Smart Home-System selbst installieren

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    Heutzutage können Nutzer ihr Smart Home-System jederzeit selbst in Betrieb nehmen. (Foto: Innogy)

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    Einzelne Bausteine ermöglichen den schrittweisen Ausbau des Smart Home-Systems. (Foto: eQ_3)

  • devolo_starterpaket

    Für jeden Bedarf gibt es ein eigenes Paket. (Foto: Devolo)

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    Sinnvoll sind Smart Home-Pakete mit mehreren Funktionen. (Foto: Yalelock)

  • yalelock_Baustein

    Anschauliche Videos unterstützen Verbraucher bei der Installation. (Foto: Yalelock)

Selbst installieren? Yes, we can!

Die Zeiten, da für die Einrichtung einer Hausautomation vertieftes Programmierwissen erforderlich war, sind vorbei. Bauherrinnen und Bauherren können ihr Smart Home individuell gestalten und selbst Hand anlegen.

Hand aufs Herz: Haben Sie geflucht, als Sie zum letzten Mal einen WLAN-Router angeschlossen haben? Nein, es war erstaunlich einfach? Dann sollten Sie auch keine Probleme damit haben, ein Smart Home-System zu installieren.

Bevor die Smartphones das Licht der Welt erblickten, war Smart Home-Technik vor allem etwas für Nerds und Ingenieure. Das hat sich grundlegend geändert. Hersteller bemühen sich um größtmögliche Nutzerfreundlichkeit während und nach der Installation. Zahlreiche Systeme lassen sich ohne einen Elektrofachmann einrichten.

Die zur Selbstinstallation gedachten Systeme übertragen Signale per Funk. Sie sind modular aufgebaut, das heißt, es können jederzeit weitere Komponenten ergänzt werden.
Wer etwa mit Sicherheitsfunktionen (Tür- und Fenstersensoren, Kameras) beginnt, kann später zum Beispiel die Heizung (Thermostate) vernetzen. Verbraucher können hier auf verschiedene Sets zurückgreifen, die einige Hersteller anbieten. So gibt es beispielsweise
Starter-, Sicherheits- oder Energie und andere Pakete.

Der Aufbau der Systeme ist stets ähnlich: Eine Steuerzentrale wird per Kabel an den Internet-Router sowie ans Stromnetz angeschlossen. Anschließend wird die Zentrale
konfiguriert. So kann sie automatisch erkennen, welche Komponenten vorhanden und
zu steuern sind. Vorbereitete Konfigurationen erleichtern die Installation. Wer will, kann einzelne Funktionen aber auch individuell zu Gruppen verknüpfen.

Mehrere Funktionen in einem Gerät

Systeme zur Selbstinstallation sind erstaunlich leistungsfähig. So können einzelne Komponenten bei entsprechender Verbindung mehrere Funktionen ausüben.
Rauchmelder etwa können nicht nur im Brandfall Leben retten, sondern auch als Alarmsirene dienen, um Langfinger abzuschrecken.

Komfortabel ist es auch, wenn man diese Sicherheitsprodukte mit einem Wandschalter im Flur verknüpft: Beim Verlassen des Hauses tippt man darauf, und das Alarmsystem ist scharf geschaltet. Macht man sich auf den Heimweg, kann man den Alarm per App schon von unterwegs deaktivieren. Überhaupt lässt sich mit Hilfe der System-App die  Haustechnik jederzeit von unterwegs checken. Auf Wunsch erhält man automatisch eine SMS oder eine E-Mail, falls etwas passiert.

Mehr zum Thema in der Ausgabe Mai/Juni von "mein schönes zuhause°°°"
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