Smart Home Planung

  • Telekom_Planung

    Planen Sie vorausschauend, auch wenn Sie noch nicht das vollen Programm wünschen. (Foto: Telekom)

  • web_Loxone_Woman-uses-Touch

    Einen Taster, um den ganzen Raum zu kontrollieren, wünschen sich viele Smart-Home-Interessenten. (Foto: Loxone)

  • Smart Home Weberhaus

    Mit der Grundrissansicht auf dem Wand-Display haben die Bewohner jederzeit den Überblick über alle Räume. (Foto: Weberhaus)

  • web_iweb_loxone

    Funktionale Beleuchtung und Lichtszenen zählen zu beliebten Smart-Home-Features. (Foto: Loxone)

Vier wichtige Schritte

Immer mehr Bauherren wünschen sich ein Smart Home mit Technik, die den Alltag erleichtert. Aber was braucht man eigentlich, um ein intelligentes Haus zu bauen? Wir erklären in 4 Schritten, worauf es ankommt und welche Entscheidungen zu treffen sind.

Schritt 1: Wunschliste – Was soll mein Smart Home können?

Definieren Sie ihre Vorstellungen möglichst konkret, zum Beispiel:

  • Die Heizungstemperatur soll automatisch abgesenkt werden, wenn bei kalten Außentemperaturen das Fenster geöffnet wird.
  • Beim Verlassen des Hauses soll das Licht in allen Räumen mit einem einzigen Schalter auszuschalten sein.
  • Die Jalousien sollen abhängig vom Sonnenstand automatisch aus- und eingefahren werden – aber nur bei Abwesenheit.
  • Smart-Home-Funktionen sollen zuhause per Sprachbefehl, von unterwegs übers Smartphone steuerbar sein.

Denken Sie dabei auch in die Zukunft: Wie könnten Sie sich das Smart Home in ein paar
Jahren vorstellen?

Schritt 2: Technik – Vernetzung über Kabel oder Funk

Vieles spricht dafür, im Neubau ein verkabeltes System zu setzen, denn die entsprechenden Leitungen können gleich mit der Elektrogrundinstallation verlegt werden. Dennoch kann Funk eine Alternative sein, zumal auch verschiedene Haushersteller ihren Kunden funkbasierte Komplettlösungen anbieten.

Schritt 3: Systemwahl – Wer bietet was?

Bei Kabel wie Funk gibt es jeweils eine Fülle verschiedener Systeme zur Auswahl. Man unterscheidet offene Systeme oder Standards, bei denen Geräte und Komponenten verschiedener Hersteller verwendet werden können, von sogenannten proprietären Lösungen, bei denen die gesamte Technik von einem Hersteller kommt. Aber auch bei proprietären Systemen ist es möglich, über Schnittstellen Produkte wie Leuchten, Musik, Klimasensoren oder Sprachsteuerung zu integrieren. Auch die Integration von Kabel- und Funk ist in vielen Systemen möglich.

Tipp: Ob per Kabel oder drahtlos: Suchen Sie sich ein System aus, das „andere Sprachen“ versteht, Fremdkomponenten integrieren kann und erweiterbar ist. Damit sind Sie für die Zukunft gerüstet.

Schritt 4: Detailplanung – Was brauche ich für mein Smart Home?

Egal, welche Technik, welches System oder welcher Standard: Ein Smart Home braucht als Basis immer eine Elektroinstallation mit entsprechenden Anschlüssen und Steckdosen. Auch wenn Sie sich für eine Funk-Lösung entscheiden, brauchen Sie beispielsweise Strom am Jalousienkasten.

Tipp: Planen Sie beim Hausbau vorausschauend auch wenn sie zur Zeit noch nicht das volle Smart-Home-Programm installieren wollen. Legen Sie lieber ein paar Kabel mehr, damit Sie später einfach Taster oder Sensoren einbauen können.

Mehr zum Thema Smart Home finden Sie in allen Ausgaben von mein schönes zuhause°°°.