Funktionsbeleuchtung außen: mehr Licht, mehr Sicht

Mehr Sicherheit rund ums Haus

Rund ums Haus und im Garten dient die Funktionsbeleuchtung außen der Orientierung, dem Erkennen von Wegen und ihrer Beschaffenheit. Denn auch im Herbst und Winter bewegen wir uns abends ums Haus. Und auch Besuch möchte nach einer stimmungsvollen Party sicher von der Haustür zum Gartentor gelangen.

Aber auch im Sommer gilt es, nachts Wege, Stufen oder gefährliche Absätze wie zum Beispiel die Kante einer Terrasse mit Licht zu markieren.

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Treppen, aber auch Böden und Wände setzt dieses reduzierte LED-Leuchtobjekt perfekt in Szene. (Foto: Artemide)

Dabei kann Funktionsbeleuchtung außen auch atmosphärisch angenehm sein und sollte nie blenden. Gerichtetes Licht, das nur eine Gefahrenstelle einladend beleuchtet, vermeidet obendrein Lichtverschmutzung und kommt Flora und Fauna zugute. Und nicht zuletzt kann Beleuchtung außen auch ungebetene Gäste abhalten oder in die Flucht schlagen.

Hauseingang

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Licht am Gartentor ist besonders dann wichtig, wenn Besucher bereits dort klingeln müssen. (Foto: Steinel)

Die Beleuchtung vor der Haustür sollte uns bei Dunkelheit das passende Geld im Portemonnaie für den Pizzaboten finden lassen. Wichtig am Hauseingang ist obendrein die auch nachts gut lesbare Hausnummer. Die sollte herbei eilenden Rettungskräften auch schon am Gartentor die gesuchte Adresse signalisieren, falls der Hauseingang außerhalb des Sichtfelds liegt. In manchen Kommunen gelten zur Hausnummernbeleuchtung sogar spezielle Regelungen. Informationen dazu erhalten Sie von der Gemeinde.

Hauseingangsleuchten gibt es übrigens auch mit eingebauter Kamera, die Sie in Ihr Smart Home einbinden können. So werden Sie ins Bild gesetzt, wer vor der Tür steht. Und befindet sich der Briefkasten außerhalb des beleuchteten Eingangs, sollte auch er über eine Lichtquelle verfügen.

Außenleuchten mit Bewegungsmeldern

Bewegungsmelder können die Leuchten einschalten, wenn sich jemand nähert. Nach einer voreingestellten Zeit erlöschen sie wieder. Dauerhaft schalten Dämmerungssensoren. Die lassen sich übrigens auch mit Bewegungsmeldern kombinieren, sodass bei Helligkeit trotz Bewegungssignals kein Licht eingeschaltet wird.

Wegbeleuchtung

 

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Für sichere Wege im Garten sorgen stimmungsvolle Pollerleuchten. Die LED-Aluminium-Leuchte benötigt eine 230-Volt-Stromzufuhr. (Foto: Paulmann)

Ideal für die ebenso sparsame wie sichere Beleuchtung der Wege ums Haus und durch den Garten sind Wegeleuchten, die Boden, Stufen und Absätze gezielt von oben bestrahlen. Dafür eignen sich Poller- oder Sockelleuchten. Die gibt’s mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln für Licht und Schatten, je nachdem, wie breit der Weg ist, oder ob auch umliegende Beete beleuchtet werden sollen. Führt ein Weg an einer Wand oder Mauer entlang, bieten sich Wand-Außenleuchten oder -spots an.

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Licht-Architektur nutzt Reflexion zur Beleuchtung und gestaltet zugleich. (Foto: Lampenwelt)

Installation

Für das Verlegen von Stromkabeln im Garten wird speziell geschütztes Erdkabel genutzt. Eine Tiefe von 60 Zentimetern gilt als spatensicher. Bei 230-Volt-Beleuchtung empfiehlt sich fach männische Verlegung.

Praktisch ist eine Outdoor Beleuchtung mit Steckdose. Daran lassen sich bei Bedarf weitere Beleuchtung oder auch elektrische Gartengeräte anschließen. Reicht für die temporäre Installation der Beleuchtung im Garten die Befestigung mittels Erdspieß, sollten Sie dauerhaft platzierte Leuchten diebstahlsicher verankern.

Garage und Auffahrt & Terrasse

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Led-Spots liefern konzentriertes Licht. Denken Sie auch an den Briefkasten, wenn der sich außerhalb des Eingangslichts befindet. (Foto: Steinel)

Ein häufig genutzter Weg ist auch der von der Garage zum Hauseingang. Ist dieser überdacht, bieten sich Ein- oder Aufbau-Downlights an, die blendfrei nach unten strahlen. Praktisch auch dort: die Schaltung durch Bewegungsmelder. Sehr schick: in den Wegebelag eingelassene Bodeneinbau-Uplights.

Für Garage und Auffahrt eignen sich auch höhere Mast- oder Kandelaberleuchten. Falls Sie keine Designakzente setzen wollen, sondern nur eine funktionale Beleuchtung bei Bedarf wünsche, nutzen Sie einfach LED-Strahler mit integriertem Bewegungsmelder.

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Terrassenbeleuchtung wird ähnlich geplant wie Wohnzimmerlicht. Nötig sind Allgemeinbeleuchtung, Platzlicht auf dem Tisch und stimmungsvolle Akzentbeleuchtung. (Foto: Paulmann)

Sicherheitsbeleuchtung

Sensorschaltungen sind auch bei der Sicherheitsbeleuchtung nützlich. Sie taucht das Äußere des Hauses in helles Licht, wenn sich Personen nähern. Einbrecher werden so effektiv in die Flucht geschlagen. Bewegungsmelder sind übrigens heute so schlau, dass sie zwischen der Annäherung von Mensch und Kleintier unterscheiden können, sodass nicht jedes vorbeihuschende Eichhörnchen gleich Lichtalarm auslöst.

Solarleuchten

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Höchste Effizienz und Leistungsfähigkeit verspricht die XSolar LS. Ihr hocheffizientes Solarpaneel sorgt für Strom, auch wenn der Himmel bewölkt ist. (Foto: Steinel)

Aufwendige Kabelverlegearbeiten für moderne Außenleuchten können dank der LED-Technik von Solarleuchten auch entfallen. Ihre stromproduzierenden Solarzellen sollten allerdings tagsüber genug Licht abbekommen.

Bei eher geringerem Lichtbedarf wie zum Beispiel der Hausnummernbeleuchtung ist das natürlich gar kein Problem. Aber dank immer effizienterer Akkutechnik verfügen manche Solarleuchten sogar schon über eine Leuchtreserve von bis zu 60 Tagen. Obendrein gibt es Solarsets zur Stromversorgung von Leuchten. Deren stromproduzierende Zellen können Sie dann in der Nähe installieren, zum Beispiel auf dem Garagendach. Auch Solarleuchten sind in allen Bauformen und auch mit Sensorsteuerung erhältlich.

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