Regenwasser nutzen: Wasservorrat für heiße Tage

Heiße Sommer machen jeden Schauer wertvoll. Wer Regen vom Dach auffängt, gießt günstiger, pflanzenschonender – und hält Beete und Rasen länger grün.

Wasservorrat für heiße Tage

Ob Beet, Rasen oder Kübel: In trockenen Sommern wird jeder Liter Wasser zur Wohltat für den Garten. Dabei fällt das beste Gießwasser oft direkt aufs Haus. Regenwasser ist weich, kalkarm und für viele Pflanzen angenehmer als Leitungswasser. Wer es auffängt, schont zugleich Trinkwasser und Portemonnaie. Schon eine Regentonne am Fallrohr macht den Anfang. Mit Deckel, Überlauf und stabiler Aufstellung wird sie zum schnellen Vorrat für Gießkanne oder Schlauch samt Tauchpumpe.

Schon ein kompakter Regenspeicher am Fallrohr macht aus jedem Schauer eine praktische Reserve für die Gartenbewässerung.
Schon ein kompakter Regenspeicher am Fallrohr macht aus jedem Schauer eine praktische Reserve für die Gartenbewässerung. (Foto: Garantia)

Der Garantia-Regenspeicher Natura 2in1 in der Farbe Arctic, sammelt Regenwasser und kann gleichzeitig als Pflanzgefäß genutzt werden.
Der Garantia-Regenspeicher Natura 2in1 in der Farbe Arctic, sammelt Regenwasser und
kann gleichzeitig als Pflanzgefäß genutzt werden. (Foto: Garantia)

Noch komfortabler sind größere Tanks, die oberirdisch an Haus oder Garage stehen oder unsichtbar im Erdreich verschwinden.

Der Pluvara-Regensammler fängt auf 3,15 Quadratmetern Fläche Regen auf, der direkt in den darunter platzierten Container geleitet wird.
Der Pluvara-Regensammler fängt auf 3,15 Quadratmetern Fläche Regen auf, der direkt in den darunter platzierten Container geleitet wird. (Foto: Pluvara)

Welche Größe passt, hängt von Dachfläche, Garten und Gießgewohnheiten ab. Für kleine Grundstücke reichen oft kompakte Speicher. Wer Beete, Rasen und vielleicht auch Hochbeete versorgen möchte, plant größer und kombiniert den Tank mit Filter und Bewässerungssystem.

Eine Betonzisterne wird in den Erdboden eingesetzt. So bleibt der Garten frei nutzbar, während sich im Untergrund wertvolles Regenwasser ansammelt.
Eine Betonzisterne wird in den Erdboden eingesetzt. So bleibt der Garten frei nutzbar, während sich im Untergrund wertvolles Regenwasser ansammelt. (Foto: Mall)

In manchen Kommunen können Anlagen, die Regen auf dem Grundstück halten, sogar Gebühren senken. Fragen lohnt sich also. Gerade Rasenflächen zeigen, wie schnell aus Komfort ein hoher Verbrauch werden kann.

Aus Schauer wird Vorrat

Wichtig ist nicht nur, Wasser zu sammeln, sondern es klug einzusetzen. Pflanzen profitieren weniger vom täglichen Kurzbesuch mit der Brause als von selteneren, kräftigen Wassergaben. So gelangt Feuchtigkeit tiefer in den Boden, die Wurzeln wachsen nach unten und kommen besser durch Trockenphasen. Am besten gegossen wird früh am Morgen, wenn der Boden noch kühl ist und kaum Wasser verdunstet.

Besonders sparsam arbeiten Tropf- und Perlschläuche. Sie bringen das gespeicherte Regenwasser direkt an die Wurzeln, statt Wege und Blätter mitzuwässern. Feuchtefühler, Zeitschaltuhren oder smarte Steuerungen dosieren zusätzlich nach Bedarf. So wird aus Sommergewittern eine zuverlässige Wasserreserve für viele grüne Tage.

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