Bauland gesucht: So finden Sie Ihr Traumgrundstück

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    Kommunen verkaufen teilweise gut erschlossenen eigenen Baugrund oder listen Baulücken. Foto: iStock_Bestgreenscreen (bearbeitet)

Bauplatz-Suche

Boden ist knapp und nicht vermehrbar. Unter den Folgen dieser Binsenweisheit leiden heute viele Menschen, die einen Bauplatz für ihr künftiges Eigenheim suchen. Bei der oft langwierigen Recherche lohnt es sich, wirklich alle Register zu ziehen.

Gemeinden halten oft spezielle Grundstücke bereit

Und das können auch Gemeinden sein. Denn die wollen sich gar nicht selten von Bauland trennen, einerseits, um ihren Haushalt zu sanieren, andererseits, um neue Bewohner zu gewinnen. Darum bieten manche Städte und Gemeinden gerade jungen Familien mit Kindern durch vergleichsweise niedrige Quadratmeterpreise einen Anreiz, sich dort häuslich niederzulassen. Also: nicht verzweifeln!  Baulücken in der Stadt findet man auch im Online-Baugrundkataster.

Haus und Grund aus einer Hand

In Zeiten knappen Grund und Bodens nutzt mancher Hauskäufer Angebote von Bauträgern. Der bietet den Baugrund und das Haus darauf aus einer Hand. Er kümmert
sich nicht nur um den Bau des Hauses, sondern er bringt in der Regel gleich das Grundstück dafür mit. Für Menschen, die in Ballungsgebieten mit ihren angespannten Grundstücksmärkten nach einem Bauplatz suchen, kann dies der Königsweg zu
ihrem Haustraum sein. Ob sich diese Kombination – Haus und Grund aus einer Hand –
aber unter dem Strich lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Immobilienbesitzer per Auktion

Jeden Tag kommen in Deutschlands Amtsgerichten über 100 Immobilien unter den Hammer. Auf Zwangsversteigerungen kann man ein gebrauchtes Haus mit Grundstück deutlich unter dem Marktpreis erwerben – aber man muss auch die Risiken kennen.

Aus alt mach neu!

Der eine kauft ein attraktives Grundstück und weiß von vornherein, dass er den Altbau
darauf abreißen und neu bauen wird. Der andere zieht erst in sein frisch erworbenes
Haus ein und merkt erst allmählich, dass es sich dabei um ein Fass ohne Boden handelt. Dann sollte man sich an die Faustregel halten: Wenn Sanierung und Modernisierung
mit 75 Prozent der Neubaukosten oder mehr zu Buche schlägt, ist Abriss vermutlich die bessere Alternative.

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