehr hohen Wärme- und damit auch Energieverlust nach sich zieht. Diese finanzielle Belastung sorgt bei den Mietern für Unmut und bei den Vermietern für Frust. Die alten Wohnungen und Häuser, die bisher noch nicht saniert wurden, sind nicht gerade besonders beliebt auf dem Immobilienmarkt und eine entsprechende Modernisierung sorgt fast immer für eine immense Wertsteigerung. Vielen Hausbesitzern fehlt allerdings das Geld für eine richtige Sanierung und so werden meist nur Fenster ausgetauscht, was unter Umständen dazu führt, dass die Substanz des Hauses auch noch zu schimmeln beginnt. Wohl dem, der mit seiner Familie in einem energieeffizienten Neubau wohnen kann. Die Energiekosten bleiben dort moderat und man muss sich auch bei kältestem Wetter keine Gedanken um die Heizung machen.

Zusätzliche Energiequellen
Einige Niedrigenergiehäuser verfügen zusätzlich auch noch über Energiequellen wie zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder ein Mini-Kraftwerk im Garten. Neue Energiespeichersysteme sorgen dafür, dass möglichst keine Energie verloren geht. Energieüberschüsse können heute sogar wieder an das Netz zurückgegeben werden. Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass allein ein gut isoliertes Haus, das auch baubiologisch den neusten Standards gereicht und bestenfalls auch noch über Möglichkeiten verfügt, selbst Energie zu gewinnen, als Bauvorhaben Sinn macht. Selbst moderne Ferienhäuser orientieren sich nach diesen Vorgaben. Wer diesbezüglich nähere Informationen sucht, wird bei Ferienwohnung.com hier sicherlich fündig. Es bleibt spannend, wie sich der Immobilienmarkt in Zukunft noch entwickeln wird.

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