Wellness zu jeder Jahreszeit

  • Living Pool (Foto: Biotop)

    Living Pool (Foto: Biotop)

  • Poollounge (Foto: Biotop)

    Poollounge (Foto: Biotop)

  • BGL-Schwimmteich

  • Gartensauna Torni von KLAFS

    Gartensauna Torni (Foto: Klafs)

  • Außensauna Lahti von Westerhoff

    Außensauna Lahti (Foto: Westerhoff)

Pool und Sauna: Entspannung daheim

Der Pool im eigenen Garten ist längst nicht mehr nur für die Eigentümer von Luxusvillen erschwinglich. Immerhin rund 700.000 Hausbesitzer in Deutschland haben sich diesen Traum bereits erfüllt, etwa 260.000 weitere wollen es demnächst tun, berichtet der Bundesverband Schwimmbad & Wellness e. V. (BSW). Badespaß fürs ganz kleine Budget gibt es bereits ab ein paar hundert Euro. Fr Kinder genügt erst einmal ein kleiner Pool zum Aufblasen oder Aufstellen, in dem sie planschen dürfen.

Einen eingebauten Gartenpool gibt es ab etwa 10.000 Euro – Filtertechnik sowie Vorbereitung wie Erdaushub und -abtransport inklusive. Günstig in der Anschaffung sind runde oder ovale Stahlwandbecken. Maximal acht Meter Durchmesser und bis zu 1,5 Meter Tiefe sind für diese Beckenform möglich. Etwas teurer sind vorgefertigte Schwimmbecken aus Polyester, die in einem Stück geliefert und in die vorbereitete Baugrube eingesetzt werden. Diese Fertigpools sind besonders schnell aufgebaut. Deutlich teurer sind gemauerte Schwimmbecken, für die man mindestens 30.000 Euro rechnen muss – Grenze nach oben offen. Dafür können Größe, Tiefe und Form individuell gewählt werden. Die Konstruktion besteht meist aus einer Schalung aus Styropor- oder anderen Schalsteinen, die dann mit Beton ausgegossen und mit Folie ausgekleidet wird. Für sportliche Schwimmer ist ein solcher Pool sicher die beste Lösung. Eine Alternative für kleinere Pools ist eine Gegenstromanlage, bei der man unabhängig von der Beckengröße längere Strecken schwimmen kann, weil man zwar gegen die künstliche Strömung arbeitet, sich dabei aber nicht von der Stelle bewegt.

Sauna viitta (Foto: B + S Finnland Sauna)Auch die schönste Badesaison geht einmal zu Ende. Wenn die Tage kühler werden, zieht es Wellnessfans wieder öfter in die Sauna. Kaum irgendwo außerhalb Finnlands ist die gesunde Schwitzkur so beliebt wie bei uns – rund 32 Millionen Deutsche besuchen regelmäßig eine Sauna. Und immer mehr gönnen sich dieses Vergnügen auch zu Hause. Rund 1,7 Millionen Haushalte, so schätzte der Deutsche Sauna-Bund e. V. schon vor einigen Jahren, hätten bereits eine eigene Sauna. Neue, attraktive Saunalösungen dürften dafür sorgen, dass es in Zukunft noch sehr viel mehr werden.

Im Trend liegen derzeit Saunahäuschen für den Garten, die sich oft an skandinavischen Vorbildern orientieren und groß genug für das Saunavergnügen mit Familie oder Freunden sind. Besonders stilecht werden sie mit einem holzbefeuerten Saunaofen beheizt. Drinnen im Haus erobert die Sauna derzeit gerade den Wohnbereich. Neben der klassischen Sauna wird noch eine weitere Form der Wärmeanwendung immer beliebter: In der Infrarotkabine geht es nicht ums harte Schwitzen, sondern um die sanfte Einwirkung von Wärmestrahlen auf den Körper. Insbesondere bei Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen oder Hautproblemen kann die Infrarotstrahlung lindernd wirken. Die Lufttemperatur in der Kabine beträgt dabei nur zwischen 40 und 50 Grad. Eine platzsparende Alternative zur herkömmlichen Infrarotkabine ist die sogenannte Infrarot-Dusche – eine Kombination aus Dusche oder Dampfdusche und einem Infrarot-Modul. Sie beweist einmal mehr: Raum für Wellness ist überall.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe Juli/August von "mein schönes zuhause°°°"
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