Wasser: Rasensprenger, Brunnen, Bewässerungscomputer

  • web_AdobeStock_34669159_Dusan-Kostic

    Möglichkeiten, auch im Garten Wasser zu sparen, gibt es einige. (Foto: Adobe Stock_Dusan-Kostic)

  • web_gardena_GA250-0848

    Bewässerungscomputer nehmen das oft zeitraubende Gießen ab. (Foto: Gardena)

  • web_graf_Wasser_139_I_Platin_Garten-Komfort

    Gesammeltes Regenwasser ist nachhaltig, günstig und das Wasser "schmeckt" den Pflanzen auch besser. (Foto: Otto Graf Wassertechnik)

Der grüne Daumen

Wer grünen Rasen und bunte Beete liebt, muss selbst für Bewässerung sorgen. Dafür gibt es jede Menge Hilfsmittel – vom unsicht baren Versenkregner bis zum Gieß-Computer. Wenn man erst einmal eingezogen ist, möchte man es auch drumrum schön haben. Und dabei spielt die Technik rund ums Wasser eine entscheidende Rolle.

Wasser aus der Versenkung

Rasensprengen ist eine Wissenschaft für sich. Der Fachhandel bietet alle Arten von Viereck- Kreis- oder Vielflächenregnern an – und wer seinen Garten erst plant, wird womöglich einen unsichtbaren Getrieberegner einbauen, der unterirdisch schlummert und erst zum Sprengen aus der Rasenfläche auftaucht.
Das muss er auch nicht jeden Tag tun – es reicht, wenn man den Rasensprenger in trockenen Zeiten zwei- bis dreimal wöchentlich einschaltet, wenn es geht am Abend. Dann aber sollte man auch nicht geizen und bis zu 15 Liter pro Quadratmeter vergießen. Das Wasser fließt dann tief in den Boden, was den Rasen stabilisiert und robuster macht. Wer seinen Rasen dagegen täglich nur ein wenig wässert, wird einen Rasen mit sehr flachen Wurzeln erhalten. Dieser ist anfälliger gegen Wärme und Trockenzeiten und insgesamt weniger robust.

Wasser aus dem eigenen Brunnen

Wer Leitungswasser sparen möchte, kann seine Rasensprenger mit Hilfe einer Zisterne und einer Gartenpumpe natürlich auch mit dem Regenwasser vom eigenen Dach speisen. Oder einen Brunnen bohren lassen. Schon für unter 1.000 Euro bekommt man ein Leben lang kostenloses Gießwasser. So oder so, ob aus Leitung, Regentonne oder Grundwasser. Kluge Bauherren berücksichtigen bereits bei der Hausplanung, wie das Nass in den Garten kommt.

Smart Garden

Bewässerungscomputer nehmen Hobbygärtnern das regelmäßige Gießen von Rasen und Sträuchern ab. Hard- und Software gibt es im Fachhandel für 600 bis 1000 Euro.

Acht Tipps zum richtigen Gießen
  • Vermeiden Sie sehr kaltes Wasser.
  • Leitungswasser schadet Pflanzen nicht, es sei denn es ist extrem kalkhaltig.
  • Zu häufiges Gießen schadet meist.
  • Kübelpflanzen benötigen tendenziell mehr Wasser als Pflanzen im Beet.
  • Bei zu viel Wasser kommt das Moos
  • Vermeiden Sie einen harten Wasserstrahl.
  • Wässern Sie nach dem Setzen die Pflanzen besonders gut.
  • Achten Sie auf den Boden.
Mehr zum Thema Garten finden Sie in mein schönes zuhause°°°.