Terrasse planen: Sommer, Sonne, Lieblingsplatz

Ob Frühstück in der Morgensonne, Grillabend mit Freunden oder entspanntes Nichtstun: Mit der richtigen Planung wird die Terrasse zum vielseitigen Lieblingsplatz im Grünen.

Terrasse planen: Lieblingsplatz im Freien richtig anlegen

Wer vor seinem inneren Auge durch das eigene Traumhaus geht, landet irgendwann auch im Garten. In der warmen Jahreszeit wird er im Idealfall zum Treffpunkt für die ganze Familie. Hier sind Entspannung bei Vogelgezwitscher und Entschleunigung an lauen Sommerabenden ebenso möglich wie fröhliches Beisammensein mit Freunden. Die Terrasse ist dabei der Mittelpunkt dieses Lebens im Freien. Wer sie zum optimalen Aufenthaltsort machen möchte, sollte die Terrasse schon zu Beginn der Hausplanung mitdenken.

Bei manchen Grundstücken ergibt sich die Lage fast von selbst. Wer die Wahl hat, kann sie klassisch nach Süden ausrichten, um möglichst lange Sonne zu genießen. Eine Terrasse im Osten eignet sich für das Frühstück in der Morgensonne, eine Westausrichtung für lange Abende mit Sonnenuntergang. Bei ausreichend Platz kann auch eine umlaufende Terrasse sinnvoll sein, um die Vorteile von zwei Himmelsrichtungen zu nutzen.

Kassettenmarkise K55 von Warema als Blendschutz
Die Kassettenmarkise K55 von Warema schützt die Terrasse besonders bei flacher Sonneneinstrahlung vor Blendung. (Foto: Warema)

Eine weitere Möglichkeit ist ein zweiter Freisitz im Garten, der je nach Jahreszeit mehr Sonne oder mehr Schatten bietet. Auch Aussicht, Grundstückslage und Grundriss des Hauses spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.

Groß genug für alle Bedürfnisse: Größe und Bodenbelag der Terrasse

Wie groß die Terrasse sein sollte, hängt vor allem davon ab, wie sie später genutzt wird. Soll sie in erster Linie als Essplatz dienen, reichen im Durchschnitt etwa 20 Quadratmeter für einen Tisch mit vier Stühlen, Sonnenschirm, Grill und einige dekorative Pflanzen.

Wer regelmäßig Gäste empfängt, Sonnenliegen aufstellen oder zusätzlich einen Lounge-Bereich einrichten möchte, sollte die Fläche entsprechend großzügiger planen.

Klappbare Stühle von Kettler auf der Terrasse
Die klappbaren Stühle von Kettler sind schnell einsatzbereit und schaffen flexibel Platz für spontanen Besuch. (Foto: Kettler)

Hilfreich ist ein maßstabgerechter Plan, in dem die Wunschmöblierung bereits eingezeichnet wird. So zeigt sich schnell, ob Stühle noch bequem zurückgeschoben werden können, ob der Grill genug Abstand hat und ob Wege über die Terrasse frei bleiben. Zu groß sollte die Fläche allerdings auch nicht werden. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn Pflanzen und Möbel verstaut sind, kann eine sehr weitläufige Terrasse schnell leer und ungemütlich wirken.

Neben der Größe prägt auch der Bodenbelag den Charakter der Terrasse. Holz wirkt warm und hochwertig, WPC-Dielen verbinden natürliche Optik mit Langlebigkeit. Natur- und Betonsteinfliesen bewähren sich als besonders robust und pflegeleicht.

Terrasse mit Feinsteinzeug-Fliesen von NovaBell
Feinsteinzeug-Fliesen von NovaBell schaffen ein edles Ambiente und sind rutschhemmend, pflegeleicht und frostbeständig. (Foto: NovaBell)

Wichtig ist, dass Größe, Form und Stil zum Haus passen, damit die Terrasse nicht wie ein angehängter Außenbereich wirkt, sondern wie ein selbstverständlicher Teil des Wohnens im Grünen.

Gemütlich im Grünen: Möbel, Sonnenschutz und Anschlüsse

Richtig gemütlich wird die Terrasse erst mit der passenden Ausstattung. Ob Ruhezone, geselliger Lounge-Bereich oder Platz für gemeinsame Mahlzeiten:

Die Möblierung ist das Herzstück eines jeden Freisitzes. Sinnvoll sind wetterfeste Qualität, eine optional erweiterbare Möbelserie und schnell verstaubare Klapp- oder Stapelstühle, damit auch spontaner Besuch jederzeit willkommen ist. Zum Komfort gehört auch der passende Sonnenschutz für die Terrasse. Je nach Lage, Stil und Budget kommen portable Sonnenschirme oder Sonnensegel ebenso infrage wie flexibel ausfahrbare Markisen, Senkrechtrollos, Pergolen oder feste Überdachungen. Sie schützen vor Sonne, einem leichten Schauer, Wind oder neugierigen Blicken und machen den Lieblingsplatz im Freien länger nutzbar.

Senkrechtmarkise von markilux als Sonnenschutz
Die Senkrechtmarkise von markilux lässt sich bei tiefstehender Abendsonne flexibel ausfahren. (Foto: markilux)
Gestreifte Markise von Spettmann mit Volant
Die Halbkassetten-Markise von Spettmann bringt maritimes Flair auf die Terrasse und bietet mit ihrem Volant zusätzlichen Sonnenschutz. (Foto: Spettmann)

Wer häufiger Gäste bewirtet, kann außerdem über eine Outdoor-Küche nachdenken. Sie macht aus dem Grillabend ein besonderes Erlebnis im Garten. Ob mit oder ohne Küche: Wasser-, Strom- und Lichtanschlüsse sollten möglichst früh eingeplant werden. So lässt sich der Garten komfortabel bewässern und die Terrasse am Abend stimmungsvoll beleuchten..

Tipp der Redaktion:
Noch mehr Inspiration für den Außenbereich finden Sie im Beitrag „Sonnenschutz für die Terrasse mit Markise und Pergola“.

Wer die Terrasse schon bei der Hausplanung mitdenken möchte, findet in unserem Fertighaus-Vergleich passende Anbieter und Hausentwürfe für den Weg zum eigenen Zuhause.
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